









Über Cornelis Norbertus Gijsbrechts
die Rückseite einer Leinwand als Vorderseite malen, drei Jahrhunderte vor der Konzeptkunst, und dann vollständig aus den historischen Aufzeichnungen verschwinden

Wo man Cornelis Norbertus Gijsbrechts sehen kann
Hier werden erfasste Sammlungsbestände angezeigt; die aktuelle Präsentation kann abweichen. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch beim Museum.
- 3 erfasste Werke
Museum of Fine Arts Ghent (MSK)
Gent, Belgien
- 2 erfasste Werke
Hessen Kassel Heritage
Kassel, Deutschland
- 1 erfasstes Werk
National Gallery Prague
Prag, Tschechien
- 1 erfasstes Werk
Musée des Beaux-Arts de Rouen
Rouen, Frankreich
- 1 erfasstes Werk
Museo de Bellas Artes de Sevilla
Sevilla, Spanien
- 1 erfasstes Werk
Wallraf–Richartz Museum
Köln, Deutschland
- 1 erfasstes Werk
National Gallery
London, Vereinigtes Königreich
- 1 erfasstes Werk
Museum of Ixelles
Brüssel, Belgien
Ein Stück davon besitzen
Kunstdrucke von Cornelis Norbertus Gijsbrechts
Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Cornelis Norbertus Gijsbrechts.
Vanitas - Cornelis Norbertus Gysbrechts
Ab £28,00
Silverware in an Open Cabinet - Cornelis Norbertus Gysbrechts
Ab £28,00
Trompe l'oeil with pistols - Cornelis Norbertus Gysbrechts
Ab £28,00
Trompe l'oeil with trumpet, celestial globe and Frederik III's proclamation - Cornelis Norbertus Gysbrechts
Ab £28,00
Trompe l'oeil. Cabinet from the Artist's Studio - Cornelis Norbertus Gysbrechts
Ab £28,00
Trompe l'oeil with violin, sheet music and recorder - Cornelis Norbertus Gysbrechts
Ab £28,00
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Wo kann ich Werke von Cornelis Norbertus Gijsbrechts sehen?
Werke von Cornelis Norbertus Gijsbrechts befinden sich in mehreren europäischen Sammlungen, darunter in Museen in Dänemark, Deutschland und Schweden. Das Statens Museum for Kunst (Nationalgalerie Dänemarks) in Kopenhagen besitzt eine Reihe seiner Gemälde, darunter mehrere Beispiele seiner Trompe-l'œil- und Vanitas-Stillleben. Eine weitere bedeutende Sammlung findet sich in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in Deutschland. In Schweden ist Gijsbrechts' Werk in der Sammlung des Gothenburg Museum of Art vertreten. Diese Bestände bieten Gelegenheit, seine illusionistischen Techniken zu betrachten und zu studieren. Seine Gemälde geben Einblick in die künstlerische Praxis des 17. Jahrhunderts. Zudem zeigen sie die kulturellen Interessen der Zeit. Die Betrachtung dieser Werke im Original ermöglicht eine tiefere Würdigung seines Könnens.Was sollte ich über Cornelis Norbertus Gijsbrechts' Drucke wissen?
Cornelis Norbertus Gijsbrechts fertigte selbst keine Drucke an. Seine Gemälde dienten jedoch anderen Künstlern als Grundlage für Drucke. Stiche nach Werken des Malers Frans Floris wurden von Cornelis Cort, Philips Galle und anderen angefertigt. Zu Corts Stichen nach Floris zählen „Herkules und die Pygmäen" (1562), „Die Geschichte von Pluto und Proserpina" (1565) sowie eine Tugendserie (1560): „Geduld", „Erinnerung", „Mäßigung", „Keuschheit", „Eintracht", „Beharrlichkeit", „Verstand" und „Großmut". „The Immortal Rewards of Virtue" existiert sowohl in einer Fassung von Cort (1564) als auch von Galle (um 1564). Corts Stiche wurden meist von Hieronymus Cock verlegt, Galles hingegen von Maarten Peeters. Die Stiche haben unterschiedliche Formate; die „Tugend"-Serie etwa misst rund 285 x 185 mm, während „Herkules" 325 × 465 misst. Eine Vorzeichnung für „Erinnerung" befindet sich heute in Berlin, eine für „Großmut" in einer Privatsammlung in Italien.Warum sind die Werke von Cornelis Norbertus Gijsbrechts heute wichtig?
