Über Ito Jakuchu
Itō Jakuchū (1716–1800) war ein Künstler aus Kyōto, der den Kanō-Stil studierte und einen eigenen malerischen Ansatz begründete.

Wo man Ito Jakuchu sehen kann
Hier werden erfasste Sammlungsbestände angezeigt; die aktuelle Präsentation kann abweichen. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch beim Museum.
- 14 erfasste Werke
Minneapolis Institute of Art
Minneapolis, Vereinigte Staaten
- 7 erfasste Werke
Metropolitan Museum of Art
New York City, Vereinigte Staaten
- 5 erfasste Werke
Harvard Art Museums
Cambridge, Vereinigte Staaten
- 4 erfasste Werke
Yale University Art Gallery
New Haven, Vereinigte Staaten
- 2 erfasste Werke
Freer Gallery of Art
Washington D.C., Vereinigte Staaten
- 2 erfasste Werke
Detroit Institute of Arts
Detroit, Vereinigte Staaten
- 2 erfasste Werke
Los Angeles County Museum of Art
Los Angeles, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Museum of Fine Arts Boston
Boston, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Denver Art Museum
Denver, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Seattle Art Museum
Seattle, Vereinigte Staaten
Ein Stück davon besitzen
Kunstdrucke von Ito Jakuchu
Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Ito Jakuchu.
Swallow and Camellia - Ito Jakuchu
Ab £37,00
Lotus Pond and Fish - Ito Jakuchu
Ab £28,00
Chrysanthemums by a stream, with rocks - Ito Jakuchu
Ab £28,00
Bean Vine - Itō Jakuchū
Ab £28,00
Two Cranes - Itō Jakuchū
Ab £28,00
White Plum Blossoms and Moon - Itō Jakuchū
Ab £28,00
Turtles - Itō Jakuchū
Ab £28,00
Peapods on a Branch - Itō Jakuchū
Ab £28,00
Alle 11 Museen anzeigen
- 1 erfasstes Werk
National Gallery of Victoria
Melbourne, Australien
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Alle Drucke von Ito Jakuchu ansehen →Häufig gestellte Fragen
Wo kann ich Werke von Ito Jakuchu sehen?
Ito Jakuchus Werk lässt sich an mehreren Orten besichtigen. In Japan halten das Tokyo National Museum, das Ota Museum in Tokio und das Hiraki Ukiyo-e Museum in Yokohama bedeutende Sammlungen. Einige Werke befinden sich auch in Privatsammlungen, etwa denen von Mr Tamaki Makita und Mr Takashi Masuda. Diese Sammlungen sind der Öffentlichkeit möglicherweise nicht zugänglich. Außerhalb Japans finden sich bedeutende Sammlungen japanischer Drucke in Europa und den Vereinigten Staaten. Das Musée Guimet in Paris und die Chester Beatty Library in Dublin besitzen Sammlungen. Im Vereinigten Königreich verfügen das British Museum, das Victoria and Albert Museum und das Fitzwilliam Museum in Cambridge über japanische Drucke. In den Vereinigten Staaten befinden sich Sammlungen im Art Institute of Chicago, im Metropolitan Museum of Art in New York und im Museum of Fine Arts in Boston.Was sollte ich über die Drucke von Ito Jakuchu wissen?
Itō Jakuchū (1716-1800) war ein japanischer Maler der mittleren Edo-Zeit, bekannt für seine detailreichen und unkonventionellen Darstellungen von Vögeln und Tieren. Obwohl Jakuchū vor allem für seine Gemälde gefeiert wird, arbeitete er auch mit dem Medium des Holzschnitts. Jakuchūs Drucke entstanden, wie andere Ukiyo-e (Bilder der fließenden Welt), in Zusammenarbeit von Künstler, Schneider, Drucker und Verleger. Die Initiative ging oft vom Verleger aus, der den Künstler beauftragte und die Produktion überwachte. Der Künstler schuf den ersten Entwurf; geschickte Handwerker schnitten anschließend die Druckstöcke und stellten die fertigen Drucke her. Zu den wichtigen Merkmalen japanischer Holzschnitte zählen die Signatur des Künstlers, das Verlegerzeichen und mitunter Zensur- oder Datumssiegel. Signaturen umfassen meist einen persönlichen Namen und einen Studionamen. Verlegerzeichen sind vereinfachte Formen des Verlegernamens. Ab 1790 trugen Drucke, mit Ausnahme privater Werke, ein behördliches Genehmigungssiegel. Die Größe der Drucke war durch den Druckstock begrenzt. Das gängigste Format war das Oban-Format. Größere Bilder entstanden durch mehrere Blätter. Es kamen verschiedene Papierarten zum Einsatz, jede mit eigenen Eigenschaften.Warum sind die Werke von Ito Jakuchu heute noch bedeutend?
