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The Swan von Hilma af Klint
The Ten Largest von Hilma af Klint
Tree of Knowledge, No. 1 von Hilma af Klint
Tree of Knowledge, No. 2 von Hilma af Klint
Tree of Knowledge von Hilma af Klint
The Ten Largest, No. 1, Childhood von Hilma af Klint
The Ten Largest, No. 10, Old Age von Hilma af Klint
The Ten Largest, No. 2, Childhood von Hilma af Klint
The Ten Largest, No. 3, Youth von Hilma af Klint
The Ten Largest, No. 4, Youth von Hilma af Klint
The Ten Largest, No. 5, Adulthood von Hilma af Klint
The Ten Largest, No. 6 von Hilma af Klint
1862–1944 · Schwedisch[5]

Hilma af Klint

Hilma af Klint malte bereits 1906[5] abstrakte Kunst. Kandinskys erste abstrakte Arbeiten werden meist auf 1910 oder 1911 datiert. Malevich und Mondrian folgten noch später. Sie kam ihnen allen um Jahre zuvor, doch niemand wusste davon, weil sie verfügt hatte, dass ihre Werke erst zwanzig Jahre nach ihrem Tod gezeigt werden sollten.

In 3 Museen vertreten[1]6 Quellen

Porträt von Hilma af Klint

Biografie

Sie wurde 1862[5] in Stockholm in eine Marinefamilie geboren. Schon früh zeigte sie Begabung für Mathematik und Botanik. Sie studierte an der Königlichen Akademie der Schönen Künste, schloss 1887[5] mit Auszeichnung ab und etablierte sich als konventionelle Landschafts- und Porträtmalerin. Außerdem arbeitete sie als wissenschaftliche Illustratorin und fertigte botanische Pilzzeichnungen für ein nie veröffentlichtes Buch an. 1919 und 1920 zeichnete sie fast täglich Blumen und schuf edelsteinfarbene Aquarelle mit der Genauigkeit einer Naturforscherin, die wusste, wann jede Art blühte.

Die abstrakten Arbeiten gingen auf eine andere Quelle zurück. Ihre erste Séance besuchte sie mit 17 Jahren. 1896[5] gründete sie mit vier weiteren Frauen eine Gruppe namens De Fem (The Five): Anna Cassel, Cornelia Cederberg, Sigrid Hedman und Mathilda Nilsson. Sie nahmen Kontakt zu Wesen auf, die sie für Geistführer aus einer anderen Dimension hielten, und machten sich sorgfältige Notizen. 1906, im Alter von 44 Jahren, erhielt sie während einer Séance den Auftrag, Gemälde für einen Tempel zu schaffen. Sie wusste nie, wo oder was dieser Tempel war, begann aber mit der Arbeit.

Die Serie Paintings for the Temple umfasst 193 Werke, die zwischen 1906[5] und 1915 entstanden, darunter vollständig abstrakte Kompositionen. Sie verwendete eine systematische Farbsymbolik: Blau stand für Weiblichkeit oder Spiritualität, Gelb für Männlichkeit oder Intellekt. Spiralen, Kreise und sich kreuzende Linien symbolisierten geistige Kräfte oder natürliche Prozesse. Während Kandinskys Abstraktion nach innen auf die eigene Psyche des Künstlers blickte, glaubte af Klint, astrale Geister wirkten durch ihre Hände.

Sie starb 1944[5]. Das Veröffentlichungsverbot endete 1964, doch öffentlich gezeigt wurde das Werk erst 1986. 2018 veranstaltete das Guggenheim „Hilma af Klint: Paintings for the Future“. Mit mehr als 600.000 Besuchern war es die meistbesuchte Ausstellung in der Geschichte des Museums. Sie hinterließ über 1.200 Gemälde und Tausende Seiten mit Notizen.

