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Print (1649) von Carmen Herrera
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Tazza (1550-60) von Carmen Herrera

Wo man Carmen Herrera sehen kann

5 Museen weltweit

Über Carmen Herrera

Kubanisch · 1915–2022

Kubanisch-amerikanische Vertreterin der geometrischen Abstraktion, die fünf Jahrzehnte lang von der Kunstwelt ignoriert wurde und ihr erstes Gemälde im Alter von neunundachtzig Jahren verkaufte.

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Porträt von Carmen Herrera
Museen5
Länder2
Größter erfasster BestandVictoria and Albert Museum, London · 6 erfasste Werke
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Wo man Carmen Herrera sehen kann

Hier werden erfasste Sammlungsbestände angezeigt; die aktuelle Präsentation kann abweichen. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch beim Museum.

Häufig gestellte Fragen

  • Wo kann ich Werke von Carmen Herrera sehen?
    Carmen Herreras Werke lassen sich in mehreren Museumssammlungen betrachten. In New York befinden sich ihre Werke im Metropolitan Museum of Art, im Museum of Modern Art und im Solomon R. Guggenheim Museum. Weitere amerikanische Museen sind das Art Institute of Chicago, das Cincinnati Art Museum, das Cleveland Museum of Art, das Herbert F. Johnson Museum of Art (Ithaca, New York) und das Carnegie Museum of Art (Pittsburgh). Ihre Kunst befindet sich zudem in europäischen Sammlungen. Dazu zählen die Kunstmuseen von Bern, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich, das Aargauer Kunsthaus (Aarau, Schweiz), das Museo de Arte Moderno (Barcelona), die Staatlichen Museen SPK, Kupferstichkabinett (Berlin), das Museum der Bildenden Künste (Budapest), das Musée d'Art et d'Histoire (Genf), das Moderna Museet (Malmö, Schweden) sowie das Nasjonalgalleriet (Oslo).
  • Was sollte ich über Carmen Herreras Drucke wissen?
    Carmen Herrera ist vor allem für ihre Gemälde bekannt, doch sie schuf auch originale Druckgrafiken, darunter Siebdrucke und Lithografien. Diese werden von der Künstlerin von Hand angefertigt, und jeder Druck gilt als Original, da das Werk direkt auf der Platte, dem Holzstock, dem Ätzstein oder dem Sieb entsteht. Herreras Drucke entstanden mit unterschiedlichen Verfahren: Holzstöcke für den Hochdruck, Metallplatten für die Radierung, Kalkstein- oder Metallplatten für die Lithografie sowie Siebe aus Synthetikfasern in Holzrahmen für Siebdrucke. Wie viele Künstler arbeitete Herrera mit spezialisierten Kunstdruck-Werkstätten zusammen. Diese Werkstätten sind voller Geräte und Materialien, darunter Zeichenmaterialien, fetthaltige Flüssigkeiten und Kreiden, Abdeckmaterialien, Zeichenwerkzeuge, Fette, Gummen, Wachse und die für die Radierung verwendeten gefährlichen Säuren. Sie enthalten zudem Dosen mit Druckfarbe, Trockenmittel und andere Zusätze sowie Ballen verschiedener Papiersorten. Beispiele ihrer Drucke sind „Somewhere to Light“, ein 1966[3] entstandener Farbsiebdruck in einer Auflage von 225, gedruckt von Knickerbocker Machine and Foundry und veröffentlicht von Tanglewood Press, sowie „Circles of Confusion I“, eine 1965-66 entstandene Farblithografie in einer Auflage von 12, gedruckt und veröffentlicht von Universal Limited Art Editions.
  • Warum sind die Werke von Carmen Herrera heute wichtig?
