Porträt eines Mannes, vermutlich Arnold Franz – Hans Holbein der Jüngere
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Beschreibung
Eine feine Reproduktion einer Miniaturporträtmalerei aus dem 16. Jahrhundert von Hans Holbein dem Jüngeren, die einen zweiunddreißigjährigen Mann vor einem auffallend blauen Hintergrund darstellt.
Dieses exquisite Miniaturporträt, Hans Holbein dem Jüngeren zugeschrieben, fängt die technische Präzision ein, die charakteristisch für seine spätere Karriere am Tudorhof ist. In Aquarell auf Pergament ausgeführt, zeigt das Werk die Fähigkeit des Künstlers, menschliche Züge mit bemerkenswerter Klarheit in kleinem Maßstab wiederzugeben. Das Subjekt, traditionell als Arnold Franz identifiziert, ist in einer Dreiviertelansicht vor einem flachen, intensiven blauen Hintergrund dargestellt, eine Konvention, die die Aufmerksamkeit des Betrachters ganz auf den Ausdruck und die Kleidung des Porträtierten lenkt. Holbein verwendet eine raffinierte Technik, bei der feine Pinselstriche verwendet werden, um die Gesichtskonturen, die Textur des Bartes und die subtilen Falten des dunklen Doppelts zu definieren. Der Dargestellte trägt eine einfache schwarze Kappe und einen weißen Kragen, was die nüchterne, würdevolle Mode der Mitte des 16. Jahrhunderts widerspiegelt. Die Inschrift „AET 32“ (Aetatis suae 32) liefert einen spezifischen zeitlichen Marker, der das Alter des Subjekts zum Zeitpunkt der Sitzung angibt. Diese Praxis war in der Porträtmalerei der damaligen Zeit üblich und verankerte das Bild in einem bestimmten Moment im Leben des Dargestellten. Das Originalwerk ist in einem dekorativen Rahmen untergebracht, der Perlen und Emaille-Details enthält, typisch für das Interesse der damaligen Zeit an Schmuck als Erweiterung der Porträtmalerei. Das Miniaturformat war für die private Betrachtung gedacht, oft in einem Medaillon oder Kabinett aufbewahrt, was eine intime Auseinandersetzung mit der Ähnlichkeit ermöglichte. Holbeins Meisterschaft in Licht und Schatten, selbst auf so kleiner Fläche, erzeugt ein Gefühl von Volumen und Präsenz, das weiterhin fesselnd ist. Diese Druckreproduktion fängt die zarten Nuancen des originalen Aquarells ein und bietet eine klare Ansicht der Zeichenkunst des Künstlers und seiner Herangehensweise, individuellen Charakter durch sorgfältige Beobachtung und disziplinierte Ausführung einzufangen.
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Porträt eines Mannes, vermutlich Arnold Franz – Hans Holbein der Jüngere
Artist Biography
Hans Holbein The Younger
He was born in Augsburg, Germany, the son of a painter also called Hans Holbein. He studied under his father and was working independently by his late teens. He moved to Basel, where he painted portraits and religious works and illustrated Erasmus's In Praise of Folly with marginal drawings. Erasmus recommended him to Thomas More in England, writing that 'the arts are freezing' in Basel and Holbein should try his luck elsewhere.
He arrived in London in 1526 and painted More's family portrait, the first group portrait of a domestic scene in Northern European art. He returned to Basel, found the Reformation had destroyed the market for religious art, and went back to England permanently in 1532.
His portraits of the Tudor court are the visual record of the period: Thomas More, Thomas Cromwell, Anne Boleyn (probably), Jane Seymour, and the succession of courtiers and merchants who populated Henry's orbit. The technique is almost supernaturally precise. The textures of fur, velvet, jewellery, and skin are rendered with a fidelity that makes other portraitists look approximate.
He was sent to paint prospective brides for Henry, including Anne of Cleves, whose portrait Henry found more attractive than the person. Holbein was not blamed. He died during a plague outbreak in London in 1543, at forty-five.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
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- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Hans Holbein the Younger
He was born in Augsburg, Germany, the son of a painter also called Hans Holbein. He studied under his father and was working independently by his late teens. He moved to Basel, where he painted portraits and religious works and illustrated Erasmus's In Praise of Folly with marginal drawings. Erasmus recommended him to Thomas More in England, writing that 'the arts are freezing' in Basel and Holbein should try his luck elsewhere.
He arrived in London in 1526 and painted More's family portrait, the first group portrait of a domestic scene in Northern European art. He returned to Basel, found the Reformation had destroyed the market for religious art, and went back to England permanently in 1532.
His portraits of the Tudor court are the visual record of the period: Thomas More, Thomas Cromwell, Anne Boleyn (probably), Jane Seymour, and the succession of courtiers and merchants who populated Henry's orbit. The technique is almost supernaturally precise. The textures of fur, velvet, jewellery, and skin are rendered with a fidelity that makes other portraitists look approximate.
He was sent to paint prospective brides for Henry, including Anne of Cleves, whose portrait Henry found more attractive than the person. Holbein was not blamed. He died during a plague outbreak in London in 1543, at forty-five.
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