Die Auferweckung des Lazarus – Mattia Preti
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Beschreibung
Eine dramatische Barockdarstellung der biblischen Auferstehung des Lazarus, mit dem intensiven Chiaroscuro und der emotionalen Schwere, die charakteristisch für Mattia Preti sind.
Mattia Preti, oft als Il Cavalier Calabrese bezeichnet, war eine bedeutende Figur des italienischen Barocks. Diese Komposition stellt die biblische Erzählung der Auferstehung des Lazarus dar. Preti verwendet einen dramatischen Einsatz von Chiaroscuro, einer Technik, die die Figuren durch das Wechselspiel von Licht und Schatten definiert. Die Szene ist um die zentrale Figur Christi angeordnet, dessen Geste die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den auferstehenden Lazarus lenkt. Die Figuren sind mit einem Gefühl von physischer Schwere und emotionaler Ernsthaftigkeit dargestellt. Lazarus, noch in Leichentücher gehüllt, erscheint in einem Zustand des Übergangs zwischen Tod und Leben. Die umstehende Menge zeigt vielfältige Reaktionen, von Erstaunen bis zu stiller Kontemplation. Preti verwendet eine gedämpfte Palette, dominiert von Erdtönen, Ocker und tiefen Schatten, die dazu dient, den Betrachter auf die psychologische Spannung des Ereignisses zu konzentrieren. Die architektonischen Elemente im Hintergrund sind eher angedeutet als detailliert, was ein Gefühl von Raum vermittelt, ohne von der primären Handlung abzulenken. Preti verbrachte einen Großteil seiner Karriere in Neapel und Malta, wo er einen Stil entwickelte, der von den Werken Caravaggios und der venezianischen Meister beeinflusst war. Seine Herangehensweise an Anatomie und Komposition spiegelt die theatralische Art wider, die in dieser Zeit üblich war. Das Gemälde verzichtet auf übermäßige Verzierung und verlässt sich stattdessen auf die Ausdruckskraft der menschlichen Form und den starken Kontrast zwischen den beleuchteten Subjekten und der dunklen, höhlenartigen Umgebung. Dieses Werk ist repräsentativ für die Fähigkeit des Künstlers, komplexe theologische Themen durch eine bodenständige, humanistische Linse zu vermitteln. Die Komposition bleibt trotz der Dichte der Figuren ausgewogen, wobei das Licht als narratives Mittel dient, um das Auge über die Leinwand zu führen.
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Die Auferweckung des Lazarus – Mattia Preti
Artist Biography
Mattia Preti
He was born in Taverna, Calabria, in 1613 and moved to Rome in 1630 to join his elder brother Gregorio, already a painter there. His style combined Caravaggio's drama with the colour of Guido Reni and the theatricality of Rubens. In 1661 he moved to Malta, where he spent his most productive decades painting the vast ceiling cycle of the life of Saint John the Baptist in Valletta's Co-Cathedral (1661 to 1666). The scale of the Maltese work, covering the entire barrel vault, is among the largest fresco programmes of the seventeenth century. He is buried in the Co-Cathedral alongside fellow Knights.
His colour sensibility, drawn from Reni and filtered through Roman experience, gives even his most dramatically lit compositions a warmth that separates him from the colder tenebrism of other Caravaggisti. He died in 1699, at eighty-six, having worked across Italy and Malta for nearly seven decades.
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- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Mattia Preti
He was born in Taverna, Calabria, in 1613 and moved to Rome in 1630 to join his elder brother Gregorio, already a painter there. His style combined Caravaggio's drama with the colour of Guido Reni and the theatricality of Rubens. In 1661 he moved to Malta, where he spent his most productive decades painting the vast ceiling cycle of the life of Saint John the Baptist in Valletta's Co-Cathedral (1661 to 1666). The scale of the Maltese work, covering the entire barrel vault, is among the largest fresco programmes of the seventeenth century. He is buried in the Co-Cathedral alongside fellow Knights.
His colour sensibility, drawn from Reni and filtered through Roman experience, gives even his most dramatically lit compositions a warmth that separates him from the colder tenebrism of other Caravaggisti. He died in 1699, at eighty-six, having worked across Italy and Malta for nearly seven decades.
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