Weinend – Thomas Rowlandson
Archival Pigmentdruck
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Beschreibung
Eine satirische Radierung von Thomas Rowlandson, die zwei Figuren darstellt, die von einer sentimentalen Ballade zu Tränen gerührt sind, wiedergegeben mit charakteristisch fließenden Linien und handkoloriert.
Diese Radierung mit dem Titel „Weeping“ ist ein charakteristisches Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen dem Künstler George Moutard Woodward und dem Drucker Thomas Rowlandson. Das Werk wurde während der späten georgianischen Epoche veröffentlicht und ist Teil einer Reihe, die menschliche Ausdrucksformen und emotionale Zustände durch Karikaturen erforscht. Der Druck zeigt zwei Figuren: einen Mann mit einem geröteten, tränenüberströmten Gesicht und eine Frau, die ein Taschentuch hält, während sie eine Ballade liest. Rowlandson verwendet seine charakteristische flüssige Linienführung, um die übertriebenen Merkmale der Motive zu definieren. Die Radierung ist mit zarten, handgemalten Aquarelllasuren versehen, eine gängige Praxis für populäre Drucke dieser Epoche. Die Komposition ist einfach gehalten und konzentriert sich auf die Gesichtsausdrücke und die physische Manifestation der Sentimentalität. Unter dem Bild gibt eine gestochene Bildunterschrift einen satirischen Kommentar zur Natur der Emotionen ab, der besagt, dass die verhärteten Züge des Mannes nicht durch echtes Leid bewegt werden, sondern durch die fiktiven Sorgen, die in einer Dorf-Liebesballade zu finden sind. Dieses Werk spiegelt die Faszination der Epoche für Physiognomie und den öffentlichen Appetit auf Sozialkommentare wider. Rowlandson, ein produktiver Zeichner, war bekannt für seine Fähigkeit, die Absurdität des Alltags einzufangen. Seine Zusammenarbeit mit Woodward ermöglichte eine klare Arbeitsteilung, bei der Woodward den ersten Entwurf lieferte und Rowlandson die Radierung ausführte. Das Ergebnis ist ein Werk, das technische Präzision mit einem leichtfüßigen, beobachtenden Humor verbindet. Der Druck ist ein Zeugnis der visuellen Kultur des frühen 19. Jahrhunderts, in dem solche satirischen Werke weithin verbreitet und wegen ihres Witzes und ihrer sozialen Beobachtung geschätzt wurden. Die Verwendung weicher, gedämpfter Töne in der Farbgebung sorgt dafür, dass der Fokus auf den ausdrucksstarken Linien und der humorvollen Erzählung der Figuren bleibt.
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Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Weinend – Thomas Rowlandson
Artist Biography
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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Entwickelt für nachhaltige Wirkung
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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