











Über Pietro da Cortona
malte die Barberini-Deckenfresken, die den römischen Barockillusionismus prägten, neben Bernini in der Bildhauerei und Borromini in der Architektur
Wo man Pietro da Cortona sehen kann
Hier werden erfasste Sammlungsbestände angezeigt; die aktuelle Präsentation kann abweichen. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch beim Museum.
- 10 erfasste Werke
Louvre
Paris, Frankreich
- 7 erfasste Werke
Nationalmuseum
Stockholm, Schweden
- 6 erfasste Werke
Capitoline Museums
Rom, Italien
- 4 erfasste Werke
Galleria Nazionale d'Arte Antica
Rom, Italien
- 3 erfasste Werke
Hermitage Museum
Saint Petersburg, Russland
- 2 erfasste Werke
National Galleries Scotland
Edinburgh, Vereinigtes Königreich
- 2 erfasste Werke
Princeton Art Museum
Princeton, Vereinigte Staaten
- 2 erfasste Werke
Birmingham Museums Trust
Birmingham, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
Museum of Fine Arts of Rennes
Rennes, Frankreich
- 1 erfasstes Werk
Toledo Museum of Art
Toledo, Vereinigte Staaten
Ein Stück davon besitzen
Kunstdrucke von Pietro da Cortona
Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Pietro da Cortona.
Madonna and Saints - Pietro da Cortona
Ab £28,00
Saint Margaret of Cortona Offering a Book to the Christ Child - Pietro da Cortona
Ab £28,00
The Golden Age - Pietro da Cortona
Ab £28,00
Portrait of Marcello Sacchetti - Pietro da Cortona
Ab £28,00
Virgin and Child with Saint Catherine of Alexandria - Pietro da Cortona
Ab £28,00
Ceiling Fresco in the Hall of Saturn - Pietro da Cortona
Ab £28,00
The Guardian Angel - Pietro da Cortona
Ab £28,00
Allegory of Divine Providence and Barberini Power - Pietro da Cortona
Ab £28,00
Alle 38 Museen anzeigen
- 1 erfasstes Werk
Courtauld Gallery
London, Vereinigtes Königreich
1 erfasstes WerkMusée Granet
Aix-en-Provence, Frankreich
1 erfasstes WerkWeston Park
Weston-under-Lizard, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
Condé Museum
Chantilly, Frankreich
- 1 erfasstes Werk
Museum of Fine Arts Boston
Boston, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
National Gallery
London, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
Pinacoteca di Brera
Mailand, Italien
- 1 erfasstes Werk
Manchester Art Gallery
Manchester, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
Kunsthistorisches Museum
Wien, Österreich
- 1 erfasstes Werk
Museo del Prado
Madrid, Spanien
- 1 erfasstes Werk
Gallerie dell'Accademia
Venedig, Italien
- 1 erfasstes Werk
National Museum Cardiff
Cardiff, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
Hessen Kassel Heritage
Kassel, Deutschland
- 1 erfasstes Werk
RISD Museum
Providence, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Detroit Institute of Arts
Detroit, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Minneapolis Institute of Art
Minneapolis, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Los Angeles County Museum of Art
Los Angeles, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Fitzwilliam Museum
Cambridge, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
Royal Collection
London, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
National Museum in Warsaw
Warschau, Polen
- 1 erfasstes Werk
Museum of Fine Arts, Houston
Houston, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Museum of Fine Arts of Nancy
Nancy, Frankreich
1 erfasstes WerkNational Gallery of Armenia
Yerevan, Armenien
Auch hier (6)
- 1 erfasstes Werk
Nottingham Museums
Nottingham, Vereinigtes Königreich
- 0 erfasste Werke
Groeningemuseum
Brügge, Belgien
- 0 erfasste Werke
Museum of Fine Arts Ghent (MSK)
Gent, Belgien
- 0 erfasste Werke
Indianapolis Museum of Art
Indianapolis, Vereinigte Staaten
- 0 erfasste Werke
Albertina
Wien, Österreich
Keine Reise geplant? Holen Sie sich Pietro da Cortona nach Hause.
Alle Drucke von Pietro da Cortona ansehen →Häufig gestellte Fragen
Was sollte ich über die Drucke von Pietro da Cortona wissen?
Pietro da Cortona (1597-1669), geboren als Pietro Berrettini, war ein italienischer Barockmaler und Architekt. Drucke nach seinen Gemälden geben einen Einblick in seinen dynamischen, theatralischen Stil. Cortona begann seine Ausbildung in Florenz, bevor er um 1612 nach Rom zog. Dort studierte er bei Andrea Commodi und Baccio Ciarpi. Früh in seiner Laufbahn wurde die Familie Sacchetti zu einem wichtigen Auftraggeber; sie beauftragte Werke wie *Der Raub der Sabinerinnen*. Später wurde auch die Familie Barberini, darunter Papst Urban VIII., zu einem bedeutenden Förderer. Cortona malte Fresken in der Kirche Santa Bibiana (1624-1626) und, am bekanntesten, die *Verherrlichung der Herrschaft Urbans VIII.* (1633-1639) im Palazzo Barberini. 1634 wurde Cortona zum „Fürsten“ der Accademia di San Luca gewählt. Von 1634 bis 1638 führte er eine Seite der Cortona-Sacchi-Kontroverse an, einer Reihe von Debatten darüber, wie Geschichte in der Kunst darzustellen sei. Cortona plädierte für eine theatralischere Bildsprache mit einer Vielzahl von Figuren und Nebenhandlungen, im Gegensatz zu Andrea Sacchis klassizistischer Vorliebe für weniger Figuren.Welche Techniken oder Materialien nutzte Pietro da Cortona?
