Das Aufziehen der Uhr - Thomas Rowlandson
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Beschreibung
Eine satirische Radierung von Thomas Rowlandson aus dem Jahr 1815, die eine chaotische häusliche Szene darstellt, in der ein Skelett den Versuch eines Paares, eine Uhr aufzuziehen, unterbricht.
Thomas Rowlandson, ein produktiver Karikaturist der georgianischen Ära, schuf diese Radierung im Jahr 1815. Veröffentlicht von Rudolph Ackermann in seinen Räumlichkeiten am Strand, veranschaulicht das Werk die Vorliebe des Künstlers für soziale Kommentare durch übertriebene körperliche Komik. Die Szene zeigt ein häusliches Interieur in einem Zustand chaotischer Störung. Ein Skelett, als Personifikation des Todes, betritt den Raum mit einem Speer und schreckt ein korpulentes Paar auf. Der Mann schwebt in der Luft, nachdem er von einer Stehleiter geworfen wurde, während seine Gefährtin auf einer Chaiselongue zurückweicht. Der begleitende Text „No one but me shall set my Clock. He set it & behold the Shock“ bietet eine wortspielerische Erzählung für das plötzliche Eindringen der Sterblichkeit in eine alltägliche häusliche Aufgabe. Rowlandson verwendet seine charakteristische Linienführung, indem er fließende, kalligrafische Striche verwendet, um die Figuren und die überladene Umgebung zu definieren. Die Komposition ist so ausbalanciert, dass sie den Blick des Betrachters durch den Raum lenkt, von der Skelettfigur links zu dem stürzenden Mann rechts. Die handkolorierte Farbpalette bleibt gedämpft, typisch für den Druck des frühen 19. Jahrhunderts, was den Fokus auf die narrative Handlung und die grotesken Ausdrücke der Subjekte ermöglicht. Dieser Druck spiegelt das breitere kulturelle Interesse an moralisierender Satire wider, wo die Zerbrechlichkeit des Lebens mit der Trivialität der täglichen Routinen kontrastiert wird. Die Einbeziehung der Katze und der umgestürzten Möbel trägt zum Gefühl der plötzlichen, heftigen Bewegung bei. Als Stück Sozialgeschichte fängt das Werk die spezifische Ästhetik der Regency-Periode ein, in der politische und soziale Kritik häufig durch das Medium des satirischen Drucks kanalisiert wurde. Rowlandsons Fähigkeit, Slapstick-Humor mit dunkleren Themen der Sterblichkeit zu verbinden, bleibt ein prägendes Merkmal seines Beitrags zur britischen Grafikkunst.
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Das Aufziehen der Uhr - Thomas Rowlandson
Artist Biography
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
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- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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