Ito Jakuchu (1716-1800) war ein japanischer Maler der mittleren Edo-Zeit. Jakuchu ist heute für seinen innovativen Umgang mit traditionellen Motiven bekannt, in dem er Realismus mit dekorativer Gestaltung verband. Jakuchu entfernte sich von etablierten künstlerischen Konventionen. Er studierte die Natur unmittelbar und schuf detailreiche Beobachtungen von Tieren und Pflanzen. Sein Stil verband präzise Darstellungen mit fantasievollen Kompositionen und hob ihn von seinen Zeitgenossen ab. Spätere Künstler der Meiji-Zeit wandten sich gegen das, was sie als übermäßigen Formalismus früherer Stile ansahen. Manche, wie Kawanabe Kyōsai, betonten die Bedeutung individuellen Könnens und künstlerischer Freiheit und griffen damit Jakuchus unabhängigen Geist auf. Andere, etwa Kajita Hanko, plädierten für Kunst mit „individuellem ästhetischem Interesse“. Jakuchus Betonung unmittelbarer Beobachtung und einzigartigen persönlichen Ausdrucks steht im Einklang mit modernen künstlerischen Werten. Seine Verschmelzung von Realismus und fantasievoller Gestaltung spricht auch heutige Betrachter weiterhin an.Welche Techniken oder Materialien nutzte Ito Jakuchu?
Ito Jakuchu wandte in seinem Werk eine Vielzahl von Techniken an. Dazu zählen *haboku* („zerbrochene Tusche“), ein Trockenpinsel-Effekt, bei dem der Pinsel kräftig schwarz beginnt und dann trocken wird, wodurch weiße Flächen entstehen, die den Eindruck von Geschwindigkeit erzeugen; *hatsuboku* („hervorschießende Tusche“), ein nasser, schneller, spritziger Effekt; *bokkotsu* oder *mokkotsu* („ohne Knochen“), bei dem Formen rasch mit einem nassen Pinsel und ohne Umrisse gemalt werden; und *tentai* („Fleck und Substanz“), bei dem große Formen durch dicht nebeneinandergesetzte Tuscheflecken entstehen. Jakuchu nutzte außerdem *nijimi* (Tusche, die über die Pinsellinien hinaus verläuft) und die „Spritztechnik“, bei der der Pinsel angeschlagen wird, um Spritzer zu erzeugen. Er verwendete „Trockenpinseltechniken“ mit minimaler Tusche auf den Borsten. Für weiße Flächen nutzte er Milch als Abdeckmittel oder Papierausschnitte als umgekehrte Schablonen. Außerdem verwendete er eine „Knitterpapiertechnik“, bei der zufällige Falten und Linien entstehen. Jakuchu trug gelegentlich Gold- oder Silberblatt sowie -staub auf. Er verwendete Sumi-Tusche, manchmal mit blauem Farbton, und kombinierte dies gelegentlich mit braunem Farbton. Für Farben in Holzschnitten verwendete er wasserbasierte Pigmente, sowohl anorganische (mineralische) als auch organische (pflanzliche), gemischt mit Reispaste.Wen beeinflusste Ito Jakuchu?
Ito Jakuchu (1716–1800) entwickelte einen einzigartigen Stil, weshalb sich ein direkter Einfluss nur schwer nachweisen lässt. Spätere Künstler bewunderten sein technisches Können und seine erfinderischen Kompositionen. Manche Gelehrte vermuten eine Verbindung zur Rinpa-Schule. Rinpa-Künstler wie Ogata Kōrin (1658–1716) bevorzugten dekorative, stilisierte Naturdarstellungen. Jakuchu teilte dieses Interesse an Naturmotiven, doch sein Ansatz war individueller. Er studierte die Natur unmittelbar und experimentierte mit Perspektive und Realismus. Weiter gefasst zeigt sich Jakuchus Wirkung in der Entwicklung der japanischen Malerei. Er trug dazu bei, den Griff traditioneller Stile zu lockern. Seine kühnen Entwürfe und ungewöhnlichen Farbkombinationen ebneten den Weg für spätere Generationen. Künstler wurden experimentierfreudiger. Sie entfernten sich von der strikten Bindung an etablierte Konventionen. Auch ohne Begründer einer bestimmten Bewegung zu sein, förderte Jakuchu einen Geist der Innovation. Dies machte die japanische Kunst vielfältiger.Wer beeinflusste Ito Jakuchu?
