Maria an einer Mauer sitzend – Albrecht Dürer
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Beschreibung
Ein detaillierter Stich von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1514, der die Jungfrau Maria mit dem Kind in einer ruhigen, architektonischen Umgebung darstellt.
Albrecht Dürer, ein Meister der nördlichen Renaissance, schuf diesen Stich im Jahr 1514. Das Werk zeigt die Jungfrau Maria, die vor einer Steinmauer sitzend das Jesuskind in den Armen hält. Dürer verwendet seine charakteristische Präzision und nutzt ein dichtes Liniennetz, um die schweren Falten des Gewandes der Jungfrau und die weichen Konturen des Kindes zu definieren. Im Hintergrund ist eine befestigte Burg auf einem Hügel zu sehen, die einen sich schlängelnden Fluss überblickt und der Szene ein Gefühl von Tiefe und räumlichem Kontext verleiht. Die Komposition ist ausgewogen, wobei die Figuren den Vordergrund einnehmen, während die architektonischen Elemente in die Ferne zurücktreten. Dürers technische Fertigkeit zeigt sich in der Variation der Linienstärke, die subtile Abstufungen von Licht und Schatten auf den Oberflächen erzeugt. Der Ausdruck der Jungfrau ist einer stillen Kontemplation, ein häufiges Motiv in Dürers religiösen Werken. Die Anbringung des Monogramms des Künstlers und des Datums an der Steinmauer bestätigt den Entstehungszeitraum, eine Zeit, in der Dürer seine Meisterschaft im Umgang mit dem Grabstichel verfeinerte. Dieser Druck demonstriert die Fähigkeit des Künstlers, menschliche Emotionen mit technischer Strenge zu verbinden. Die Texturen des Steins, des Stoffes und der fernen Landschaft sind mit deutlicher Klarheit wiedergegeben. Sammler frühneuzeitlicher Drucke werden den Einfluss von Dürers Goldschmiedeausbildung erkennen, der die akribische Natur seiner Gravurtechnik prägt. Das Werk bleibt ein primäres Beispiel für den hohen Detaillierungsgrad, der durch das Medium des Kupferstichs im frühen 16. Jahrhundert erreicht werden konnte.
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Maria an einer Mauer sitzend – Albrecht Dürer
Artist Biography
Albrecht Durer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Albrecht Dürer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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