Zeitleiste

  1. 1862Geboren in Solna bei Stockholm als viertes Kind eines schwedischen Marineoffiziers. Sie verbrachte ihre Sommer auf der Insel Adelso im Mälarsee. Die Naturlandschaft dort wurde zentral für ihre Vorstellungskraft.
  2. 1882Im Alter von 20 Jahren wurde sie an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Stockholm aufgenommen und war damit eine der ersten Frauen an der Institution. In den folgenden 5 Jahren studierte sie Porträtmalerei, botanisches Zeichnen und Landschaftsmalerei.
  3. 1896Gründete im Alter von 34 Jahren in Stockholm mit vier weiteren Frauen die spiritistische Gruppe De Fem (Die Fünf). Die Gruppe hielt regelmäßig Séancen ab und experimentierte mit automatischem Zeichnen, das ihr späteres abstraktes Werk stark prägte.
  4. 1906Sie malte ihre erste Serie abstrakter Kompositionen im Alter von 44 Jahren in Stockholm, mehrere Jahre vor Kandinskys gefeierten Abstraktionen. Diese 26 Gemälde bildeten die erste Gruppe ihres monumentalen Zyklus „The Paintings for the Temple“.
  5. 1908Im Alter von 45 Jahren traf sie in Stockholm den österreichischen Philosophen Rudolf Steiner und zeigte ihm ihre abstrakten Gemälde. Seine verhaltene Reaktion veranlasste sie, den Zyklus „The Paintings for the Temple“ vier Jahre lang zu unterbrechen.
  6. 1912Im Alter von 50 Jahren nahm sie die Arbeit an The Paintings for the Temple wieder auf und mietete eine Villa auf der Insel Munso. In den folgenden 3 Jahren schuf sie weitere 82 Leinwände, sodass der gesamte Zyklus mehr als 190 Werke umfasste.
  7. 1944Sie starb im Alter von 81 Jahren in Djursholm in Schweden, nachdem sie bei einem Verkehrsunfall verletzt worden war. Sie hinterließ die Anweisung, dass ihre abstrakten Arbeiten frühestens 20 Jahre nach ihrem Tod öffentlich gezeigt werden sollten.

Wo man Hilma af Klint sehen kann

3 Museen weltweit.

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  • Hilma af Klint Foundation

    Stockholm, Schweden

    14 Werke
  • Glenstone

    Glenstone

    Potomac, Vereinigte Staaten

    3 Werke

    Do–So 10:00–17:00, Mo–Mi geschlossen · Eintritt frei

  • Maritime Museum

    Maritime Museum

    Stockholm, Schweden

    2 Werke

    Di–So 10:00–17:00, Mi 10:00–20:00 · 150 SEK für Erwachsene, 110 SEK für Senioren/Studierende, kostenlos für Kinder von 0-18 Jahren

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Kunstdrucke von Hilma af Klint

Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Hilma af Klint.

