Ohne Titel Anthropometrie (ANT) – Yves Klein
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Auf Bestellung gefertigt
Beschreibung
Ein eindrucksvolles Beispiel aus Yves Kleins Anthropometry-Serie, mit menschlichen Körperabdrücken in seinem charakteristischen International Klein Blue Pigment.
Dieses Werk gehört zur Serie Anthropometry, einem Projekt, das Yves Klein 1960 initiierte. Klein entfernte sich von der traditionellen Pinselführung und wählte stattdessen menschliche Modelle als lebende Pinsel. Er überzog diese Modelle mit seinem charakteristischen Pigment International Klein Blue (IKB) und wies sie an, ihre Körper auf große Papierbögen zu drücken. Die entstandenen Abdrücke fangen die physische Präsenz der menschlichen Form durch direkten Kontakt ein, anstatt durch eine gegenständliche Darstellung. Die Komposition zeigt geisterhafte, weiße Silhouetten vor einem satten blauen Feld. Die Ränder der Figuren sind verschwommen, was Bewegung und die vergängliche Natur der Performance andeutet. Klein betrachtete diese Sitzungen als öffentliche Spektakel, oft begleitet von seiner Monotone Symphony, die aus einem einzigen, zwanzig Minuten lang gespielten Akkord bestand. Indem er seine eigene Hand vom Akt des Malens entfernte, versuchte Klein, das Kunstobjekt vom persönlichen Ego des Künstlers zu lösen. Dieses spezielle Werk zeigt die Spannung zwischen der kontrollierten Pigmentanwendung und der unvorhersehbaren Natur der Interaktion des Körpers mit der Oberfläche. Der blaue Farbton ist intensiv, absorbiert Licht und erzeugt eine Tiefenwirkung, die im Kontrast zum flachen, weißen Negativraum der Figuren steht. Das Werk fungiert als Aufzeichnung einer Performance, die die Energie und die physische Spur der beteiligten Modelle bewahrt. Es bleibt ein Paradebeispiel für Kleins Interesse am Immateriellen und seinen Wunsch, die Essenz des Lebens durch unkonventionelle Methoden einzufangen. Das Fehlen traditioneller Rahmung oder Perspektive zwingt den Betrachter, sich mit der rohen Materialität des Pigments und den klaren Umrissen der menschlichen Formen auseinanderzusetzen.
Rückgaberecht
Da jeder Druck auf Bestellung gefertigt wird, bieten wir keine Rücksendungen, Rückerstattungen oder Umtausche aufgrund von Meinungsänderungen an. Sollte Ihre Bestellung fehlerhaft, beschädigt oder falsch ankommen, ersetzen wir sie kostenlos – kontaktieren Sie uns einfach innerhalb von 48 Stunden nach Lieferung. Vollständige Details finden Sie auf unserer Rückerstattungsseite.
Versand
Wir versenden weltweit und drucken im Produktionszentrum in der Nähe Ihrer Lieferadresse. Lieferzeiten und -kosten variieren je nach Zielort – die Ihnen zur Verfügung stehenden Optionen werden Ihnen an der Kasse angezeigt.
Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Ohne Titel Anthropometrie (ANT) – Yves Klein
Artist Biography
Yves Klein
He was born in Nice to artist parents and grew up between France, England, and Spain. He studied judo seriously, earning a fourth-degree black belt in Tokyo, and considered martial arts and art as related disciplines: both requiring control, precision, and the projection of force.
He exhibited an empty gallery in 1958 and called it Le Vide (The Void). Over three thousand people attended the opening. The gallery walls were painted white. There was nothing else. He served blue cocktails at the door. He sold invisible paintings (Zones of Immaterial Pictorial Sensibility) for gold, then threw half the gold into the Seine and burned the receipt.
He died of a heart attack in 1962, at thirty-four. His career lasted roughly eight years. In that time he made the monochromes, the Anthropometries, the fire paintings, the sponge sculptures, the void exhibitions, and enough theoretical writing to fill several volumes. He remains one of the most influential artists of the post-war period, which he would have considered insufficient recognition.
Unsere Funktionen
Entwickelt für nachhaltige Wirkung
Besondere Eigenschaften
Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
Warum uns wählen?
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Schneller Versand
Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Yves Klein
He was born in Nice to artist parents and grew up between France, England, and Spain. He studied judo seriously, earning a fourth-degree black belt in Tokyo, and considered martial arts and art as related disciplines: both requiring control, precision, and the projection of force.
He exhibited an empty gallery in 1958 and called it Le Vide (The Void). Over three thousand people attended the opening. The gallery walls were painted white. There was nothing else. He served blue cocktails at the door. He sold invisible paintings (Zones of Immaterial Pictorial Sensibility) for gold, then threw half the gold into the Seine and burned the receipt.
He died of a heart attack in 1962, at thirty-four. His career lasted roughly eight years. In that time he made the monochromes, the Anthropometries, the fire paintings, the sponge sculptures, the void exhibitions, and enough theoretical writing to fill several volumes. He remains one of the most influential artists of the post-war period, which he would have considered insufficient recognition.
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