Cornelis Norbertus Gijsbrechts war ein flämischer Maler, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts tätig war. Er ist für seine Stilllebengemälde bekannt, besonders Trompe-l'oeil- und Vanitas-Werke. Diese Gemälde erzeugen Tiefenillusionen und lassen die Betrachter glauben, dass gemalte Gegenstände reale, dreidimensionale Objekte seien. Gijsbrechts arbeitete als Hofmaler für mehrere europäische Monarchen. Um 1668 war er für den dänischen Hof von Frederik III. tätig, später für Christian V. Dort schuf er illusionistische Gemälde für die königliche Sammlung. Ein solches Werk, Trompe-l'oeil mit Schreibutensilien, befindet sich in der Sammlung des Statens Museum for Kunst in Kopenhagen. Nach seiner Zeit in Dänemark arbeitete Gijsbrechts kurzzeitig in Schweden. Anschließend kehrte er um 1680 in seine Heimatstadt Antwerpen zurück. Gijsbrechts' Gemälde sind wegen ihres technischen Könnens und ihrer illusionistischen Qualitäten bedeutsam. Seine Trompe-l'oeil-Gemälde sind Beispiele für perzeptuelle Täuschung. Sie fordern die Betrachter dazu auf, das Wesen von Darstellung und Wirklichkeit zu hinterfragen. Kunsthistoriker untersuchen seine Vanitas-Gemälde auf ihren symbolischen Gehalt; Schädel, Kerzen und Bücher verweisen auf die Vergänglichkeit des Lebens und die Nichtigkeit irdischer Freuden. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Museumssammlungen und faszinieren bis heute Betrachter, die sich für die Geschichte der Stilllebenmalerei interessieren.Welche Techniken oder Materialien verwendete Cornelis Norbertus Gijsbrechts?
Ohne konkrete Dokumentation zu Gijsbrechts’ Methoden lässt sich auf die allgemeinen Praktiken zeitgenössischer Künstler wie der Familie Brueghel zurückgreifen. Jan Brueghel der Ältere begann Kompositionen häufig mit farbigen Flächen und trug die Farbe dünn mit klaren Pinselstrichen auf. Anschließend skizzierte er einzelne Motive und überdeckte die vorbereitenden Umrisse mit weiterer Arbeit. Brueghel setzte die Farbe dann grafisch ein, indem er dünne Linien und kleine Farbflächen nebeneinander platzierte. In der letzten Phase betonte er die Formen mit feinen schwarzen und braunen Konturen. Brueghel verwendete selten Unterzeichnungen und entwickelte Kompositionen lieber aus farbigen Flächen. Bei der Landschaftsmalerei arbeitete er mit Farbflächen, die dünn und mit klaren Pinselstrichen aufgetragen wurden. Lasierte Braun- und Grüntöne, durchscheinend über dem Grund, erzeugten den Eindruck natürlicher Vegetation. Den Himmel bereitete er in der nächsten Phase vor und malte um die bereits fertiggestellten Vegetationsbereiche herum. Rubens und Brueghel verwendeten ähnliche Pigmente und Bindemittel, wie es den üblichen Standards entsprach. Brueghels Farbauftrag war deckender und entsprach damit den detailreichen Eigenschaften seines Stils. Er arbeitete manchmal an mehreren Gemälden gleichzeitig, sodass Werke in verschiedenen Stadien trocknen konnten.Wer beeinflusste Cornelis Norbertus Gijsbrechts?
Es ist schwierig, konkrete Personen zu benennen, die Cornelis Norbertus Gijsbrechts unmittelbar beeinflussten. Wir können jedoch den künstlerischen und intellektuellen Kontext des Goldenen Zeitalters der Niederlande sowie die theoretischen Schriften besprechen, die Künstler jener Zeit prägten. Carel Fabritius, Gerard Dou und Anthony van Dyck waren alle zu Gijsbrechts' Zeit tätig. Samuel van Hoogstraten war ein Künstler und Theoretiker, dessen Schriften von Bedeutung sind. Seine Abhandlung *Inleyding tot de Hooge Schoole der Schilderkonst* eiferte der Gelehrsamkeit von Johannes Junius' Buch über die antiken Künstler nach. Van Hoogstraten sah Junius' *Schilderkonst der oude* (Junius' eigene Übersetzung seines Werks *De pictura veterum* von 1637) als eine seiner Hauptquellen. Van Hoogstraten kannte auch Karel van Manders *Grondt*, die erste in niederländischer Sprache veröffentlichte theoretische Abhandlung. Obwohl Van Hoogstraten van Manders Ansatz als eher inspirierend denn lehrhaft kritisierte, hatte er ihn eindeutig gelesen. Zeitgenössische Künstler wurden ermutigt, die Drucke und Zeichnungen früherer Meister zu studieren, um ihre eigene Kreativität und ihren Erfindungsreichtum anzuregen.Was ist Cornelis Norbertus Gijsbrechts' berühmtestes Werk?
