Der Dichter Sōjō Henjō (816–890) schiebt einen Brief in den Ärmel einer Frau – Kitagawa Utamaro
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Beschreibung
Ein Farbholzschnitt von Kitagawa Utamaro aus der Serie *Fünf Farben der Liebe für die sechs poetischen Unsterblichen* zeigt den Dichter Sōjō Henjō, der einer Frau einen Brief zusteckt. Die gedeckten Farben und zarten Linien schaffen eine heitere und intime Szene.
Dieser Farbholzschnitt von Kitagawa Utamaro (1753-1806) ist Teil der Serie *Fünf Farben der Liebe für die sechs poetischen Unsterblichen* (*Goshiki-zome rokkasen*). Utamaro war ein führender Designer von Ukiyo-e-Farbholzschnitten und Gemälden, der von den 1770er Jahren bis zu seinem Tod aktiv war. Er ist besonders bekannt für seine *Bijin-ga* (Bilder schöner Frauen). Er fertigte auch Naturstudien an, insbesondere von Insekten. Dieser Druck zeigt den Heian-Zeit-Dichter Sōjō Henjō (816-890) beim Überreichen eines Briefes an eine Frau. Die Komposition wird von den Figuren des Dichters und der Frau dominiert, die auf einer gemusterten Matte oder einem Kissen sitzen, das mit Schwertlilien verziert zu sein scheint. Die Frau, den Kopf auf die Hand gestützt, wirkt nachdenklich oder vielleicht müde. Der Dichter, dessen Gesicht von Alter gezeichnet ist, beugt sich vor, um ihr diskret den Brief in den Ärmel zu schieben. Die gedeckte Farbpalette des Drucks und die zarten Linien tragen zu seiner insgesamt heiteren und intimen Atmosphäre bei. Der Hintergrund ist ein schlichtes, helles Grau, das dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit auf die Figuren und ihre Interaktion zu lenken.
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Der Dichter Sōjō Henjō (816–890) schiebt einen Brief in den Ärmel einer Frau – Kitagawa Utamaro
Artist Biography
Kitagawa Utamaro
Almost nothing is certain about his early life. He was born around 1753, possibly in Edo, possibly in Kyoto, possibly in Kawagoe. He began publishing prints in the 1770s under the guidance of the publisher Tsutaya Juzaburo, who recognised what Utamaro could do with a portrait of a woman.
What he could do was unprecedented. He invented the okubi-e format: large head-and-shoulders portraits of individual women, mostly from the Yoshiwara pleasure district, printed in close-up with minimal background. Before Utamaro, bijin-ga (pictures of beautiful women) showed groups of figures in full length. He isolated the face, the tilt of the head, the expression. The prints are psychologically specific in a way that had not existed in Japanese printmaking.
He also published books of insect studies and volumes of shunga (erotica), and he made portraits of ordinary town women, not just courtesans. Ohisa and Okita, two shopgirls who appeared in his Three Beauties of the Present Day, became famous across Edo because of his prints. He turned real people into celebrities, which may be the first documented instance of an artist functioning as a kind of media platform.
Tsutaya Juzaburo died in 1797. Utamaro was reportedly devastated. Some critics feel his work never reached the same level afterward. He produced over two thousand prints in his career.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Kitagawa Utamaro
Almost nothing is certain about his early life. He was born around 1753, possibly in Edo, possibly in Kyoto, possibly in Kawagoe. He began publishing prints in the 1770s under the guidance of the publisher Tsutaya Juzaburo, who recognised what Utamaro could do with a portrait of a woman.
What he could do was unprecedented. He invented the okubi-e format: large head-and-shoulders portraits of individual women, mostly from the Yoshiwara pleasure district, printed in close-up with minimal background. Before Utamaro, bijin-ga (pictures of beautiful women) showed groups of figures in full length. He isolated the face, the tilt of the head, the expression. The prints are psychologically specific in a way that had not existed in Japanese printmaking.
He also published books of insect studies and volumes of shunga (erotica), and he made portraits of ordinary town women, not just courtesans. Ohisa and Okita, two shopgirls who appeared in his Three Beauties of the Present Day, became famous across Edo because of his prints. He turned real people into celebrities, which may be the first documented instance of an artist functioning as a kind of media platform.
Tsutaya Juzaburo died in 1797. Utamaro was reportedly devastated. Some critics feel his work never reached the same level afterward. He produced over two thousand prints in his career.
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