Pietro da Cortona (1596-1669) war eine bedeutende Figur in der Entwicklung des Hochbarock. Er war als Maler und Architekt tätig und entwarf zudem vergängliche Dekorationen und Bühnenbilder. Cortonas Maltechnik umfasste umfangreiche vorbereitende Studien. Zeichnungen in Rötel dienten dazu, Kompositionen zu erarbeiten. Ölskizzen erkundeten Farbbeziehungen. Die fertigen Gemälde besitzen oft eine warme Tonalität, erzielt durch das Schichten von Lasuren. Seine Fresken wurden in der Technik des *buon fresco* ausgeführt, bei der Pigment auf feuchten Putz aufgetragen wird. Dies erforderte Schnelligkeit und Präzision. In der Architektur bevorzugte Cortona dramatische Licht- und Schatteneffekte. Er setzte häufig Stuckdekoration und die *Trompe-l'œil*-Technik ein, um Illusionen von Tiefe und Bewegung zu erzeugen. Die Fassade von Santi Luca e Martina (1635-1669) in Rom zeigt seinen skulpturalen Zugang zur architektonischen Gestaltung. Er handhabte klassische Elemente auf freie und ausdrucksstarke Weise. Sein Werk in allen Medien zielte auf eine Synthese der Künste.Wen beeinflusste Pietro da Cortona?
Pietro da Cortona, Maler und Architekt, entwickelte einen eigenständigen Stil, der andere Künstler beeinflusste. Seine Ausgestaltung des Palazzo Barberini (begonnen 1633) trug ihm den Titel des 'Fürsten' der Accademia di San Luca ein. Sein Einfluss zeigt sich in den Deckengemälden des Palazzo Pitti, wo er Malerei mit Stuck verband, darunter lebensgroße Figuren. Charles Le Brun griff dieses Schema in der Galerie d'Apollon im Louvre und im Grand Appartement in Versailles auf. Cortonas Einfluss erstreckte sich auch auf die Kirchenausstattung. Sein Deckengewölbe der Chiesa Nuova (1663-64) ahmt die Pracht der geschnitzten Holzdecken nach, die er in Venedig gesehen hatte. Anders als frühere Fresken erstreckt sich Cortonas Werk über drei Joche statt über eines. Sein Besuch in Venedig beeinflusste auch seine kirchlichen Ausstattungen in Rom. Cortonas Stil prägte die barocke Innenausstattung, und sein Werk diente als stilistischer Bezugspunkt.Wer beeinflusste Pietro da Cortona?
Pietro da Cortona (1596-1669) nahm eine Reihe von Einflüssen auf, die seinen unverwechselbaren Barockstil prägten. Zunächst studierte er Malerei bei Andrea Commodi in Florenz, wo er die Prinzipien des florentinischen Disegno erlernte. Um 1612 zog er nach Rom, wo er mit der klassischen und der Renaissancekunst in Berührung kam, die später zentral für seine Ästhetik werden sollte. Er studierte antike Skulpturen und die Gemälde Raffaels und integrierte deren kompositorische Harmonie und figürliche Anmut in sein eigenes Werk. Auch der Einfluss der venezianischen Schule, besonders der Kolorismus Tizians und Veroneses, zeigt sich in Cortonas Gemälden. Zudem war Cortona empfänglich für das Werk seiner Zeitgenossen. Er kannte den bolognesischen Klassizismus von Künstlern wie Annibale Carracci und Guido Reni. Obwohl Cortona einen dynamischeren und theatralischeren Stil entwickelte als beide, bildete deren Betonung idealisierter Form und narrativer Klarheit eine Grundlage für seine künstlerische Entwicklung. Aus der Verschmelzung dieser vielfältigen Einflüsse entstand eine persönliche barocke Formsprache, geprägt von energischen Kompositionen, illusionistischen Effekten und dekorativem Schwung.Was ist das berühmteste Werk von Pietro da Cortona?
