Zum Inhalt springen Wird geladen

Kaufen Sie 3 Kunstwerke zum vollen Preis und sparen Sie 15 %

Barnett Newman
1905–1970[1]

Barnett Newman

Noch 1955[1] hatte Barnett Newman kaum etwas verkauft und versuchte nach eigener Aussage, an der Pferderennbahn ein Gewinnsystem zu entwickeln. Er wurde 1905[1] als Sohn jüdischer Einwanderer in New Yorks Lower East Side geboren. Am City College studierte er Philosophie, schwänzte regelmäßig den Unterricht, um Zeit im Metropolitan Museum zu verbringen, und begann seine Laufbahn zunächst als Autor über andere Künstler, nicht als Maler. Als er sich Ende der 1940er-Jahre schließlich ganz der Malerei widmete, fand er eine verblüffend einfache Lösung: ein monochromes Farbfeld, das von einem oder mehreren schmalen vertikalen Streifen unterbrochen wird, die er „zips“ nannte.

In 12 Museen vertretenWikipedia2 Quellen

Porträt von Barnett Newman

Biografie

Der „Zip“ war kein dekoratives Element. Der Philosoph Gottfried Boehm argumentierte, er habe die Bildlogik grundlegend umstrukturiert: An die Stelle der Spannung zwischen Höhe und Breite trete die Behauptung einer einzigen vertikalen Achse. Covenant (1949[1], Hirshhorn Museum, 121,9 x 152,4 cm) teilt ein rotes Feld mit braunen und cremeweißen Streifen; Vir Heroicus Sublimis erweitert dies auf eine Leinwand von mehr als fünf Metern Breite. Newman wollte, dass man diese Gemälde aus nächster Nähe erlebt, sodass ihre Größe das periphere Sehen überwältigt. „Ästhetik ist für Künstler das, was Ornithologie für Vögel ist“, sagte er in einer seiner zitierfähigsten Ausweichantworten.

Newman gehörte zu den Irascible 18, einer Gruppe abstrakter Expressionisten, die dem Metropolitan Museum in einem Brief seine Gleichgültigkeit gegenüber avantgardistischer Malerei vorwarfen. Ende der 1940er-Jahre veröffentlichte er gemeinsam mit Pollock, Rothko und Still Essays in The Tiger's Eye. Darin plädierte er für eine Kunst, die in reiner, elementarer Empfindung wurzelt. Er kannte Spinoza und die jüdische Mystik sehr gut und wollte seine Leinwände mit metaphysischer Spannung aufladen: nicht Schönheit, sondern das, was er als „eine Art mystische Abstraktion“ bezeichnete.

Sein Einfluss auf jüngere Maler war entscheidend. Frank Stella und Donald Judd bewunderten ihn; die in den 1950er-Jahren exzentrisch wirkenden Farbfelder wurden im folgenden Jahrzehnt zu einem Bezugspunkt für Minimalismus und Colour-Field-Malerei. Newman starb 1970[1] in New York; sein Ruf war nun endgültig gesichert.

Zeitleiste

  1. 1905Wurde als Sohn jüdischer Einwanderer in New Yorks Lower East Side geboren.
  2. 1940Begann seine Laufbahn mit Texten über andere Künstler.
  3. 1940Widmete sich der Malerei und entwickelte seinen charakteristischen Stil einfarbiger Flächen, die von senkrechten Streifen, den sogenannten „zips“, unterbrochen werden.
  4. 1949Malte „Covenant“, das ein rotes Feld durch braune und cremeweiße Streifen teilt.
  5. 1950Schrieb neben Pollock, Rothko und Still Essays für The Tiger’s Eye und trat für Kunst ein, die auf reiner Empfindung beruht.
  6. 1950Malte „Vir Heroicus Sublimis“, eine mehr als 5 Meter breite Leinwand.
  7. 1950Wurde eines der „Irascible 18“, die gegen die Gleichgültigkeit des Metropolitan Museum gegenüber avantgardistischer Malerei protestierten.
  8. 1970Starb in New York; sein Ruf war nun endgültig gesichert.

Nächster Halt

Stilrichtungen entdecken →

Alle Stilrichtungen der Sammlung, von der Renaissance bis zur Pop-Art.

