Ein lahmer Marabu - Samuel Jessurun de Mesquita
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Beschreibung
Ein beeindruckender Holzschnitt des niederländischen Künstlers Samuel Jessurun de Mesquita aus dem Jahr 1909, der einen Marabu in minimalistischer und kräftiger Darstellung zeigt.
Samuel Jessurun de Mesquita war ein niederländischer Grafiker, der für seine Meisterschaft im Holzschnitt bekannt war. Dieses Werk mit dem Titel „Ein lahmer Marabu“ zeigt seine Fähigkeit, komplexe organische Formen zu kräftigen, grafischen Formen zu reduzieren. Die Komposition beruht auf einem starken Kontrast zwischen der tiefschwarzen Tinte und dem cremefarbenen Papier, einem Kennzeichen seiner Herangehensweise an den Druck. Der Marabu ist mit einer bewussten, fast geometrischen Einfachheit dargestellt, die die körperliche Haltung des Vogels und das Gewicht seiner Form hervorhebt. De Mesquita wählte oft das Tierreich als Sujet und beobachtete Kreaturen mit einem scharfen Blick für ihre einzigartigen Silhouetten und Bewegungen. In diesem Druck steht der Vogel innerhalb eines strukturierten Rahmens, der Kopf gesenkt und der Körper als feste Masse dargestellt. Der Künstler verzichtet auf unnötige Details und konzentriert sich stattdessen auf die wesentlichen Linien, die das Geschöpf definieren. Die Einbeziehung des Titels und des Datums in den unteren Rand integriert den Text in das Gesamtbild, eine gängige Praxis in der Grafik des frühen 20. Jahrhunderts. Dieses Werk spiegelt den Einfluss japanischer Farbholzschnitte wider, die von europäischen Künstlern dieser Zeit für ihre sparsame Linienführung und flachen Farbflächen sehr bewundert wurden. Als Lehrer an der Schule für Angewandte Kunst in Haarlem beeinflusste de Mesquita eine Generation von Künstlern, darunter M.C. Escher. Sein Werk zeichnet sich durch einen disziplinierten Umgang mit dem Holzblock aus, bei dem jeder Schnitt einem bestimmten Zweck im endgültigen Bild dient. Dieser Druck ist ein klares Beispiel für seine technische Präzision und seine Fähigkeit, Charakter durch minimale visuelle Informationen zu vermitteln. Er bleibt ein repräsentatives Beispiel für seinen Beitrag zum niederländischen Grafikdesign und bietet eine stille, beobachtende Naturstudie durch eine moderne, stilisierte Linse.
Rückgaberecht
Da jeder Druck auf Bestellung gefertigt wird, bieten wir keine Rücksendungen, Rückerstattungen oder Umtausche aufgrund von Meinungsänderungen an. Sollte Ihre Bestellung fehlerhaft, beschädigt oder falsch ankommen, ersetzen wir sie kostenlos – kontaktieren Sie uns einfach innerhalb von 48 Stunden nach Lieferung. Vollständige Details finden Sie auf unserer Rückerstattungsseite.
Versand
Wir versenden weltweit und drucken im Produktionszentrum in der Nähe Ihrer Lieferadresse. Lieferzeiten und -kosten variieren je nach Zielort – die Ihnen zur Verfügung stehenden Optionen werden Ihnen an der Kasse angezeigt.
Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Ein lahmer Marabu - Samuel Jessurun de Mesquita
Artist Biography
Samuel Jessurun De Mesquita
He was born in Amsterdam in 1868, of Portuguese Sephardic Jewish origin. He trained there and was appointed teacher at the School of Architecture and Decorative Arts in Haarlem in 1902, where he remained until 1926. Escher was his most famous student; it was De Mesquita who convinced the young Escher to abandon architecture for graphic arts, a decision that changed twentieth-century visual culture.
De Mesquita produced over four hundred prints, including woodcuts, wood engravings, etchings and lithographs, plus drawings and textile designs. His animal and bird woodcuts, with their stark black-and-white stylisation influenced by Japanese ukiyo-e, are among his most distinctive work. He was not religiously observant despite his Sephardic community background. His wife Elisabeth was gassed alongside him at Auschwitz; their son Jaap perished at Theresienstadt a month later. He died at Auschwitz, around 11 February 1944, at seventy-five.
Unsere Funktionen
Entwickelt für nachhaltige Wirkung
Besondere Eigenschaften
Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
Warum uns wählen?
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Samuel Jessurun de Mesquita
He was born in Amsterdam in 1868, of Portuguese Sephardic Jewish origin. He trained there and was appointed teacher at the School of Architecture and Decorative Arts in Haarlem in 1902, where he remained until 1926. Escher was his most famous student; it was De Mesquita who convinced the young Escher to abandon architecture for graphic arts, a decision that changed twentieth-century visual culture.
De Mesquita produced over four hundred prints, including woodcuts, wood engravings, etchings and lithographs, plus drawings and textile designs. His animal and bird woodcuts, with their stark black-and-white stylisation influenced by Japanese ukiyo-e, are among his most distinctive work. He was not religiously observant despite his Sephardic community background. His wife Elisabeth was gassed alongside him at Auschwitz; their son Jaap perished at Theresienstadt a month later. He died at Auschwitz, around 11 February 1944, at seventy-five.
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