Traum vom Luxus - Dorothea Tanning
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Beschreibung
Eine surrealistische Komposition von Dorothea Tanning mit einer großen Muschelschale, die eine Reihe kleiner Geldbörsen in einer Wüstenlandschaft enthält.
„Dream of Luxury“, 1943 von Dorothea Tanning gemalt, präsentiert eine charakteristische Erforschung des Unheimlichen. Die Komposition zeigt eine große, offene Muschelschale, die auf einer kargen, wüstenähnlichen Fläche ruht. Im Inneren der Muschel sind mehrere kleine, reich verzierte Geldbörsen angeordnet, als wären sie Perlen oder biologische Exemplare. Die Gegenüberstellung von häuslichen Luxusartikeln mit der organischen Form der Muschel erzeugt ein Gefühl der Verfremdung, das in Tannings Werk aus dieser Zeit üblich ist. Tanning war eine amerikanische Künstlerin, die viel Zeit in Europa verbrachte und zu einer zentralen Figur im surrealistischen Kreis wurde. Ihr Ansatz bestand oft darin, alltägliche Objekte zu subvertieren und sie in Umgebungen zu platzieren, die sich jeder rationalen Erklärung entziehen. In diesem Werk werfen die Geldbörsen deutliche Schatten auf das Innere der Muschel, was auf eine Lichtquelle hindeutet, die ungesehen bleibt. Der gedämpfte, ockerfarbene Hintergrund bildet einen starken Kontrast zur blassen, perlmuttartigen Oberfläche der Muschel und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die präzise, fast klinische Darstellung der Geldbörsen. Dieses Werk spiegelt Tannings Interesse am psychologischen Gewicht von Objekten wider. Indem sie die Geldbörsen aus ihrem funktionalen Kontext entfernt und sie in ein natürliches, überdimensioniertes Gefäß setzt, lädt sie den Betrachter ein, die Beziehung zwischen materiellem Verlangen und dem Unterbewusstsein zu betrachten. Das Gemälde verzichtet auf eine explizite Erzählung und stützt sich stattdessen auf die Spannung zwischen den vertrauten Objekten und ihrer bizarren, traumartigen Umgebung. Die Ausführung ist akribisch, mit sanfter Pinselführung, die die Texturen der Muschel und des Leders der Geldbörsen betont. Es bleibt ein klares Beispiel für ihre Fähigkeit, innere Welten zu konstruieren, die sowohl fremd als auch seltsam erkennbar wirken.
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Traum vom Luxus - Dorothea Tanning
Artist Biography
Dorothea Tanning
She was born in Galesburg, Illinois, in 1910 and left for New York at twenty with twenty-five dollars. Her painting Birthday (1942) is a self-portrait: bare-torsoed, standing beside an infinite row of open doors, with a winged creature at her feet. Max Ernst saw it when he visited her studio. They married in 1946 in a double wedding with Man Ray and Juliet Browner. They lived first in Sedona, Arizona, then in Huismes, France, for decades. After Ernst died in 1976, she returned to New York.
She was published in The Yale Review, Poetry, The Paris Review, and The New Yorker, as a poet. She also wrote a memoir (Birthday, 1986), a novel (Chasm: A Weekend, 2004), and a second memoir (Between Lives, 2001). She endowed the Wallace Stevens Award at the Academy of American Poets. She died in 2012, in her Manhattan home, aged a hundred and one.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Dorothea Tanning
She was born in Galesburg, Illinois, in 1910 and left for New York at twenty with twenty-five dollars. Her painting Birthday (1942) is a self-portrait: bare-torsoed, standing beside an infinite row of open doors, with a winged creature at her feet. Max Ernst saw it when he visited her studio. They married in 1946 in a double wedding with Man Ray and Juliet Browner. They lived first in Sedona, Arizona, then in Huismes, France, for decades. After Ernst died in 1976, she returned to New York.
She was published in The Yale Review, Poetry, The Paris Review, and The New Yorker, as a poet. She also wrote a memoir (Birthday, 1986), a novel (Chasm: A Weekend, 2004), and a second memoir (Between Lives, 2001). She endowed the Wallace Stevens Award at the Academy of American Poets. She died in 2012, in her Manhattan home, aged a hundred and one.
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