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Still Life (Sanseveria and Jar) von Karl Schmidt-Rottluff
The Factory von Karl Schmidt-Rottluff
Gardening von Karl Schmidt-Rottluff
Rising Moon von Karl Schmidt-Rottluff
Gartenstrasse early in the morning von Karl Schmidt-Rottluff
1884–1976 · Deutsch

Karl Schmidt-Rottluff

1 Quelle

Porträt von Karl Schmidt-Rottluff

Zeitleiste

  1. 1906Malte mit 22 „Gartenstrasse früh am Morgen“.
  2. 1907Malte mit 23 „Herbstlandschaft in Oldenburg“.
  3. 1930Malte „Pier bei Nacht“ im Alter von 46 Jahren.
  4. 1935Malte im Alter von 51 Jahren „Abend im Zimmer“.
  5. 1956Malte mit 72 „Stillleben (Sanseveria und Krug)“.
  6. 1969Malte im Alter von 85 Jahren „Garten im Winter“.

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Kunstdrucke von Karl Schmidt-Rottluff

Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Karl Schmidt-Rottluff.

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Häufig gestellte Fragen

  • Welches ist das bekannteste Werk von Karl Schmidt-Rottluff?
    Es ist schwierig, ein einzelnes „berühmtestes Werk“ von Karl Schmidt-Rottluff zu nennen. Während seiner Laufbahn schuf er Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen. Schmidt-Rottluff gehörte zum deutschen Expressionismus, und seine Gemälde zeigen häufig dunkle Farben und kraftvolle Formen. Bekannt sind seine Gemälde aus der Zeit von etwa 1908 bis 1917. Dazu gehören *Mittag im Moor (Dangast)* (1908), *Blühende Bäume* (1909), *Bauernhaus in Dangast* (1910) und *Tannen vor einem weißen Haus* (1911). Er schuf auch Holzschnitte wie *Dünen und Mole* (1917), *Kopf einer Frau* (1918) und *Gang nach Emmaus* (1918). Während des Zweiten Weltkriegs verfolgte das NS-Regime Schmidt-Rottluff, entfernte seine Gemälde aus deutschen Galerien und verbot ihm das Malen. Nach dem Krieg wurde sein Werk rehabilitiert, und er lebte in Ostdeutschland.
  • Was sollte ich über die Drucke von Karl Schmidt-Rottluff wissen?
    Karl Schmidt-Rottluff, Maler und Grafiker, war 1905 in Dresden ein Gründungsmitglied der Gruppe Brücke. Druckgrafik war für seinen Stil grundlegend und führte zu Vereinfachung und Abstraktion. Er schuf 663 Druckgrafiken, fast alle zwischen 1905 und 1927, davon nahezu 450 Holzschnitte. Bis 1912 druckte er häufig von Hand in kleinen Auflagen. Nach 1912 nutzte er professionelle Drucker, teils im Auftrag von Verlegern wie Pan-Presse, J. B. Neumann und Kurt Wolff. Schmidt-Rottluff bevorzugte nördliche Motive. Viele Druckgrafiken entstanden während seiner Sommeraufenthalte in Dangast, einem Fischerdorf, von 1908 bis 1912 und später in abgelegenen Ostseeküstenorten wie Nidden und Hohwacht. Auch nach seinem Umzug nach Berlin 1911 mied er Brücke-Themen der urbanen Moderne. Stattdessen stellte er radikal stilisierte Akte und Köpfe dar, beeinflusst vom Kubismus sowie afrikanischer und ozeanischer Kunst. Nach seiner Einberufung im Mai 1915 diente er 3 Jahre an der Ostfront. Obwohl zerrüttete Nerven ihn am Malen hinderten, schuf er weiterhin Holzschnitte. Gegen Ende des Krieges wandte er sich biblischen Themen zu.
  • Welchem Stil oder welcher Kunstströmung gehörte Karl Schmidt-Rottluff an?
