Der heilige Koloman als Pilger - Albrecht Dürer
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Beschreibung
Ein detaillierter Holzschnitt von Albrecht Dürer, der den Heiligen Koloman in traditioneller Pilgerkleidung darstellt, umgeben von Wappenschilden.
Dieser Holzschnitt stellt den Heiligen Koloman dar, einen irischen Pilger, der im elften Jahrhundert in Österreich sein Ende fand. Albrecht Dürer präsentiert den Heiligen in traditioneller Pilgerkleidung: einen breitkrempigen Hut, geschmückt mit kleinen Abzeichen, einen schweren Mantel und einen stabilen Wanderstab. Die Figur hält ein Buch und einen Kranz, Symbole, die mit seinem Martyrium und seiner Heiligkeit verbunden sind. Die Komposition ist mit Wappenschilden in den Ecken strukturiert, was eine formale, ausgewogene Anordnung schafft, die die zentrale Figur umrahmt. Dürer verwendet präzise, rhythmische Schraffuren, um die Falten des schweren Stoffes und die Textur des Bartes des Heiligen zu definieren. Die Linienführung zeigt die technische Meisterschaft des Holzschnittmediums, bei der jede Markierung dazu dient, Volumen und Schatten aufzubauen, ohne auf Tonwertverläufe zurückzugreifen. Die lateinische Inschrift am unteren Rand, „S. COLOMANNI EFFIGIES“, identifiziert das Motiv und vermerkt die Herkunft des Blocks, was das wissenschaftliche Interesse an religiösen Figuren im frühen 16. Jahrhundert widerspiegelt. Der Druck weist die charakteristische Klarheit von Dürers grafischem Werk auf. Indem der Künstler den Heiligen vor einem neutralen Hintergrund isoliert, lenkt er die Aufmerksamkeit auf die symbolischen Elemente der Kleidung und den stoischen Ausdruck des Gesichts. Die heraldischen Elemente, die verschiedene österreichische Gebiete repräsentieren, verbinden den Heiligen mit der regionalen Identität der Zeit. Dieses Werk fungiert als Andachtsbild, das sowohl für private Kontemplation als auch für öffentliche Verehrung gedacht ist. Der starke Kontrast zwischen der schwarzen Tinte und der Papieroberfläche erzeugt eine grafische Wirkung, die selbst nach Jahrhunderten klar bleibt. Dieser Druck ist ein repräsentatives Beispiel für Dürers Fähigkeit, erzählerische Details mit einer disziplinierten, linearen Ästhetik zu verbinden, wobei der Fokus auf der physischen Präsenz des Heiligen innerhalb eines strukturierten, symbolischen Raumes liegt.
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Der heilige Koloman als Pilger - Albrecht Dürer
Artist Biography
Albrecht Durer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
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- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
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- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Albrecht Dürer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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