Kunstdrucke von Barnett Newman

Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Barnett Newman.

Alle Kunstdrucke von Barnett Newman ansehen →

Besuch planen: Barnett Newman im Original sehen →

Holen Sie sich Barnett Newman nach Hause.

Alle Kunstdrucke von Barnett Newman ansehen →

Häufig gestellte Fragen

  • Wofür ist Barnett Newman bekannt?
    Barnett Newman ist für seine monochromen Farbfelder bekannt, die von schmalen vertikalen Streifen unterbrochen werden, die er „zips“ nannte. Er wollte, dass seine Gemälde aus nächster Nähe erlebt werden und ihre Größe das periphere Blickfeld des Betrachters überwältigt.
  • Was ist das berühmteste Werk von Barnett Newman?
    Barnett Newman ist vor allem für seine großformatigen, abstrakt-expressionistischen Gemälde bekannt, geprägt von Farbfeldern und senkrechten Linien, die er „Zips" nannte. Auch wenn sich schwer ein einzelnes „berühmtestes" Werk benennen lässt, wird *Vir Heroicus Sublimis* (1950[1]-1951[1]) häufig als eines seiner bedeutendsten und bekanntesten Werke genannt. Dieses monumentale Gemälde, rund 2,4 mal 5,4 Meter groß, ist überwiegend rot gehalten und zeigt einige senkrechte „Zip"-Linien. Der Titel, lateinisch für „Der heroische und erhabene Mensch", spiegelt Newmans Interesse wider, mit abstrakten Mitteln ein Gefühl menschlicher Präsenz und Erhabenheit zu vermitteln. Er wollte beim Betrachter eine unmittelbare, emotionale Reaktion hervorrufen, ungefiltert durch traditionelle gegenständliche Bildsprache. Ein weiteres bedeutendes Werk ist *Who's Afraid of Red, Yellow and Blue III* (1967), Teil einer Serie, die sich mit den Grundfarben beschäftigt. Dieses Gemälde wurde berüchtigt, als es 1986 während einer Ausstellung in Amsterdam mit einem Messer beschädigt wurde. Der Angriff und die anschließende Restaurierung warfen Fragen zum Wert und zur Verletzlichkeit abstrakter Kunst auf. Newmans Werke werden weiterhin diskutiert und ausgestellt, was seine Stellung als bedeutende Figur des abstrakten Expressionismus festigt.
  • Was sollte ich über die Drucke von Barnett Newman wissen?
    Barnett Newmans Gemälde erregten in den 1950er-Jahren in New York Aufmerksamkeit und zogen eine treue Anhängerschaft an. Seine Kunst entfernte sich von gestischen Stilen. Newman betonte die ganzheitliche Natur der Malerei; seine Werke widersetzen sich einer Analyse anhand einzelner Bestandteile. Es gibt keine Unterteilungen; stattdessen bildet das gesamte Feld die Bedeutungseinheit. Seine gleichmäßigen Oberflächen waren gepinselt, jedoch nicht auffällig. Schmale Leinwände, die er 1951[1] malte, nahmen die Shaped Canvas zehn Jahre später vorweg. Newmans Schriften geben Einblick in seine künstlerischen Ideen. Er sah in den Gemälden der Indianer der Nordwestküste rituelle Ausdrucksformen mythologischer Überzeugungen, nicht bloße Dekoration. Er schrieb, die abstrakten Formen des Kwakiutl-Künstlers seien von einem rituellen Willen zu metaphysischem Verständnis geleitet gewesen. Newman erforschte zudem abstraktes Denken statt abstrakter Disziplinen. Seine Ausstellung 'The Stations of the Cross' besteht aus schwarz-weißen Gemälden auf ungrundierter Leinwand.
  • Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte Barnett Newman an?