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Häufig gestellte Fragen

  • Kunstbewegung von Hilma af klint?
    Hilma af Klints spiritistische Visionen stehen mit dem Jugendstil in Verbindung, der die Kunst in den spirituellen Bereich ausdehnen wollte.
  • Wie starb hilma af klint?
    Hilma af Klint starb 1944[5] im Alter von 82 Jahren.
  • War Hilma af Klint die erste abstrakte Künstlerin?
    Hilma af Klint war vermutlich die erste Künstlerin des Westens, die ein abstraktes Gemälde schuf.
  • Welches ist das bekannteste Werk von Hilma af Klint?
    Hilma af Klint schuf zwischen 1906[5] und 1944[5] ein umfangreiches Werk aus abstrakten Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen. Sie bestimmte, dass ihre abstrakten Arbeiten erst 20 Jahre nach ihrem Tod ausgestellt werden sollten. Zu ihren bekanntesten Werken gehört *Paintings for the Temple*, eine Reihe, die 1906 begann und bis 1915 fortgeführt wurde. Dazu zählen mehrere Untergruppen wie *Primordial Chaos*, *The Seven-pointed Star* und *The WUS Series*. Die Gemälde zeichnen sich durch geometrische Formen, symbolische Farben und Diagramme aus. Klints Malerei erkundete spirituelle und philosophische Ideen. Sie gehörte zu „The Five“, einer Gruppe von Frauen, die sich für Spiritualismus interessierten. Ihre Kunst sollte unsichtbare Wirklichkeiten und kosmische Ordnungen darstellen.
  • Was sollte ich über die Drucke von Hilma af Klint wissen?
    Hilma af Klint war eine schwedische Künstlerin (1862[5]-1944[5]). Heute ist sie vor allem für ihre Gemälde bekannt, die älter sind als die Werke anderer abstrakter Künstler. Af Klint studierte von 1882[5] bis 1887 an der Kunstakademie in Stockholm. Viele Jahre lang schuf sie konventionelle Porträts und Bilder. Ab 1896 führte sie Notizbücher über ihre spiritistischen Experimente. Zusammen mit vier weiteren Frauen gründete sie eine Gruppe namens „Die Fünf". Sie hielten Séancen ab und nahmen Kontakt zu Geistern auf, die zu ihren Führern wurden. Zwischen 1906 und 1915 malte af Klint im Auftrag dieser Geister einen Zyklus abstrakter Werke. Sie visualisierte andere Dimensionen und brachte mystische Vorstellungen zum Ausdruck. Die Gemälde verwenden geometrische Formen und Diagramme, kombiniert mit Wörtern und Symbolen. Af Klint bestimmte, dass diese abstrakten Gemälde erst 20 Jahre nach ihrem Tod ausgestellt werden sollten. Dadurch wurde ihr Werk erst in den 1980er-Jahren einem breiteren Publikum bekannt. Die erste große Ausstellung ihrer Gemälde fand 2013 im Moderna Museet in Stockholm statt. Seitdem hat af Klints Kunst erhebliche Aufmerksamkeit gewonnen. Drucke ihrer abstrakten Kompositionen sind inzwischen populär. Sie bieten einen zugänglichen Weg, sich mit ihrer einzigartigen Bildsprache auseinanderzusetzen.
  • Welchem Stil oder welcher Kunstströmung gehörte Hilma af Klint an?
    Hilma af Klint (1862[5]-1944[5]) war eine schwedische Künstlerin, die abstrakte Werke mit geometrischen Formen und Symbolen schuf. Mit dieser Erkundung begann sie 1906[5]; inspiriert wurde sie von der Theosophie, einer spirituellen und philosophischen Bewegung. Tatsächlich wandte sich Klint mehrere Jahre vor Wassily Kandinsky, Kazimir Malevich und Piet Mondrian von der gegenständlichen Kunst ab und untersuchte die Beziehungen zwischen Farben und Formen. Sie gehörte zu den ersten Frauen, die an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Stockholm eine höhere Ausbildung erhielten. Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung bekam sie ein Stipendium in Form eines Ateliers im Zentrum Stockholms, das der Akademie gehörte. Wissenschaftliche Entwicklungen wie Darwins Theorien sowie die Entdeckung der Radioaktivität und der Röntgenstrahlen beeinflussten viele Künstlerkreise. Für Spiritisten bestätigten diese Entdeckungen die Existenz einer unsichtbaren Welt. Da sie ihre Gemälde nur selten ausstellte und verfügte, dass sie 20 Jahre nach ihrem Tod nicht gezeigt werden dürften, blieb ihr Werk bis ins späte 20. Jahrhundert wenig bekannt.
  • Welche Techniken oder Materialien verwendete Hilma af Klint?
    Hilma af Klint verwendete in ihrer künstlerischen Arbeit eine Vielzahl von Techniken und Materialien. Am bekanntesten sind ihre Gemälde, in denen sie häufig Öl- und Temperafarben kombinierte. Die Werke zeigen oft geometrische Formen, symbolische Bilder und Schrift. Ihre frühen Arbeiten entstanden in einem eher traditionellen Stil. Sie schuf botanische Zeichnungen, Porträts und Bilder. Ihre Beschäftigung mit dem Spiritismus und der Gruppe „The Five“, eine Gruppe von Künstlerinnen, führte sie jedoch zu einer abstrakteren Bildsprache. Von 1906[5] bis 1915 schuf af Klint eine Werkserie mit dem Titel „Gemälde für den Tempel“. Diese Arbeiten entstanden nach spirituellen Anweisungen. Sie zeichnen sich durch ihr großes Format und ungewöhnliche Kombinationen von Medien aus. Af Klint arbeitete häufig auf Leinwand, manchmal auch ohne Grundierung, und experimentierte mit mehreren Farbschichten, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Ihr Vorgehen war methodisch; in detaillierten Notizbüchern hielt sie ihren Arbeitsprozess und die Symbolik ihrer Kunst fest. Für vorbereitende Skizzen und Studien verwendete sie außerdem Aquarellfarben und Zeichnungen.
