Venezianische Pantoffelparade – Giovanni Battista Tiepolo
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Beschreibung
Eine Feder- und lavierte Tuschezeichnung von Giovanni Battista Tiepolo, „Venezianische Pantoffelparade“, zeigt eine Gruppe von Figuren in venezianischer Kleidung des 18. Jahrhunderts und veranschaulicht den kalligrafischen Stil des Künstlers und sein Talent, Bewegung einzufangen.
Diese Zeichnung von Giovanni Battista Tiepolo fängt eine Szene des venezianischen Lebens ein, die mit Feder und brauner Lavierung ausgeführt wurde. Tiepolo, ein führender Maler der Rokokozeit, war bekannt für seine dekorativen Fresken und Altarbilder. Dieses Werk mit dem Titel „Venezianische Pantoffelparade“ zeigt eine Gruppe von Figuren in einer scheinbar ungezwungenen Versammlung oder Prozession. Die Figuren, gekleidet in der Mode des 18. Jahrhunderts, sind mit einem leichten, kalligrafischen Duktus dargestellt, der charakteristisch für Tiepolos Zeichenkunst ist. Die Verwendung von brauner Lavierung erzeugt tonale Variationen und verleiht den Figuren Tiefe und Volumen. Die Komposition ist informell, die Figuren sind scheinbar spontan angeordnet. Tiepolos Fähigkeit, Bewegung und Ausdruck einzufangen, zeigt sich in den lebhaften Posen und Gesten der einzelnen Personen. Die Zeichnung gibt Einblick in Tiepolos Arbeitsweise, da er oft vorbereitende Skizzen und Studien in Feder und Lavierung anfertigte, bevor er seine großformatigen Gemälde ausführte. Dieses Werk bietet einen Einblick in die Welt des Venedigs des 18. Jahrhunderts, gefiltert durch die künstlerische Vision eines seiner berühmtesten Meister.
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Venezianische Pantoffelparade – Giovanni Battista Tiepolo
Artist Biography
Giovanni Battista Tiepolo
He was born in Venice in 1696, the youngest of six children. His father died about a year later, leaving his mother to raise the family in difficult circumstances. At fourteen he was apprenticed to Gregorio Lazzarini, a painter of eclectic style. His early work was dark and heavy, but after his marriage to Maria Cecilia Guardi in 1719, his palette brightened and his touch became lighter and more fluid. The transformation was radical: the sombre young painter became the most luminous colourist of the eighteenth century.
His ceiling fresco at the Wurzburg Residence (1750 to 1753), painted for the Prince-Bishop, is the largest fresco in the world and the supreme achievement of Baroque illusionistic decoration. He travelled there with his sons Domenico and Lorenzo, who served as assistants throughout his career. Tiepolo and his wife had nine children in total; four daughters and three sons survived to adulthood.
In 1755 he was elected Director of the Accademia in Venice. In 1762 he moved with his sons to Madrid at the invitation of Charles III of Spain to decorate the Royal Palace. The Spanish court favoured the cooler Neoclassicism of Anton Raphael Mengs, and Tiepolo found himself outmanoeuvred. He died in Madrid in 1770, at seventy-four, his Rococo exuberance already passing out of fashion.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
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- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Giovanni Battista Tiepolo
He was born in Venice in 1696, the youngest of six children. His father died about a year later, leaving his mother to raise the family in difficult circumstances. At fourteen he was apprenticed to Gregorio Lazzarini, a painter of eclectic style. His early work was dark and heavy, but after his marriage to Maria Cecilia Guardi in 1719, his palette brightened and his touch became lighter and more fluid. The transformation was radical: the sombre young painter became the most luminous colourist of the eighteenth century.
His ceiling fresco at the Wurzburg Residence (1750 to 1753), painted for the Prince-Bishop, is the largest fresco in the world and the supreme achievement of Baroque illusionistic decoration. He travelled there with his sons Domenico and Lorenzo, who served as assistants throughout his career. Tiepolo and his wife had nine children in total; four daughters and three sons survived to adulthood.
In 1755 he was elected Director of the Accademia in Venice. In 1762 he moved with his sons to Madrid at the invitation of Charles III of Spain to decorate the Royal Palace. The Spanish court favoured the cooler Neoclassicism of Anton Raphael Mengs, and Tiepolo found himself outmanoeuvred. He died in Madrid in 1770, at seventy-four, his Rococo exuberance already passing out of fashion.
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