    Barnett Newman (1905[1]-1970[1]) wird allgemein als amerikanischer abstrakter Expressionist eingeordnet, auch wenn sein Werk sowohl den Colorfield-Stil als auch den Minimalismus vorwegnimmt. Besonders verbunden ist er mit der Farbfeldmalerei, bei der er großformatige, von einer einzigen Farbe dominierte Leinwände schuf, häufig durchzogen von vertikalen Linien, die er „Zips“ nannte. Newman begann als Kunstkritiker und Fürsprecher des abstrakten Expressionismus, bevor er selbst Maler wurde. Seine Gemälde von 1950[1] und 1951 gewannen einen kompakten Kreis von Bewunderern in New York. Später im Jahrzehnt fand sein Werk ein größeres Publikum, als sich der Geschmack von der gestischen Kunst abwandte. Newman strebte eine „reine Spannung“ zwischen asymmetrischen Farbblöcken an. Seine „Zips“ wurden zu einem Markenzeichen und lenkten den Blick der Betrachter auf das räumliche Erlebnis der Farbe. Er wollte durch Farbe und Format ein Gefühl verfeinerter Spiritualität und Mystik hervorrufen. Trotz anfänglicher Skepsis nahmen jüngere Künstler sein Werk als Schritt über die emotionale Intensität anderer abstrakter Expressionisten hinaus auf.
  • Welche Techniken oder Materialien nutzte Barnett Newman?
    Barnett Newman ist vor allem für seine großformatigen abstrakt-expressionistischen Gemälde bekannt. Er arbeitete hauptsächlich mit Ölfarbe auf Leinwand. Seine charakteristische Technik bestand darin, weite Farbfelder zu schaffen, die von vertikalen Streifen durchzogen wurden, die er „zips“ nannte. Newmans Herangehensweise an die Malerei war methodisch. Er begann oft damit, die Leinwand mit mehreren Schichten Gesso zu grundieren, um eine glatte Oberfläche zu schaffen. Anschließend trug er dünne Schichten Ölfarbe auf, manchmal mit einer Walze oder einem Messer, um eine gleichmäßige Farbverteilung zu erzielen. Die zips wurden meist zuletzt hinzugefügt, oft mit einem einzigen, entschlossenen Pinselstrich. Obwohl Newman vor allem für seine Gemälde bekannt ist, schuf er auch eine kleine Anzahl von Skulpturen und Drucken. Seine Skulptur „Broken Obelisk“ (1963[1]-1967[1]) besteht aus Cor-Ten-Stahl, einem für sein rostartiges Erscheinungsbild bekannten Material. Er experimentierte zudem mit Lithografie und Radierung und schuf abstrakte Kompositionen, die die visuelle Sprache seiner Gemälde widerspiegeln. Diese Drucke erlaubten es ihm, das Verhältnis von Farbe und Form in kleinerem Maßstab zu erkunden.
  • Wofür war Barnett Newman bekannt?
    Barnett Newman (1905[1]-1970[1]) war ein amerikanischer Maler, bekannt für sein Eintreten für die elementare Kraft der Kunst. Er plädierte für eine Kunst, die in reiner Empfindung verwurzelt ist. Newman veröffentlichte in den späten 1940er-Jahren Essays in *The Tiger's Eye*, einer Zeitschrift, die auch Werke von Pollock, Rothko und Still zeigte. Als gebürtiger New Yorker scheute Newman die Kontroverse nicht. Berühmt ist sein Ausspruch, „Ästhetik ist für Künstler das, was Ornithologie für Vögel ist“. Zu einer Zeit, in der ein expressionistischer Farbauftrag üblich war, arbeitete Newman mit glatten, gleichmäßig aufgetragenen Farbflächen, unterbrochen von vertikalen Streifen, die er „Zips“ nannte. Er strebte nach etwas „Realem“ und „Konkretem“. Seine Studien indianischer Kunst, darunter Totempfähle und Grabhügel, beeinflussten sein Werk. Obwohl seine Gemälde in den 1950er-Jahren auf Skepsis stießen, nahm eine jüngere Generation sie an, auf der Suche nach einem Weg über die Emotionen der abstrakten Expressionisten wie de Kooning und Kline hinaus. Newman betonte den ganzheitlichen Charakter der Malerei; seine Gemälde ließen sich nicht anhand einzelner Teile analysieren.
  • Wann lebte und arbeitete Barnett Newman?
