Die Geschichte der Gründung von Santa Maria Maggiore: Der Traum des Patriziers – Bartolomé Esteban Murillo
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Beschreibung
Dieses Gemälde von Bartolomé Esteban Murillo zeigt den Traum des Patrizier Johannes, einen Schlüsselmoment in der legendären Gründung der Basilika Santa Maria Maggiore. Die Jungfrau Maria erscheint ihm in einer Vision und weist ihn an, eine Kirche auf dem Esquilin zu bauen.
Bartolomé Esteban Murillos Gemälde zeigt eine Szene aus der legendären Gründung der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom. Der Überlieferung nach erschien die Jungfrau Maria in einem Traum Papst Liberius und dem Patrizier Johannes und wies sie an, eine Kirche auf dem Esquilin zu bauen. Das Gebiet sollte durch einen wundersamen Schneefall am 5. August gekennzeichnet sein. Murillo fängt den Moment von Johannes' Traum ein, mit der Jungfrau und dem Kind, die in einer himmlischen Vision über den schlafenden Figuren erscheinen. Die Komposition ist in zwei deutlich getrennte Zonen unterteilt. Der untere Teil zeigt den schlafenden Patrizier und seine Frau, in erdigen Tönen und mit realistischen Details wiedergegeben. Darüber sind die Jungfrau und das Kind in ein sanftes, ätherisches Licht getaucht, was ihre göttliche Natur betont. Der dunkle Hintergrund kontrastiert mit den leuchtenden Figuren und erzeugt eine dramatische Wirkung. Murillos charakteristischer weicher Pinselstrich und seine Liebe zum Detail sind in der Wiedergabe von Stoffen und Gesichtsausdrücken deutlich. Das Gemälde ist ein Beispiel spanischer Barockkunst, das religiöse Inbrunst mit menschlicher Emotion verbindet.
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Die Geschichte der Gründung von Santa Maria Maggiore: Der Traum des Patriziers – Bartolomé Esteban Murillo
Artist Biography
Bartolomé Esteban Murillo
He was born in Seville in late 1617, the youngest of fourteen children. His father was a barber surgeon. Both parents died before he was eleven, and he was raised by an older sister and her husband, also a barber. He studied in the workshop of Juan del Castillo, his uncle and godfather, and absorbed the realism of Zurbaran and Ribera. In 1645 he received his first major commission: eleven canvases for the convent of San Francisco in Seville. The success was decisive.
Seville became his entire world. He rarely left. In 1660 he co-founded and became first president of the city's Academy of Painting. His religious paintings, particularly his Immaculate Conceptions, were reproduced and imitated across the Catholic world for the next two centuries. He also painted contemporary street life: flower girls, beggars, street urchins, recorded with an affectionate realism that constitutes a documentary record of seventeenth-century Andalusia.
For two hundred years after his death he was considered one of the greatest painters who ever lived, ranked alongside Raphael and Titian. Then opinion turned. By the late nineteenth century his religious canvases were dismissed as sentimental and treacly, and he was nearly written out of art history altogether. The reassessment continues; the sentimentality charge has not entirely lifted.
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Biografie des Künstlers
Bartolomé Esteban Murillo
He was born in Seville in late 1617, the youngest of fourteen children. His father was a barber surgeon. Both parents died before he was eleven, and he was raised by an older sister and her husband, also a barber. He studied in the workshop of Juan del Castillo, his uncle and godfather, and absorbed the realism of Zurbaran and Ribera. In 1645 he received his first major commission: eleven canvases for the convent of San Francisco in Seville. The success was decisive.
Seville became his entire world. He rarely left. In 1660 he co-founded and became first president of the city's Academy of Painting. His religious paintings, particularly his Immaculate Conceptions, were reproduced and imitated across the Catholic world for the next two centuries. He also painted contemporary street life: flower girls, beggars, street urchins, recorded with an affectionate realism that constitutes a documentary record of seventeenth-century Andalusia.
For two hundred years after his death he was considered one of the greatest painters who ever lived, ranked alongside Raphael and Titian. Then opinion turned. By the late nineteenth century his religious canvases were dismissed as sentimental and treacly, and he was nearly written out of art history altogether. The reassessment continues; the sentimentality charge has not entirely lifted.
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