    Karl Schmidt-Rottluff wird als führendes Mitglied der Gruppe Die Brücke dem deutschen Expressionismus zugerechnet. Diese Gruppe hatte direkte Verbindungen zur französischen symbolistischen Malerei und Theorie. Schmidt-Rottluff korrespondierte mit Cuno Amiet, einem Schweizer Künstler, der mit dem französischen symbolistischen Maler Emile Bernard gearbeitet hatte. Schmidt-Rottluff war Norddeutschland eng verbunden. 1911 zog er von Dresden nach Berlin. Seine Werke begannen die Lebendigkeit und Erotik afrikanischer Kunst widerzuspiegeln. Er schuf Holzskulpturen und steuerte Druckgrafiken zu Zeitschriften wie Der Sturm und Die Aktion bei. Seine Gemälde dieser Zeit zeigen einen kraftvollen Umgang mit Farbe. Beispielsweise verwendet Lücke im Deich dominantes Rot im Kontrast zu tiefem Blau. Die Komposition ist eins mit dem Gefühl, da Schmidt-Rottluff danach strebte, „festzuhalten, was ich sehe und fühle, und dafür den reinsten Ausdruck zu finden“.
  • Welche Techniken oder Materialien verwendete Karl Schmidt-Rottluff?
    Karl Schmidt-Rottluff verwendete während seiner Laufbahn vielfältige Techniken und Materialien. Früh zeigten seine Gemälde dunkle, satte Farben und kraftvolle Formen, ausgeführt mit kräftigen Pinselstrichen. Er trug Farbe in geschichteten Flächen auf und verwendete kontrastierende Farbtöne, um seine persönliche Empfindsamkeit auszudrücken. Um 1910 wandte sich Schmidt-Rottluff unter dem Einfluss von Neoimpressionismus und Vincent van Gogh vom dicken Farbauftrag ab. Während eines Sommers mit Erich Heckel in Dangast begann er, breite Farbbänder flacher aufzutragen. In Werken wie *Lücke im Deich* erzeugt der Umgang mit Farbe Lebendigkeit; beispielsweise verbindet sich das Rot im Vordergrund mit dem schwarzen Zaun und reicht bis zu den Abendwolken. Schmidt-Rottluff glaubte auch an die Bedeutung von Handwerk und Materialien. Er trat für die vollständige Beherrschung des Handwerks ein, insbesondere für Konstruktionstechniken, die bestimmte Materialien erfordern, und für den Verzicht auf unechte Materialien. Er meinte, Maler und Bildhauer sollten auf einem grundlegenden Materialwissen aufbauen und zugleich ihren eigenen künstlerischen Weg suchen.
  • Wofür war Karl Schmidt-Rottluff bekannt?
    Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) war ein deutscher expressionistischer Maler und Grafiker. Seine Werke zeigen häufig einen kraftvollen Farbauftrag und vereinfachte Formen. Gemälde dieser Zeit wie *Mittag im Moor* (1908) und *Bauernhaus in Dangast* (1910) veranschaulichen seinen dynamischen Stil durch geschichtete Flächen und kontrastierende Farbtöne. Diese Gemälde geben keine in der Natur vorkommenden Farben wieder, sondern spiegeln den inneren Zustand des Künstlers. Auch *Blühende Bäume* zeigt seinen Einsatz kräftiger Pinselstriche und kontrastierender Farben. Schmidt-Rottluff war eine führende Figur des deutschen Expressionismus. Er schuf Holzschnitte wie *Dünen und Mole* (1917), *Kopf einer Frau* (1918) und *Gang nach Emmaus* (1918). Er arbeitete auch mit anderen druckgrafischen Medien und schuf Lithografien wie *Akt* (1911) und Holzschnitte wie *Villa mit Turm* (1911). Während des Zweiten Weltkriegs verfolgten die Nazis Schmidt-Rottluff, entfernten seine Gemälde aus deutschen Galerien und verboten ihm das Malen. Sein Werk wurde 1945 rehabilitiert, und von da an lebte er in Ostdeutschland.
  • Wann lebte und arbeitete Karl Schmidt-Rottluff?
    Karl Schmidt-Rottluff wurde 1884 in Rottluff, Deutschland, geboren. Er starb 1976 in West-Berlin. Als Maler und Grafiker gründete Schmidt-Rottluff 1905 in Dresden gemeinsam mit den Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Erich Heckel die Gruppe Brücke. Von 1910 bis 1911 unterhielt er ein Atelier in Hamburg. Er bevorzugte nördliche Ansichten, viele davon aus Sommeraufenthalten in Dangast (1908 bis 1912), einem Fischerdorf, und später aus den Ostseeküstenorten Nidden und Hohwacht. Nach seinem Umzug nach Berlin 1911 begann Schmidt-Rottluff, stilisierte Akte und Köpfe darzustellen, beeinflusst vom Kubismus sowie afrikanischer und ozeanischer Kunst. Im Mai 1915 wurde er eingezogen und diente 3 Jahre an der Ostfront. Während des Zweiten Weltkriegs verfolgten die Nazis Schmidt-Rottluff, entfernten seine Gemälde aus deutschen Galerien und verboten ihm das Malen. 1945 wurde sein Werk rehabilitiert. Danach lebte er in Ostdeutschland.
