Die Auslöschung nutzloser Lichter – Yves Tanguy
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Beschreibung
Ein wegweisendes surrealistisches Werk von Yves Tanguy, das biomorphe Formen in einer weiten, trostlosen und traumhaften Umgebung zeigt.
Yves Tanguy, ein Autodidakt, schuf dieses Werk in den frühen Jahren der surrealistischen Bewegung. Die Komposition zeigt eine weite, trostlose Ebene, die sich zu einer niedrigen Horizontlinie erstreckt. Tanguy verwendet eine präzise, fast akademische Technik, um diese unmöglichen, biomorphen Formen darzustellen. Die im Vordergrund verstreuten Objekte erscheinen als verkalkte oder organische Gebilde, die lange, scharfe Schatten werfen, die eine harte, einzelne Lichtquelle andeuten. Links erhebt sich eine hohe, turmartige Struktur, aus der eine schwache Rauchfahne aufsteigt. In der Nähe taucht eine körperlose Hand aus der Form auf, was das Gefühl des Unbehagens verstärkt. Eine weiße, kristalline Masse befindet sich im Mittelgrund, während eine durchscheinende, flügelartige Form im oberen rechten Quadranten schwebt. Der Himmel ist ein Verlauf aus gedämpften Grau- und Blautönen, der ein Gefühl von unendlichem, leerem Raum erzeugt. Tanguy vermeidet den chaotischen Pinselstrich, der oft mit seinen Zeitgenossen assoziiert wird. Stattdessen verwendet er einen glatten, kontrollierten Farbauftrag, um eine traumhafte Klarheit zu schaffen. Die Objekte halten sich nicht an bekannte biologische oder physikalische Gesetze, doch nehmen sie den Raum mit einer überzeugenden, soliden Präsenz ein. Dieses Werk spiegelt das surrealistische Interesse am Unterbewusstsein wider, wo die Logik der wachen Welt zugunsten innerer, psychologischer Bilder aufgehoben ist. Der Titel selbst, „Die Auslöschung nutzloser Lichter“, deutet einen Übergang in die Dunkelheit oder das Ende des rationalen Denkens an. Indem er diese seltsamen, unidentifizierbaren Formen in einer weiten, kargen Umgebung platziert, lädt Tanguy den Betrachter ein, eine Realität zu betrachten, die außerhalb der menschlichen Erfahrung existiert. Das Gemälde bleibt ein Paradebeispiel für seine Fähigkeit, fremde Umgebungen zu konstruieren, die sich sowohl entfernt als auch seltsam vertraut anfühlen.
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Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
To keep your artwork looking its best:
- Dust gently with a soft, dry cloth
- Avoid prolonged direct sunlight
- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Die Auslöschung nutzloser Lichter – Yves Tanguy
Artist Biography
Yves Tanguy
He was born in Paris in 1900. He briefly joined the merchant navy in 1918 before being drafted into the army, where he met the poet Jacques Prevert, who later introduced him to Andre Breton's Surrealist circle. He joined the Surrealists in 1925 and had his first solo show just two years later, having taught himself everything.
His paintings consistently depict flat, featureless landscapes resembling sea floors or alien terrain, populated by biomorphic forms that look like melted rocks or bones. He never explained them. The palette is muted, the horizons infinite, the atmosphere airless. The same vocabulary of forms appears across decades of work with only gradual variation.
He married the American Surrealist painter Kay Sage in Reno, Nevada, in 1940. They settled in Woodbury, Connecticut, converting an old farmhouse into a studio. He died there in 1955, aged fifty-five.
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