Ito Jakuchu (1716-1800) entwickelte seinen Stil unter dem Einfluss unterschiedlicher Traditionen. Er studierte Malweisen der chinesischen Ming- und Qing-Dynastien, die ihm durch gedruckte Holzschnitt-Handbücher zugänglich waren. Auch frühere japanische Künstler beeinflussten ihn. Er beschäftigte sich mit dem Stil der Kano-Schule, der während der Edo-Zeit verbreitet war. Künstler dieser Schule arbeiteten häufig für das Shogunat. Jakuchu blieb dagegen während seiner gesamten Laufbahn unabhängig. Außerdem studierte er buddhistische Kunst. Seine Familie betrieb in Kyoto ein Gemüsegeschäft und unterhielt Beziehungen zum Zen-Tempel Shokoku-ji, dem Jakuchu später einen berühmten Gemäldezyklus schenkte. Sein Interesse an buddhistischen Themen und Motiven zeigt sich in vielen Werken. Jakuchu arbeitete nach unmittelbarer Beobachtung. Als Modelle hielt er lebende Hühner in seinem Garten, um ihre Gestalt und Bewegung genau zu studieren. Diese Hingabe an die Wirklichkeitstreue verband er mit seiner Kenntnis verschiedener künstlerischer Traditionen und entwickelte so eine eigene Bildsprache.Was ist das berühmteste Werk von Ito Jakuchu?
Itō Jakuchū, 1716 in Kyoto geboren, ist für seine vielfältigen künstlerischen Stile bekannt. Zunächst studierte er den Kanō-Stil, dann ahmte er ältere Werke der chinesischen Yüan- und Ming-Schulen nach. Er ließ sich auch von Kōrin inspirieren, entwickelte aber schließlich seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Jakuchū interessierte sich besonders für die Malerei von Geflügel und studierte die Tiere nach der Natur, um ein hohes Maß an Realismus zu erreichen. Eine Sammlung seiner Hahnbilder, montiert als dreißig Kakemono (Hängerollen), befindet sich in der Sammlung des Kaiserhauses. Diese Werke gelten als meisterhafte Beispiele seines Könnens. Auch wenn die Hahnbilder ein bekannter Teil der Sammlung des Kaiserhauses sind, ist es schwierig, ein einzelnes „berühmtestes Werk“ zu benennen. Er schuf eine große Zahl von Gemälden zu einer Vielzahl von Themen und in unterschiedlichen Stilen.Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte Ito Jakuchu an?
Ito Jakuchu (1716-1800) lebte während der Edo-Zeit (1615-1868), einer Periode relativen Friedens und relativer Isolation in Japan, die die Entwicklung eigenständiger Kunststile ermöglichte. Jakuchus Werk lässt sich keiner einzelnen Bewegung eindeutig zuordnen, weist aber Verbindungen zu mehreren künstlerischen Strömungen seiner Zeit auf. Jakuchu wird oft mit den individualistischen Malern in Verbindung gebracht. Diese Künstler arbeiteten außerhalb der dominierenden Schulen und verfolgten ihre eigene, unverwechselbare Vision. Jakuchus Experimente mit Perspektive, kühnen Kompositionen und detailliertem Realismus hoben ihn hervor. Manche Gelehrte verbinden ihn zudem mit der in Kyoto ansässigen Maruyama-Shijo-Schule, die traditionelle Tuschemalerei mit unmittelbarer Naturbeobachtung verband. Dieser Einfluss zeigt sich in Jakuchus naturalistischen Darstellungen von Pflanzen und Tieren. Obwohl Jakuchus Stil unverwechselbar ist, spiegelt er die vielfältigen künstlerischen Strömungen der Edo-Zeit wider und verbindet Tradition mit individueller Innovation.
Quellen
Dieser Museumsführer fasst die geprüften Bestände an Werken von Ito Jakuchu in den folgenden Sammlungen zusammen.
- [1] Wikidata Wikidata: Q1240575 Verwendet für: Kennungen.
- [2] Buch Noritake Tsuda, A History of Japanese Art Verwendet für: Biografie.
- [3] Buch Fred S. Kleiner, Gardner's Art through the Ages Verwendet für: Biografie.
- [4] Buch issn Verwendet für: Biografie.
Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.
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