    Carmen Herrera (1915[3]-2022[3]) war eine kubanisch-amerikanische Malerin des abstrakten Expressionismus. Bekannt ist sie für geometrische Abstraktion und minimalistische Malerei. Obwohl ihre Karriere sich über viele Jahrzehnte erstreckte, erhielt sie erst spät in ihrem Leben breitere Anerkennung. Herreras Werke sind bedeutsam, weil sie eine einzigartige Perspektive auf die Entwicklung der abstrakten Kunst in Amerika bieten. Ihr Stil verbindet europäische Moderne mit lateinamerikanischen Einflüssen. Ihre hartkantigen geometrischen Formen und kräftigen Farbkombinationen erzeugen eine unverwechselbare visuelle Sprache. Herrera erforschte das Verhältnis von Linie, Farbe und Raum. Ihr später Erfolg stellte gängige Erzählungen der Kunstwelt infrage. Er eröffnete zugleich anderen übersehenen Künstlern neue Möglichkeiten. Herreras Gemälde und Drucke befinden sich heute in bedeutenden Museumssammlungen, darunter das Museum of Modern Art und das Whitney Museum of American Art, beide in New York. Ihr Werk inspiriert weiterhin neue Generationen von Künstlern und Kunstliebhabern. Es zeigt die Möglichkeiten der Abstraktion und die Bedeutung vielfältiger Stimmen in der Kunstgeschichte.
  • Welche Techniken oder Materialien verwendete Carmen Herrera?
    Carmen Herrera, eine kubanisch-amerikanische Künstlerin, ist vor allem für ihre geometrisch-abstrakten Gemälde und Skulpturen bekannt. Ihr reifer Stil, entwickelt in den späten 1940er-Jahren, zeichnet sich durch Einfachheit und Präzision aus. Herrera arbeitete hauptsächlich mit Acrylfarbe auf Leinwand. Sie bevorzugte hartkantige Formen und eine begrenzte Farbpalette, oft mit nur zwei Farben in einem einzigen Werk. Dieser minimalistische Ansatz erlaubte es ihr, das Verhältnis von Linie, Farbe und Form zu erkunden. Bevor ihre Malkarriere Fahrt aufnahm, experimentierte Herrera auch mit Holzkonstruktionen. Nachdem sie in den 1940er-Jahren einen Holzbearbeitungskurs besucht hatte, begann sie, dreidimensionale Objekte zu schaffen, die die geometrischen Formen ihrer Gemälde widerspiegelten. Diese frühen Skulpturen nahmen ihre späteren, größer angelegten öffentlichen Kunstinstallationen vorweg. Obwohl Herreras Stil über ihre gesamte Laufbahn hinweg konstant blieb, verfeinerte sie ihre Techniken kontinuierlich. Sie strebte nach perfekten Linien und glatten Oberflächen in ihren Gemälden, oft unter Verwendung von Klebeband, um Bereiche abzudecken und scharfe Kanten zu erzeugen. Diese Hingabe an Präzision ist ein bestimmendes Merkmal ihres Werks.
  • Wen beeinflusste Carmen Herrera?
    Es ist schwierig, konkrete Einflüsse in der Kunst zu isolieren. Die Kunstwelt wurde pluralistisch, sodass kein einzelner Künstler dominiert. Dennoch weist Carmen Herreras hartkantige geometrische Abstraktion gewisse stilistische Ähnlichkeiten mit Werken von Josef Albers, Ellsworth Kelly und Barnett Newman auf. Herreras Verwendung vereinfachter Formen und Farbflächen könnte den Einfluss europäischer Modernisten wie Piet Mondrian und der De-Stijl-Bewegung widerspiegeln. Herrera erforschte in ihren Gemälden und Skulpturen die Beziehungen zwischen Farbe, Form und Raum. Manche Kritiker sahen den Einfluss Henri Matisses auf amerikanische Künstler von den 1940er- bis in die 1970er-Jahre. Sie meinten, Künstler wie Motherwell, Diebenkorn, Stella und Wesselman hätten Ideen von Matisse übernommen. Dazu zählten die durchgehende Komposition, der Einsatz von Farbe zur Definition von Raum, die Abstraktion der Natur in Papierschnitten, die Kraft des Dekorativen und die Verwendung von Schwarz als Farbe und Licht.
  • Wer beeinflusste Carmen Herrera?