  • Wo kann ich Werke von Karl Schmidt-Rottluff sehen?
    Gemälde von Karl Schmidt-Rottluff sind in mehreren Museumssammlungen zu sehen. Dazu gehören das Brucke Museum und die Nationalgalerie in Berlin; die Kunsthalle und die Sammlung Bottcherstrasse in Bremen; das Ludwig Museum und das Wallraf-Richartz Museum in Köln; und das Folkwang Museum in Essen. Weitere Orte sind die Kunsthalle in Hamburg; das Niedersachsische Landesmuseum in Hannover; die Stadtische Kunsthalle in Mannheim; die Bayerischen Staatsgemaldesammlungen in München; die Stiftung Ada und Emil Nolde in Seebull; und das Von der Heydt Museum in Wuppertal. Ein Beispiel ist *Mittag im Moor (Dangast)* von 1908 in der Sammlung des Landesmuseums Oldenburg. Ein anderes, *Bauernhaus in Dangast* von 1910, befindet sich in den Staatliehen Museen Preussischer Kulturbesitz, Nationalgalerie, Berlin. *Blühende Bäume* von 1909 ist in Privatbesitz.
  • Woher stammte Karl Schmidt-Rottluff?
    Karl Schmidt-Rottluff wurde 1884 in Rottluff, Deutschland, geboren. Der Ort inspirierte seinen angenommenen Nachnamen; sein ursprünglicher Name war Karl Schmidt. Er starb 1976 in West-Berlin. Schmidt-Rottluff war einer der 4 Architekturstudenten, die 1905 in Dresden die Künstlergruppe Brücke gründeten; die anderen waren Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Erich Heckel. Von 1910 bis 1911 unterhielt er ein Atelier in Hamburg, wo mehrere wichtige Unterstützer seines Werks lebten. Er bevorzugte nördliche Ansichten, viele davon aus Sommeraufenthalten in Dangast, einem Fischerdorf, von 1908 bis 1912 und später aus abgelegenen Ostseeküstenorten wie Nidden und Hohwacht. Auch nach seinem Umzug nach Berlin 1911 mied er Brücke-Themen der urbanen Moderne. Stattdessen begann er, radikal stilisierte Akte und Köpfe darzustellen, beeinflusst vom Kubismus sowie afrikanischer und ozeanischer Kunst. 1933 schlossen die Nazis ihn aus der Preußischen Akademie der Künste aus und verboten ihm das Malen und Ausstellen. Die Nazis beschlagnahmten 608 seiner Werke aus öffentlichen Sammlungen. Sein Berliner Atelier und viele Werke wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.
  • Wen beeinflusste Karl Schmidt-Rottluff?
    Karl Schmidt-Rottluff, eine führende Figur des deutschen Expressionismus, gehörte zur Gruppe Die Brücke. Zu dieser Gruppe zählten Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und andere. Schmidt-Rottluffs Verbindungen reichten über Deutschland hinaus; er korrespondierte mit Cuno Amiet, einem Schweizer Künstler, der Die Brücke mit dem französischen Symbolismus verband. Schmidt-Rottluffs Stil entwickelte sich weiter. Frühe Einflüsse waren Vincent van Gogh und der Neoimpressionismus, erkennbar in seinem Farbauftrag. Seine Zeit mit Heckel in Dangast 1910 markierte eine Phase, in der beide Künstler vom dicken Farbauftrag zu flacheren Farbfeldern übergingen. Nachdem Schmidt-Rottluff 1911 nach Berlin gezogen war, begann afrikanische Kunst sein Werk zu prägen. Später wurde sein Werk von den Nazis verurteilt, und seine Gemälde wurden aus deutschen Galerien entfernt. Seine Kunst wurde 1945 rehabilitiert, danach lebte er in Ostdeutschland.
  • Wer beeinflusste Karl Schmidt-Rottluff?
