Heiliger Bartholomäus - Albrecht Dürer
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Beschreibung
Ein detailreicher Stich von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1523, der den Heiligen Bartholomäus mit seinen traditionellen Attributen darstellt, ausgeführt mit außergewöhnlicher Linienführung und tonaler Tiefe.
Dieser Stich von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1523 zeigt den Heiligen Bartholomäus, einen der zwölf Apostel. Die Figur steht in Kontrapoststellung, gehüllt in schwere, voluminöse Gewänder, die Dürers Meisterschaft in Linienführung und Schattenspiel demonstrieren. Der Künstler verwendet dichte Kreuzschraffuren, um Tiefe in den Falten des Stoffes zu erzeugen, was ein Gefühl von Gewicht und physischer Präsenz vermittelt. Bartholomäus wird mit seinem traditionellen Attribut, dem Schindmesser, in der linken Hand dargestellt. Ein großes Buch steckt unter seinem rechten Arm, was seine Rolle als Prediger und Überbringer des Wortes symbolisiert. An seiner Seite bietet ein knorriger Baumstamm einen vertikalen Anker für die Komposition, während eine kleine Tafel am Sockel Dürers charakteristisches Monogramm und das Produktionsdatum trägt. Die Präzision der Grabstichelarbeit ist typisch für Dürers Spätzeit, in der er durch sorgfältige Abstände und Schichtungen von Linien einen hohen Grad an Tonwertabstufungen erreichte. Der Ausdruck des Heiligen ist ernst und nachdenklich, sein Blick ist leicht vom Betrachter abgewandt. Der Hintergrund bleibt minimal, sodass der Fokus vollständig auf der Figur und der Textur ihrer Gewänder liegt. Dieses Werk ist Teil einer Serie von Stichen, die die Apostel darstellen und das Interesse des Künstlers an der menschlichen Form und klassischen Proportionen im letzten Jahrzehnt seines Lebens widerspiegeln. Der Druck fängt die technische Strenge ein, die die deutsche Renaissance definierte, und zeigt ein Gleichgewicht zwischen anatomischer Genauigkeit und symbolischer Darstellung.
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Heiliger Bartholomäus - Albrecht Dürer
Artist Biography
Albrecht Durer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Albrecht Dürer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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