Über Barnett Newman
New Yorker Maler, dessen vertikale „Zip“-Gemälde die Abstraktion in den späten 1940er-Jahren veränderten und zu einem Grundpfeiler der Colour-Field- und Minimal Art wurden.

Wo man Barnett Newman sehen kann
Hier werden erfasste Sammlungsbestände angezeigt; die aktuelle Präsentation kann abweichen. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch beim Museum.
- 20 erfasste Werke
National Gallery of Art
Washington D.C., Vereinigte Staaten
- 7 erfasste Werke
Museum of Modern Art
New York City, Vereinigte Staaten
- 5 erfasste Werke
Metropolitan Museum of Art
New York City, Vereinigte Staaten
- 4 erfasste Werke
Stedelijk Museum Amsterdam
Amsterdam, Niederlande
- 4 erfasste Werke
Harvard Art Museums
Cambridge, Vereinigte Staaten
- 3 erfasste Werke
Neue Nationalgalerie
Berlin, Deutschland
- 3 erfasste Werke
Tate
London, Vereinigtes Königreich
- 3 erfasste Werke
National Gallery of Canada
Ottawa, Kanada
- 2 erfasste Werke
Beyeler Foundation
Riehen, Schweiz
- 2 erfasste Werke
Whitney Museum of American Art
New York City, Vereinigte Staaten
Ein Stück davon besitzen
Kunstdrucke von Barnett Newman
Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Barnett Newman.
Onement V - Barnett Newman
Ab £28,00
Eve - Barnett Newman
Ab £28,00
Yellow Painting - Barnett Newman
Ab £28,00
14. Fourteenth Station - Barnett Newman
Ab £37,00
Uriel - Barnett Newman
Ab £28,00
Untitled Etching #1 - Barnett Newman
Ab £28,00
The Third - Barnett Newman
Ab £28,00
Midnight Blue - Barnett Newman
Ab £37,00
Alle 12 Museen anzeigen
- 2 erfasste Werke
Art Institute of Chicago
Chicago, Vereinigte Staaten
- 2 erfasste Werke
Musée National d'Art Moderne
Paris, Frankreich
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Alle Drucke von Barnett Newman ansehen →Häufig gestellte Fragen
Wo kann ich Werke von Barnett Newman sehen?
Barnett Newmans Werke befinden sich in vielen öffentlichen Sammlungen. In New York finden sich seine Arbeiten im Solomon R. Guggenheim Museum, im Whitney Museum of American Art und im Museum of Modern Art. Weitere amerikanische Museen mit Werken Newmans sind die Albright-Knox Art Gallery (Buffalo), das Art Institute of Chicago, das Krannert Art Museum (Champaign, Illinois) und das San Francisco Museum of Art. Sein Werk befindet sich zudem in der National Gallery of Canada (Ottawa). Newmans *Covenant* (1949[1]) hängt im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, DC. Auch das Carnegie Museum of Art (Pittsburgh) besitzt Beispiele. Diese Museen haben Newmans Werk in Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Ausstellung *New York Painting and Sculpture: 1940-1970[1]* von 1969 im Metropolitan Museum of Art.Was sollte ich über die Drucke von Barnett Newman wissen?
Barnett Newmans Gemälde erregten in den 1950er-Jahren in New York Aufmerksamkeit und zogen eine treue Anhängerschaft an. Seine Kunst entfernte sich von gestischen Stilen. Newman betonte die ganzheitliche Natur der Malerei; seine Werke widersetzen sich einer Analyse anhand einzelner Bestandteile. Es gibt keine Unterteilungen; stattdessen bildet das gesamte Feld die Bedeutungseinheit. Seine gleichmäßigen Oberflächen waren gepinselt, jedoch nicht auffällig. Schmale Leinwände, die er 1951[1] malte, nahmen die Shaped Canvas zehn Jahre später vorweg. Newmans Schriften geben Einblick in seine künstlerischen Ideen. Er sah in den Gemälden der Indianer der Nordwestküste rituelle Ausdrucksformen mythologischer Überzeugungen, nicht bloße Dekoration. Er schrieb, die abstrakten Formen des Kwakiutl-Künstlers seien von einem rituellen Willen zu metaphysischem Verständnis geleitet gewesen. Newman erforschte zudem abstraktes Denken statt abstrakter Disziplinen. Seine Ausstellung 'The Stations of the Cross' besteht aus schwarz-weißen Gemälden auf ungrundierter Leinwand.Welche Techniken oder Materialien nutzte Barnett Newman?