Pietro da Cortona, geboren als Pietro Berrettini, war ein Maler und Architekt, der im Barock eine bedeutende Rolle spielte. Sein Werk ist vielfältig, doch am bekanntesten ist wohl sein großformatiges Fresko Glorification of the Reign of Urban VIII. Dieses ehrgeizige Deckengemälde, zwischen 1633 und 1639 für den Palazzo Barberini in Rom ausgeführt, feiert die Familie Barberini und Papst Urban VIII. Das Werk nutzt die di-sotto-in-sù-Perspektive und erzeugt die Illusion, der Himmel öffne sich über dem Betrachter. Engel tragen die päpstliche Tiara und die Schlüssel des heiligen Petrus, Symbole des Pontifikats von Urban VIII. Die Komposition löst Masse und Schwerkraft in funkelnden Farben und Licht auf. Cortona vollendete auch bedeutende Werke in Florenz, darunter die Ausschmückung der Sala della Stufa im Palazzo Pitti (1637, 1641), die die vier Weltalter des Menschen (Gold, Silber, Bronze und Eisen) zeigt. Später begann er mit mythologischen und allegorischen Szenen in den Planetenzimmern des Palazzo Pitti, die Venus, Apollo, Mars, Jupiter und Saturn gewidmet sind.Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte Pietro da Cortona an?
Pietro da Cortona, geboren als Pietro Berrettini, wird dem römischen Barock zugerechnet. Er war hauptsächlich als Maler tätig, aber auch als Architekt. Sein Barockstil zeigt sich in Werken wie dem Deckenfresko Glorification of the Reign of Urban VIII (1633-1639) im Palazzo Barberini in Rom. Dieses Werk nutzt die für barocke Deckendekoration typische di-sotto-in-sù-Perspektive. Die Komposition lenkt den Blick des Betrachters zur Mitte, wo Engel die päpstliche Tiara und die Schlüssel tragen. Farben und Licht lösen jedes Gefühl von Masse auf. Cortona leitete eine Gruppe in Debatten an der Accademia di San Luca über die Darstellung von Historien, damals als höchstes Genre angesehen. Cortonas Gruppe bevorzugte eine theatralische Darstellungsweise, die den Grundsätzen der epischen Dichtung folgte. Sie befürworteten die Einbeziehung vieler Figuren und Schauplätze, alle vereint durch ein gemeinsames Thema. Sein Stil stand im Gegensatz zum Klassizismus Andrea Sacchis, dessen Werk Klarheit und Einfachheit mit weniger Figuren betonte. Cortonas Ansatz mit seiner Vielzahl an Figuren und dynamischer Energie zeichnet seinen Beitrag zur Barockkunst aus.Wofür war Pietro da Cortona bekannt?
Pietro da Cortona (1596-1669) war ein italienischer Barockmaler und Architekt. Er ist bekannt für seine dekorativen Programme und illusionistischen Deckenfresken. Geboren als Pietro Berrettini in Cortona, Toskana, wurde er in Florenz bei Andrea Commodi ausgebildet. Seine frühen Werke zeigen den Einfluss von Andrea del Sarto und der florentinischen klassizistischen Tradition. Um 1612 zog da Cortona nach Rom, wo er antike Skulptur und die Gemälde Raffaels studierte. Er sicherte sich die Förderung bedeutender römischer Familien, darunter der Sacchetti und der Barberini. Seine Freskomalereien im Palazzo Barberini, besonders die Decke des Gran Salone (1633-1639), zählen zu seinen gefeiertsten Leistungen. Diese gewaltige Komposition, der „Triumph der Göttlichen Vorsehung“, verbindet illusionistische Perspektive mit allegorischen Figuren, um die Familie Barberini zu verherrlichen. Er vollendete zudem bedeutende Freskenzyklen im Palazzo Pitti in Florenz und in der Chiesa Nuova in Rom. Als Architekt entwarf da Cortona mehrere wichtige Bauwerke, etwa Santi Luca e Martina am Forum Romanum. Sein architektonischer Stil zeichnet sich durch den dramatischen Einsatz von Licht und Schatten sowie die Einbindung barocker skulpturaler Elemente aus. Da Cortonas Werk hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der barocken Kunst und Architektur in Italien und darüber hinaus.Wofür ist Pietro da Cortona bekannt?
Pietro da Cortona ist für seine Malerei und Architektur bekannt, besonders für sein Deckenfresko Allegorie der Göttlichen Vorsehung und der Macht der Barberini im Palazzo Barberini. Sein Fresko markierte einen Wendepunkt in der illusionistischen Malerei und diente als Vorbild für die barocken Deckenmalereien, die darauf folgten.
Quellen
Dieser Museumsführer fasst die geprüften Bestände an Werken von Pietro da Cortona in den folgenden Sammlungen zusammen.
- [1] Museum Musée Granet Verwendet für: Museumsbestände.
- [2] Museum Weston Park Verwendet für: Museumsbestände.
- [3] Museum National Gallery of Armenia Verwendet für: Museumsbestände.
- [4] Buch Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author, Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author - The Art Book_ New Edition, Mini Format Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
- [5] Buch Lilian H. Zirpolo, Historical Dictionary of Baroque Art and Architecture Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
- [6] Buch Masterpieces of western art : a history of art in 900 individual studies from the Gothic to the present day Verwendet für: Biografie.
- [7] Buch Blunt, Anthony, 1907-1983, Roman Baroque Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.
Redaktionelle StandardsMethodikKorrekturenKI-OffenlegungÜber die Redaktion


