    Carmen Herrera nannte eine Reihe von Künstlern als Einflüsse. Am College analysierte sie den analytischen Kubismus, darunter Braque und Picasso, sowie den frühen Kandinsky und Miró. Sie studierte auch Matisse, besonders dessen Umgang mit Farbe, sowie Mondrian. Herrera untersuchte die Struktur innerhalb ihrer Gemälde. Ihre Studien umfassten Werke von Léger, Renaissance- und Quattrocento-Künstlern, alten Meistern, amerikanischen Künstlern und afrikanischer Kunst. Um 1950[3]-51 betrachtete sie Pollock, de Kooning und Rothko, alle Teil der New Yorker Schule, als Mentoren. Sie verarbeitete den Einfluss von Pollock, Gorky und de Kooning. Sie sah Gorkys Ausstellung im Whitney 1951 und war von seinem Werk beeindruckt. Herrera sah zudem Pollocks Werke der 1940er-Jahre sowie seine späteren Emaillegemälde. Herrera empfand zudem eine freundschaftliche Konkurrenz mit Hans Hofmann und stand David Smith nahe. Sie besuchte die Wohnungen und Ateliers von Gottlieb, Stamos, Reinhardt und Baziotes. In den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren berührten sie Louis' Veils und Unfurleds sowie Nolands Targets und Chevrons.
  • Was ist das berühmteste Werk von Carmen Herrera?
    Es ist schwierig, ein einzelnes „bekanntestes Werk“ von Carmen Herrera zu benennen, da ihr Ansehen sich erst spät in ihrer Laufbahn entwickelte. Eine Durchsicht von Katalogen und Ausstellungslisten legt jedoch mehrere wiederkehrende Themen und Titel nahe. Viele ihrer Werke setzen geometrische Formen und harte Kanten ein. Die Farbe ist ein beherrschendes Element; viele Titel enthalten Farben, etwa *Red Yellow Blue* (1963[3]), *Orange Panel* (1980) und *Yellow Black* (1968). Herrera untersuchte zudem das Zusammenspiel von Farben und Formen in Serien wie *Line, Form and Color* (1951). Oft schuf sie mehrere Versionen ähnlicher Kompositionen, etwa ihre verschiedenen „Curve“-Gemälde aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Auch wenn diese Titel immer wieder auftauchen, braucht es mehr kunsthistorischen Kontext, um ein einziges, endgültiges „bekanntestes Werk“ zu bestimmen.
  • Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte Carmen Herrera an?
    Carmen Herrera wird der geometrischen Abstraktion und dem Minimalismus zugerechnet. Ihr reifer Stil, entwickelt in den späten 1940er- und frühen 1950er-Jahren, zeichnet sich durch präzise ausgeführte geometrische Formen und eine begrenzte Farbpalette aus. Obwohl Herreras Werk gewisse Verwandtschaft mit dem Abstrakten Expressionismus aufweist, besonders in seiner gegenstandslosen Natur, unterscheidet sie ihre Betonung klarer Linien und harter Kanten von dem gestischeren und emotional aufgeladeneren Stil abstrakt-expressionistischer Maler wie Jackson Pollock und Willem de Kooning. Stattdessen steht ihre Kunst der minimalistischen Ästhetik näher, die in den 1960er-Jahren aufkam. Der Minimalismus, gekennzeichnet durch die Reduktion der Form auf grundlegende geometrische Gestalten und die Betonung der physischen Eigenschaften des Kunstwerks, zeigt sich beispielhaft in Herreras Gemälden und Drucken. Obwohl sie in diesem Modus schon lange vor der breiten Anerkennung der minimalistischen Bewegung zu arbeiten begann, gelten ihre Beiträge heute als bedeutsam für die Entwicklung dieses Stils.

Quellen

Dieser Museumsführer fasst die geprüften Bestände an Werken von Carmen Herrera in den folgenden Sammlungen zusammen.

  1. [1] Museum Victoria and Albert Museum Verwendet für: Museumsbestände.
  2. [2] Wikidata Wikidata: Q522662 Verwendet für: Kennungen.
  3. [3] Wikipedia Wikipedia: Carmen Herrera Verwendet für: Biografie.
  4. [4] Buch Dorling Kindersley, Artists: Inspiring Stories of the World's Most Creative Minds Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
  5. [5] Buch Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author, Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author - The Art Book_ New Edition, Mini Format Verwendet für: Biografie.
  6. [6] Buch guggenheim-twopri00weis Verwendet für: Biografie.

Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 30. September 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.

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