Cornelis Norbertus Gijsbrechts ist vor allem für seine *Trompe-l'œil*-Gemälde bekannt, einen Stil, der den Betrachter glauben machen soll, die gemalten Gegenstände seien real. Auch wenn es schwierig ist, ein einzelnes „berühmtestes“ Werk zu benennen, gelten mehrere seiner Gemälde als besonders geschätzt und werden häufig reproduziert. Ein bekanntes Beispiel ist „Letter Rack with Writing Materials“ (1668), heute in der Sammlung des Statens Museum for Kunst, Kopenhagen. Das Werk zeigt ein hölzernes Briefbrett mit verschiedenen Papieren, Schreibgeräten und Siegelwachs. Die Illusion von Tiefe und Textur ist so überzeugend, dass Betrachter das Gemälde zunächst für ein tatsächlich an der Wand angebrachtes Briefbrett halten könnten. Ein weiteres bekanntes Werk ist „Painter's Easel with Vanitas Still Life“ (um 1665), im Besitz des Los Angeles County Museum of Art. Es zeigt eine Malerstaffelei mit einem Stillleben, versehen mit symbolischen Gegenständen, die auf die Vergänglichkeit des Lebens verweisen. Das Gemälde selbst wird Teil der Illusion und verwischt die Grenzen zwischen Realität und Darstellung. Diese Werke zeigen Gijsbrechts' Geschick darin, visuelle Rätsel zu schaffen, die unsere Wahrnehmung herausfordern.Welcher Stilrichtung oder Kunstbewegung gehörte Cornelis Norbertus Gijsbrechts an?
Cornelis Norbertus Gijsbrechts war ein flämischer Maler, der in einem als Trompe-l'œil bekannten Stil arbeitete, was aus dem Französischen übersetzt „täuscht das Auge“ bedeutet. Dieser Ansatz der Bildgestaltung zielt darauf ab, auf einer zweidimensionalen Fläche Illusionen von Dreidimensionalität zu erzeugen. Ziel ist es, den Betrachter glauben zu lassen, die gemalten Objekte seien real. Gijsbrechts spezialisierte sich auf eine besondere Form des Trompe-l'œil, das sogenannte „Quodlibet“, ein lateinischer Begriff, der „was dir beliebt“ bedeutet. Quodlibets zeigen typischerweise eine Sammlung scheinbar zusammenhangloser Gegenstände wie Briefe, Schreibgeräte und Drucke, die scheinbar zufällig angeordnet sind. Diese Objekte wirken oft, als seien sie an einem Holzbrett befestigt oder hingen an einer Wand, was die Illusion von Wirklichkeit weiter verstärkt. Obwohl Gijsbrechts vor allem mit Trompe-l'œil und Quodlibets in Verbindung gebracht wird, lässt sich sein Werk auch als Teil der breiteren Tradition der Stilllebenmalerei verstehen, die im 17. Jahrhundert in den Niederlanden und anderswo beliebt war. Seine illusionistischen Techniken stellen eine besondere, spielerische Untergruppe dieser weiter gefassten Kunstgattung dar.Wofür war Cornelis Norbertus Gijsbrechts bekannt?
Cornelis Norbertus Gijsbrechts, ein flämischer Maler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, ist vor allem für seine Trompe-l’œil- und Vanitas-Stillleben bekannt. Diese Werke sollten die Betrachtenden glauben machen, die gemalten Gegenstände seien reale, dreidimensionale Objekte. Gijsbrechts arbeitete für den dänischen Hof und wurde um 1668 Hofmaler. Viele seiner Werke wurden von Angehörigen königlicher Familien in Auftrag gegeben oder für sie geschaffen. Zu seinen Motiven zählten Musikinstrumente, Briefe und Jagdausrüstung. Oft stellte er diese Gegenstände an einer Wand oder in einem Schrank angeordnet dar und erzeugte damit den Eindruck von Tiefe und Wirklichkeit. Ein häufiges Motiv war das „Quodlibet“, eine Sammlung scheinbar zufälliger, an einer Tafel befestigter Gegenstände. Gijsbrechts malte auch „Briefbretter“. Diese Bilder zeigten Briefe, Schreibutensilien und Siegel, als wären sie auf einem hölzernen Gestell angeordnet. Seine Werke enthielten oft symbolische Elemente, die an die Vergänglichkeit des Lebens und die Unvermeidlichkeit des Todes erinnerten. Solche Vanitas-Themen waren in der niederländischen und flämischen Malerei dieser Zeit verbreitet.
Quellen
Dieser Museumsführer fasst die geprüften Bestände an Werken von Cornelis Norbertus Gijsbrechts in den folgenden Sammlungen zusammen.
- [1] Museum Royal Castle in Warsaw Verwendet für: Museumsbestände.
- [2] Buch J. W. Frederiks (auth.), Dutch Silver _ Wrought Plate of the Central, Northern and Southern Provinces From the Renaissance Until the End of the Eighteenth Century Verwendet für: Biografie.
- [3] Buch Lassaigne, Jacques, 1910-, Flemish painting Verwendet für: Biografie.
- [4] Buch STBGD Trusted, Flemish Painting - From Hieronymus Bosch to Rubens (Art Ebook) Verwendet für: Biografie.
- [5] Buch Edward H. Wouk, Frans Floris (1519_20-1570)_ Imagining a Northern Renaissance (Brill's Studies in Intellectual History _ Brill's Studies on) Verwendet für: Biografie.
- [6] Buch Edward H. Wouk, Frans Floris (1519_20-1570)_ Imagining a Northern Renaissance (Brill's Studies in Intellectual History _ Brill's Studies on) Verwendet für: Biografie.
Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.
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