Barnett Newman ist vor allem für seine großformatigen abstrakt-expressionistischen Gemälde bekannt. Er arbeitete hauptsächlich mit Ölfarbe auf Leinwand. Seine charakteristische Technik bestand darin, weite Farbfelder zu schaffen, die von vertikalen Streifen durchzogen wurden, die er „zips“ nannte. Newmans Herangehensweise an die Malerei war methodisch. Er begann oft damit, die Leinwand mit mehreren Schichten Gesso zu grundieren, um eine glatte Oberfläche zu schaffen. Anschließend trug er dünne Schichten Ölfarbe auf, manchmal mit einer Walze oder einem Messer, um eine gleichmäßige Farbverteilung zu erzielen. Die zips wurden meist zuletzt hinzugefügt, oft mit einem einzigen, entschlossenen Pinselstrich. Obwohl Newman vor allem für seine Gemälde bekannt ist, schuf er auch eine kleine Anzahl von Skulpturen und Drucken. Seine Skulptur „Broken Obelisk“ (1963[1]-1967[1]) besteht aus Cor-Ten-Stahl, einem für sein rostartiges Erscheinungsbild bekannten Material. Er experimentierte zudem mit Lithografie und Radierung und schuf abstrakte Kompositionen, die die visuelle Sprache seiner Gemälde widerspiegeln. Diese Drucke erlaubten es ihm, das Verhältnis von Farbe und Form in kleinerem Maßstab zu erkunden.Wen beeinflusste Barnett Newman?
Barnett Newmans Kunst sprach zunächst um 1950[1] nur einen kleinen Kreis von Bewunderern in New York an. In den späteren 1950er Jahren, als sich der Geschmack von gestischer Kunst abwandte, begann ein größeres Publikum, sein Werk zu schätzen. Selbst Künstler, die seine Werke nicht direkt gesehen hatten, diskutierten und spekulierten über Newmans Ideen. Newmans Ansatz, der den ganzheitlichen Charakter der Malerei betonte, beeinflusste jüngere Künstler, die nach Alternativen zu abstrakten Expressionisten wie de Kooning und Kline suchten. Seine Gemälde widersetzten sich einer Analyse anhand von Unterteilungen; stattdessen bildete das gesamte Bildfeld die Bedeutungseinheit. Die schmalen Leinwände, die er 1951 malte und deren Höhe eng an die Größe eines Menschen angelehnt war, nahmen die Entwicklung der Formleinwand zehn Jahre später vorweg. Kritiker wie Clement Greenberg stellten fest, dass Newmans senkrechte Streifen als eine Art „Parodie“ des Rahmens fungierten. Diese Idee wurde später von Michael Fried erweitert, der sie auf Frank Stellas Gemälde anwandte, bei denen der Keilrahmen die Grenzen der Fläche bestimmt.Wer beeinflusste Barnett Newman?
Barnett Newman (1905[1]-1970[1]) plädierte für eine auf reiner Empfindung beruhende Kunst. Er veröffentlichte in den späten 1940er-Jahren Essays in *The Tiger's Eye*, einer Zeitschrift, die auch Werke von Pollock, Rothko und Still enthielt. Newman nahm bereitwillig die Rolle des Widerspruchsgeistes an. Er wies Philosophen zurück und erklärte, „die Ästhetik verhält sich zu Künstlern wie die Ornithologie zu Vögeln“. Zu einer Zeit, in der expressionistischer Farbauftrag beliebt war, arbeitete er mit gleichmäßigen, glatt aufgetragenen Farbflächen, unterbrochen von vertikalen Streifen, die er „Zips“ nannte. Er strebte nach etwas „Realem“ und „Konkretem“. Newman studierte indianische Kunst und bewunderte die Totempfähle des Nordwestens und die Grabhügel des Mittleren Westens. Newman betonte den ganzheitlichen Charakter der Malerei. Seine Gemälde ließen sich nicht anhand kleiner Teile analysieren; das gesamte Feld ist die Bedeutungseinheit. Seine gleichmäßig gepinselte Farboberfläche sprach eine neue Künstlergeneration an. Seine 1951[1] gemalten schmalen Leinwände nehmen die Entwicklung der Shaped Canvas zehn Jahre später vorweg.Was ist das berühmteste Werk von Barnett Newman?