    Barnett Newman wurde 1905[1] geboren und starb 1970[1]. Als gebürtiger New Yorker trat er in Essays, die Ende der 1940er-Jahre in der Zeitschrift *The Tiger’s Eye* erschienen, für die elementare Kraft der Kunst ein. Dort wurden auch Arbeiten von Pollock, Rothko und Still veröffentlicht. Newman gilt neben Rothko als einer der wichtigsten Vertreter der Farbfeldmalerei, die in den 1950er-Jahren als Reaktion auf den Abstrakten Expressionismus entstand. Er malte Werke in sehr großen Formaten und teilte die rechteckige Leinwand oft horizontal oder vertikal. Newman war mit philosophischen Traditionen vertraut, wies jedoch die meisten Philosophen zurück. Er arbeitete mit gleichmäßig aufgetragenen Farbflächen, die gelegentlich von senkrechten Streifen unterbrochen wurden, die er „zips“ nannte. Newman zielte auf etwas „Reales“ und „Konkretes“. Seine Studien zur Kunst der Native Americans, darunter Totempfähle und Grabhügel, bestärkten ihn darin. Obwohl seine Gemälde zunächst auf Skepsis stießen, nahm eine jüngere Künstlergeneration sie später an, als sie über die Emotionalität von Abstrakten Expressionisten wie de Kooning und Kline hinausgehen wollte.
  • Wo kann ich Werke von Barnett Newman sehen?
    Barnett Newmans Werke befinden sich in vielen öffentlichen Sammlungen. In New York finden sich seine Arbeiten im Solomon R. Guggenheim Museum, im Whitney Museum of American Art und im Museum of Modern Art. Weitere amerikanische Museen mit Werken Newmans sind die Albright-Knox Art Gallery (Buffalo), das Art Institute of Chicago, das Krannert Art Museum (Champaign, Illinois) und das San Francisco Museum of Art. Sein Werk befindet sich zudem in der National Gallery of Canada (Ottawa). Newmans *Covenant* (1949[1]) hängt im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, DC. Auch das Carnegie Museum of Art (Pittsburgh) besitzt Beispiele. Diese Museen haben Newmans Werk in Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Ausstellung *New York Painting and Sculpture: 1940-1970[1]* von 1969 im Metropolitan Museum of Art.
  • Woher stammte Barnett Newman?
    Barnett Newman wurde in New York City geboren, wo er den größten Teil seines Lebens verbrachte. Seine Eltern, Abraham und Anna Newman, waren polnisch-jüdische Einwanderer. Er wurde am 18. Januar 1905[1] geboren. Newman wuchs in der Bronx auf. In den 1920er-Jahren besuchte er die Art Students League und studierte dort bei verschiedenen Lehrkräften, darunter John Sloan. Zu Beginn seiner Laufbahn arbeitete Newman im Bekleidungsbetrieb seines Vaters, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Obwohl er mit der New York School von Künstlern verbunden war, blieb er seiner Geburtsstadt eng verbunden. Bis zu seinem Tod am 4. Juli 1970[1] lebte und arbeitete er in New York. Seine künstlerische Laufbahn entwickelte sich hauptsächlich in der New Yorker Kunstszene.
  • Wen beeinflusste Barnett Newman?
    Barnett Newmans Kunst sprach zunächst um 1950[1] nur einen kleinen Kreis von Bewunderern in New York an. In den späteren 1950er Jahren, als sich der Geschmack von gestischer Kunst abwandte, begann ein größeres Publikum, sein Werk zu schätzen. Selbst Künstler, die seine Werke nicht direkt gesehen hatten, diskutierten und spekulierten über Newmans Ideen. Newmans Ansatz, der den ganzheitlichen Charakter der Malerei betonte, beeinflusste jüngere Künstler, die nach Alternativen zu abstrakten Expressionisten wie de Kooning und Kline suchten. Seine Gemälde widersetzten sich einer Analyse anhand von Unterteilungen; stattdessen bildete das gesamte Bildfeld die Bedeutungseinheit. Die schmalen Leinwände, die er 1951 malte und deren Höhe eng an die Größe eines Menschen angelehnt war, nahmen die Entwicklung der Formleinwand zehn Jahre später vorweg. Kritiker wie Clement Greenberg stellten fest, dass Newmans senkrechte Streifen als eine Art „Parodie“ des Rahmens fungierten. Diese Idee wurde später von Michael Fried erweitert, der sie auf Frank Stellas Gemälde anwandte, bei denen der Keilrahmen die Grenzen der Fläche bestimmt.
