Das Schweißtuch, von einem Engel gehalten - Albrecht Dürer
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Beschreibung
Eine Radierung von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1516, die einen Engel darstellt, der das Schweißtuch Christi präsentiert, mit meisterhafter Schraffur und atmosphärischen Details.
Albrecht Dürer, ein Meister der Nordrenaissance, schuf diese Radierung im Jahr 1516. Die Komposition zeigt einen zentralen Engel, der im Himmel schwebt und das Sudarium, oder das Schweißtuch der Heiligen Veronika, präsentiert, welches das Bild Christi trägt. Unter dieser Hauptfigur befindet sich eine Gruppe kleinerer Engel im unteren Teil des Rahmens, umgeben von Wolken. Das Werk demonstriert Dürers technische Beherrschung des Radierverfahrens, ein Medium, das er später in seiner Karriere einsetzte, um eine flüssigere, malerischere Linie zu erzielen als die starre Präzision seiner früheren Kupferstiche. Der Künstler verwendet ein dichtes Netz von Schraffuren, um den voluminösen Faltenwurf der Gewänder des Engels und die atmosphärische Qualität der Wolken zu definieren. Der Kontrast zwischen den dunklen, schattigen Bereichen und dem helleren, unbearbeiteten Papier erzeugt ein Gefühl von Volumen und Bewegung. Der nach oben gerichtete Blick des Engels und die dynamische Anordnung der Flügel suggerieren einen Moment spiritueller Erhöhung. Dürers charakteristisches Monogramm, das AD, erscheint auf einer Tafel in der unteren rechten Ecke, zusammen mit dem Datum, was den Platz des Werkes in seiner reifen Schaffensperiode bestätigt. Dieser Druck spiegelt die theologischen Anliegen des frühen 16. Jahrhunderts wider, indem er sich auf die Ikonographie der Passion konzentriert. Das Sudarium war als Reliquie ein häufiges Sujet für Andachtsbilder, die zur Kontemplation des Leidens Christi anregen sollten. Dürers Fähigkeit, komplexe Texturen, von den weichen Federn der Flügel bis zu den schweren Falten des Stoffes, darzustellen, bleibt ein Markenzeichen seines grafischen Werkes. Der Druck ist ein hervorragendes Beispiel für seine Fähigkeit, narrative Details mit einem Gefühl göttlichen Mysteriums in Einklang zu bringen, was durch die disziplinierte Anwendung von Linie und Schatten erreicht wird. Er bleibt ein bedeutendes Werk für diejenigen, die sich für die Geschichte der Druckgrafik und die Entwicklung religiöser Ikonographie in der deutschen Kunst interessieren.
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Das Schweißtuch, von einem Engel gehalten - Albrecht Dürer
Artist Biography
Albrecht Durer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
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Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Albrecht Dürer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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