Barnett Newman ist vor allem für seine großformatigen, abstrakt-expressionistischen Gemälde bekannt, geprägt von Farbfeldern und senkrechten Linien, die er „Zips" nannte. Auch wenn sich schwer ein einzelnes „berühmtestes" Werk benennen lässt, wird *Vir Heroicus Sublimis* (1950[1]-1951[1]) häufig als eines seiner bedeutendsten und bekanntesten Werke genannt. Dieses monumentale Gemälde, rund 2,4 mal 5,4 Meter groß, ist überwiegend rot gehalten und zeigt einige senkrechte „Zip"-Linien. Der Titel, lateinisch für „Der heroische und erhabene Mensch", spiegelt Newmans Interesse wider, mit abstrakten Mitteln ein Gefühl menschlicher Präsenz und Erhabenheit zu vermitteln. Er wollte beim Betrachter eine unmittelbare, emotionale Reaktion hervorrufen, ungefiltert durch traditionelle gegenständliche Bildsprache. Ein weiteres bedeutendes Werk ist *Who's Afraid of Red, Yellow and Blue III* (1967), Teil einer Serie, die sich mit den Grundfarben beschäftigt. Dieses Gemälde wurde berüchtigt, als es 1986 während einer Ausstellung in Amsterdam mit einem Messer beschädigt wurde. Der Angriff und die anschließende Restaurierung warfen Fragen zum Wert und zur Verletzlichkeit abstrakter Kunst auf. Newmans Werke werden weiterhin diskutiert und ausgestellt, was seine Stellung als bedeutende Figur des abstrakten Expressionismus festigt.Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte Barnett Newman an?
Barnett Newman (1905[1]-1970[1]) wird allgemein als amerikanischer abstrakter Expressionist eingeordnet, auch wenn sein Werk sowohl den Colorfield-Stil als auch den Minimalismus vorwegnimmt. Besonders verbunden ist er mit der Farbfeldmalerei, bei der er großformatige, von einer einzigen Farbe dominierte Leinwände schuf, häufig durchzogen von vertikalen Linien, die er „Zips“ nannte. Newman begann als Kunstkritiker und Fürsprecher des abstrakten Expressionismus, bevor er selbst Maler wurde. Seine Gemälde von 1950[1] und 1951 gewannen einen kompakten Kreis von Bewunderern in New York. Später im Jahrzehnt fand sein Werk ein größeres Publikum, als sich der Geschmack von der gestischen Kunst abwandte. Newman strebte eine „reine Spannung“ zwischen asymmetrischen Farbblöcken an. Seine „Zips“ wurden zu einem Markenzeichen und lenkten den Blick der Betrachter auf das räumliche Erlebnis der Farbe. Er wollte durch Farbe und Format ein Gefühl verfeinerter Spiritualität und Mystik hervorrufen. Trotz anfänglicher Skepsis nahmen jüngere Künstler sein Werk als Schritt über die emotionale Intensität anderer abstrakter Expressionisten hinaus auf.Wofür war Barnett Newman bekannt?
Barnett Newman (1905[1]-1970[1]) war ein amerikanischer Maler, bekannt für sein Eintreten für die elementare Kraft der Kunst. Er plädierte für eine Kunst, die in reiner Empfindung verwurzelt ist. Newman veröffentlichte in den späten 1940er-Jahren Essays in *The Tiger's Eye*, einer Zeitschrift, die auch Werke von Pollock, Rothko und Still zeigte. Als gebürtiger New Yorker scheute Newman die Kontroverse nicht. Berühmt ist sein Ausspruch, „Ästhetik ist für Künstler das, was Ornithologie für Vögel ist“. Zu einer Zeit, in der ein expressionistischer Farbauftrag üblich war, arbeitete Newman mit glatten, gleichmäßig aufgetragenen Farbflächen, unterbrochen von vertikalen Streifen, die er „Zips“ nannte. Er strebte nach etwas „Realem“ und „Konkretem“. Seine Studien indianischer Kunst, darunter Totempfähle und Grabhügel, beeinflussten sein Werk. Obwohl seine Gemälde in den 1950er-Jahren auf Skepsis stießen, nahm eine jüngere Generation sie an, auf der Suche nach einem Weg über die Emotionen der abstrakten Expressionisten wie de Kooning und Kline hinaus. Newman betonte den ganzheitlichen Charakter der Malerei; seine Gemälde ließen sich nicht anhand einzelner Teile analysieren.
Quellen
Dieser Museumsführer fasst die geprüften Bestände an Werken von Barnett Newman in den folgenden Sammlungen zusammen.
- [1] Wikipedia Wikipedia: Barnett Newman Verwendet für: Biografie.
- [2] Buch Jed Perl, Art in America 1945-1970 Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.
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