    Karl Schmidt-Rottluff, geboren 1884, wurde von mehreren Künstlern und Bewegungen beeinflusst. Früh wirkten Neoimpressionismus und Vincent van Gogh auf seinen Stil ein und führten ihn von dick aufgetragener Farbe zu flacheren, breiteren Farbfeldern. Auch seine Verbindungen zu anderen Künstlern prägten seinen künstlerischen Weg. Er korrespondierte mit Cuno Amiet, einem Schweizer Künstler, der direkte Verbindungen zur französischen symbolistischen Malerei und Theorie vermittelte. Amiet hatte zuvor mit dem französischen symbolistischen Maler Émile Bernard gearbeitet. 1905 lernte Schmidt-Rottluff Ernst Ludwig Kirchner kennen. Gemeinsam mit Erich Heckel und Fritz Bleyl gründeten sie die Künstlervereinigung Brücke. Während eines Aufenthalts in Alsen 1906 begegnete er Emil Nolde. 1912 lernte er Lyonel Feininger kennen. Diese Beziehungen und Begegnungen brachten ihn mit verschiedenen künstlerischen Ideen und Ansätzen in Kontakt.
  • Wer war Karl Schmidt-Rottluff?
    Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) war ein deutscher expressionistischer Künstler. Er wurde in Rottluff geboren und starb in Berlin. Wie Erich Heckel verbrachte Schmidt-Rottluff den Sommer 1910 in Dangast. In dieser Zeit wandte er sich vom dicken Farbauftrag ab. Unter dem Einfluss der Neoimpressionisten und von Vincent van Gogh trug er breite Farbbänder flacher auf. Sein Werk *Lücke im Deich* und Heckels *Windmühle* zeigen ihre gemeinsame künstlerische Grundlage aus der frühen Zeit der Gruppe Die Brücke. Schmidt-Rottluffs Gemälde zeigen häufig dunkle, satte Farben und kraftvolle Formen. Er setzte kräftige Pinselstriche in geschichteten Flächen kontrastierender Farbtöne ein, um seine persönliche Empfindsamkeit auszudrücken. *Blühende Bäume* (1909) ist ein Beispiel für diesen Stil. Weitere Gemälde sind *Mittag im Moor* (1908), *Bauernhaus in Dangast* (1910) und *Pharisäer* (1912). Während des Zweiten Weltkriegs verfolgten die Nazis Schmidt-Rottluff, entfernten seine Gemälde aus deutschen Galerien und verboten ihm das Malen. Sein Werk wurde 1945 rehabilitiert, danach lebte er in Ostdeutschland.
  • Warum sind die Werke von Karl Schmidt-Rottluff heute wichtig?
    Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976) war ein deutscher expressionistischer Maler und Grafiker. Bedeutend ist er als Mitglied der 1905 in Dresden gegründeten Künstlergruppe Die Brücke. Weitere Mitglieder waren Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein. Die Brücke wollte mit akademischen Kunsttraditionen brechen und neue Ausdrucksformen erkunden. Schmidt-Rottluff korrespondierte mit Cuno Amiet, einem Schweizer Künstler mit Verbindungen zum französischen Symbolismus, der die Gruppe beeinflusste. Schmidt-Rottluff war Norddeutschland eng verbunden. 1911 zog er von Dresden nach Berlin. Seine Kunstwerke begannen den Einfluss afrikanischer Kunst zu zeigen. Er schuf Holzskulpturen und steuerte Druckgrafiken zu Zeitschriften wie Der Sturm und Die Aktion bei. Seine Kunst zeichnet sich durch dunkle, satte Farben und kraftvolle Formen aus. Während des Zweiten Weltkriegs verfolgten die Nazis Schmidt-Rottluff, entfernten seine Gemälde aus deutschen Galerien und verboten ihm das Malen. Sein Werk wurde 1945 rehabilitiert, und von da an lebte er in Ostdeutschland.

Quellen

Die redaktionellen Inhalte zu Karl Schmidt-Rottluff stützen sich auf die folgenden Primär- und Tertiärquellen.

  1. [1] Wikidata Wikidata: Q161143 Verwendet für: Kennungen.

Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.

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