  • Wofür war Hilma af Klint bekannt?
    Hilma af Klint (1862[5]–1944[5]) war eine schwedische Künstlerin, die ab 1906[5] abstrakte Werke schuf. Diese Gemälde zeigten geometrische Formen und Symbole; in ihren Arbeiten verwendete sie leuchtende Farben. Klint ließ sich von der Theosophie inspirieren. Sie nahm auch an Séancen teil und sagte, eine Stimme habe sie dazu aufgefordert, Gemälde zu schaffen, die „eine neue Lebensphilosophie verkünden“ sollten. Daraufhin begann sie mit „frei fließenden“ Zeichnungen, von denen sie glaubte, dass Geister sie leiteten. Ihre abstrakte Kunst entstand vor ähnlichen Arbeiten von Künstlern wie Wassily Kandinsky, Kazimir Malevich und Piet Mondrian. Eine Reihe, *The Ten Largest*, zu der *No. 3, The Youth Age, Group IV* (1907) gehört, erkundet die Lebensphasen aus spiritueller Sicht. Jedes Gemälde steht für eine andere Phase des menschlichen Lebens, etwa Kindheit, Jugend, Reife und Alter. Die Werke enthalten Kreise, Spiralen und organische Formen in flachen, leuchtenden Farben. Klint stellte ihre Gemälde selten aus. Sie verfügte, dass sie erst 20 Jahre nach ihrem Tod gezeigt werden sollten. Daher blieb ihr Werk bis ins späte 20. Jahrhundert weitgehend unbekannt. Nach ihrem Tod wurden über hundert Notiz- und Skizzenbücher sowie ein Wörterbuch ihrer persönlichen Symbole gefunden.
  • Wann lebte und arbeitete Hilma af Klint?
    Hilma af Klint war eine schwedische Malerin und lebte von 1862[5] bis 1944[5]. Einen großen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie an einer schwedischen Marineakademie, wo ihr Vater als Marineoffizier stationiert war. Jeden Sommer wohnte die Familie auf einer Insel im Lake Malaren; die Landschaft dort regte ihre Kreativität an. Sie studierte und zeichnete stundenlang die Natur. Nach der Schulzeit gehörte af Klint zu den ersten Frauen, die an der Königlichen Kunstakademie in Stockholm studierten und dort Maltechniken erlernten. Aufgrund ihrer guten Leistungen erhielt sie ein eigenes Atelier. Ab 1887[5] wurde sie an der Königlichen Kunstakademie in Stockholm ausgebildet. Zunächst malte sie naturalistische Porträts und Szenen. Schon früh war sie von Natur und Botanik fasziniert.
  • Wo kann ich Gemälde von Hilma af Klint sehen?
    Werke von Hilma af Klint sind in der Hilma af Klint Foundation[1], bei Glenstone[2] und im Maritime Museum[3] zu sehen.
  • Wo kann man Werke von Hilma af Klint sehen?
    Werke von Hilma af Klint sind in mehreren Museen und öffentlichen Sammlungen weltweit zu sehen. Dazu zählen Institutionen in Europa und Nordamerika. In Europa befinden sich ihre Werke im Aarhus Kunstmuseum in Dänemark; im Amos Andersonin Taidemuseo in Helsinki; im Arkiv for Dekorativ Konst in Lund, Schweden; in der Fondation Maeght in Saint Paul de Vence, Frankreich; im Fyns Stifts Kunstmuseum (Kunstmuseum der Provinz Fünen) in Odense, Dänemark; in der Graphischen Sammlung Albertina in Wien; im Kunstmuseum Bern; im Kunstmuseum Luzern; im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek, Dänemark; im Malmö Museum, Schweden; im Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris; im Museum am Ostwall, Dortmund; in der Nasjonalgalleriet in Oslo; und im Nationalmuseum in Stockholm. In den Vereinigten Staaten befinden sich Werke von af Klint in den Sammlungen des Art Institute of Chicago; des Busch-Reisinger Museum, Harvard University, Cambridge, Massachusetts; des Cincinnati Art Museum; des Cleveland Museum of Art; des Solomon R. Guggenheim Museum, New York; des Metropolitan Museum of Art, New York; des Museum of Modern Art, New York; und des Museum of Art, Carnegie Institute, Pittsburgh.
  • Wo lebte hilma af klint?
    Hilma af Klint wurde in Schweden geboren und verbrachte ihre frühe Kindheit auf einer Marineakademie, an der ihr Vater stationiert war.

Quellen

Die redaktionellen Inhalte zu Hilma af Klint stützen sich auf die folgenden Primär- und Tertiärquellen.

  1. [1] Museum Hilma af Klint Foundation Verwendet für: Museumsbestände.
  2. [2] Museum Glenstone Verwendet für: Museumsbestände.
  3. [3] Museum Maritime Museum Verwendet für: Museumsbestände.
  4. [4] Wikidata Wikidata: Q436267 Verwendet für: Kennungen.
  5. [5] Wikipedia Wikipedia: Hilma af Klint Verwendet für: Biografie, Geburtsdaten, Sterbedaten, Kennungen, Zuordnung zur Kunstrichtung, Nationalität.
  6. [6] Buch Dorling Kindersley, Artists: Inspiring Stories of the World's Most Creative Minds Verwendet für: Biografie.

Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.

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