Der Fuchs und die Zeit drehen am Rad des Schicksals – Albrecht Dürer
Archival Pigmentdruck
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Beschreibung
Ein detaillierter Holzschnitt von Albrecht Dürer mit einer allegorischen Szene des Glücksrads, bevölkert von symbolischen Tieren und Figuren, die verschiedene soziale Schichten repräsentieren.
Dieser Holzschnitt, der der Frühzeit Albrecht Dürers zugeschrieben wird, präsentiert eine komplexe moralische Allegorie, die typisch für die deutsche Druckgrafik des späten 15. Jahrhunderts ist. Die Komposition ist in zwei deutlich voneinander getrennte Abschnitte unterteilt. Links steht eine weibliche Figur, die die Zeit darstellt, neben einem großen Rad, das von verschiedenen Tieren bevölkert wird, darunter ein Fuchs, ein Adler, ein Pfau und eine Elster. Diese Kreaturen sind mit deutschen Inschriften versehen, die sie als symbolische Darstellungen menschlicher Eigenschaften oder sozialer Archetypen kennzeichnen. Das Rad selbst fungiert als traditionelles Memento Mori und deutet auf die zyklische und oft unvorhersehbare Natur des weltlichen Erfolgs und Glücks hin. Rechts bewegt sich eine Prozession von Figuren über den Vordergrund. Diese Individuen repräsentieren verschiedene Gesellschaftsschichten, vom einfachen Arbeiter über den gepanzerten Ritter bis zum Geistlichen. Ihre Ausdrücke sind ernst, und ihre Haltungen deuten auf eine mühsame Reise hin. Über ihnen befindet sich eine Schriftrolle mit Text, der einen didaktischen Kommentar zur Vergänglichkeit des Lebens und zur Unausweichlichkeit des Wandels liefert. Die lineare Qualität des Holzschnitts ist präzise, mit klaren Konturen, die die Figuren und die symbolischen Objekte definieren. Dürer verwendet eine flache Perspektive, die es dem Betrachter ermöglicht, sich ohne Ablenkung auf die einzelnen Elemente und die begleitenden Textbeschriftungen zu konzentrieren. Das Werk spiegelt die Beschäftigung mit moralischer Unterweisung und der Eitelkeit irdischer Bestrebungen wider, die das intellektuelle Klima der Epoche prägten. Durch die Kombination von Tiersymbolik mit menschlichen Figuren schafft der Künstler eine Erzählung, die sowohl zugänglich als auch vielschichtig ist. Dieser Druck ist ein hervorragendes Beispiel für die technische Fertigkeit und thematische Tiefe, die das Frühwerk der Nürnberger Schule prägten, und demonstriert eine Meisterschaft des Holzschnittmediums, die Generationen von Druckgrafikern in ganz Europa beeinflussen sollte.
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Der Fuchs und die Zeit drehen am Rad des Schicksals – Albrecht Dürer
Artist Biography
Albrecht Durer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Albrecht Dürer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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