  • Wer beeinflusste Barnett Newman?
    Barnett Newman (1905[1]-1970[1]) plädierte für eine auf reiner Empfindung beruhende Kunst. Er veröffentlichte in den späten 1940er-Jahren Essays in *The Tiger's Eye*, einer Zeitschrift, die auch Werke von Pollock, Rothko und Still enthielt. Newman nahm bereitwillig die Rolle des Widerspruchsgeistes an. Er wies Philosophen zurück und erklärte, „die Ästhetik verhält sich zu Künstlern wie die Ornithologie zu Vögeln“. Zu einer Zeit, in der expressionistischer Farbauftrag beliebt war, arbeitete er mit gleichmäßigen, glatt aufgetragenen Farbflächen, unterbrochen von vertikalen Streifen, die er „Zips“ nannte. Er strebte nach etwas „Realem“ und „Konkretem“. Newman studierte indianische Kunst und bewunderte die Totempfähle des Nordwestens und die Grabhügel des Mittleren Westens. Newman betonte den ganzheitlichen Charakter der Malerei. Seine Gemälde ließen sich nicht anhand kleiner Teile analysieren; das gesamte Feld ist die Bedeutungseinheit. Seine gleichmäßig gepinselte Farboberfläche sprach eine neue Künstlergeneration an. Seine 1951[1] gemalten schmalen Leinwände nehmen die Entwicklung der Shaped Canvas zehn Jahre später vorweg.
  • Wer war Barnett Newman?
    Barnett Newman (1905[1]–1970[1]) war ein amerikanischer Maler, der mit der Farbfeldmalerei in Verbindung gebracht wird. Gemeinsam mit Mark Rothko gilt er als einer der wichtigsten Vertreter dieses Stils. Die Farbfeldmalerei entstand in den 1950er-Jahren als Reaktion auf den abstrakten Expressionismus. Newman stammte aus New York und trat für eine Kunst ein, die in der reinen Empfindung gründet. In den späten 1940er-Jahren veröffentlichte er Essays in *The Tiger’s Eye*, einer Zeitschrift, in der auch Arbeiten von Jackson Pollock, Rothko und Clyfford Still erschienen. Newman nahm bewusst die Rolle des Widersprechenden ein; bekannt ist sein Scherz: „Ästhetik ist für Künstler wie Ornithologie für Vögel.“ Er arbeitete mit geschlossenen Farbflächen, die von vertikalen Streifen unterbrochen wurden, die er „zips“ nannte. Er zielte auf etwas „Reales“ und „Konkretes“ und ließ sich von der Kunst der Native Americans inspirieren, etwa von Totempfählen des Nordwestens und Grabhügeln des Mittleren Westens. Newman war in der jüdischen Tradition mit Bibel, talmudischen Lehren und Kabbala erzogen worden und malte in den 1940er-Jahren von sogenannten primitiven Kulturen inspirierte Werke mit magischen Zeichen. Ab 1948[1] beschränkte er seinen Ausdruck auf Linie und Fläche. Er verstand die Linie als schöpferischen Akt, der Gottes Eingreifen in die Leere widerspiegelt, um Licht und Dunkel voneinander zu trennen.

Quellen

Die redaktionellen Inhalte zu Barnett Newman stützen sich auf die folgenden Primär- und Tertiärquellen.

  1. [1] Wikipedia Wikipedia: Barnett Newman Verwendet für: Biografie, Geburtsdaten, Sterbedaten, Kennungen, Zuordnung zur Kunstrichtung, Nationalität.
  2. [2] Buch Jed Perl, Art in America 1945-1970 Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.

Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.

Weiter entdecken

Ihr Warenkorb
Rated 4.6 on Judge.me
Ihr Warenkorb ist leer
Haben Sie ein Konto? Melden Sie sich an, um schneller zur Kasse zu gehen.
Weiter einkaufen Weiter einkaufen
Gesamtbetrag £0.00 GBP
Produktbild Produktinformationen Menge Produktsumme