Die Nachtmahr besucht die Hexen von Lappland - Johann Heinrich Füssli
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Beschreibung
Eine dunkle, atmosphärische Darstellung einer Szene aus Miltons „Paradise Lost“, ausgeführt im dramatischen, theatralischen Stil von Henry Fuseli.
Henry Fuseli, eine Persönlichkeit der Kunstwelt des späten 18. Jahrhunderts, schuf dieses Werk während seiner Zeit in London. Die Komposition ist von John Miltons Epos „Paradise Lost“ inspiriert und bezieht sich speziell auf die Nachthexe, die nach Lappland reist, um sich dort Hexen bei ihren Ritualen anzuschließen. Fuseli verwendet eine dunkle, düstere Farbpalette, um eine Szene übernatürlichen Schreckens zu schaffen, wobei er die zentrale, massige Gestalt der Hexe in starkem Kontrast zur blassen, verletzlichen Form des Säuglings setzt, den sie hält. Das Gemälde zeigt die charakteristische Theatralik, die Fuselis Umgang mit literarischen Themen kennzeichnet. Seine Figuren besitzen übertriebene Muskulatur und verzerrte Proportionen, was das Gefühl des Unbehagens verstärkt. Die Beleuchtung ist dramatisch, mit einem einzelnen, ätherischen Leuchten von oben, das die Hexe und ihren Gefangenen beleuchtet, während die umgebenden Figuren im Schatten gehüllt bleiben. Dieser Einsatz von Chiaroscuro lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Interaktion zwischen den Hauptmotiven und überlässt die peripheren Details, um eine größere, chaotische Versammlung okkulter Wesen anzudeuten. Fuselis Werk erforschte oft die Grenzen der menschlichen Psyche und griff häufig auf Folklore und klassische Literatur zurück, um seine Leinwände mit Figuren des Schreckens und des Mythos zu bevölkern. In diesem Werk vermeidet der Künstler eine wörtliche Interpretation des Textes und entscheidet sich stattdessen für eine psychologische Darstellung der Szene. Die Komposition ist eng gefasst und konzentriert sich auf den unmittelbaren physischen Kontakt zwischen der Hexe und dem Kind, was eine klaustrophobische Atmosphäre erzeugt. Die Pinselführung ist fließend und ermöglicht die weichen Übergänge von Licht und Schatten, die die Formen definieren. Dieser Druck fängt die düsteren Töne des Originals und die beunruhigende Natur von Fuselis Vision ein und bietet einen Einblick in die dunklere Seite der Imagination der Romantik.
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Die Nachtmahr besucht die Hexen von Lappland - Johann Heinrich Füssli
Artist Biography
Henry Fuseli
He was born Johann Heinrich Fussli in Zurich in 1741, the second of eighteen children. He was ordained as a minister in 1761 but forced to leave Switzerland after helping expose a corrupt magistrate. He spent eight years in Rome, changed his name from Fussli to the Italianate Fuseli, and arrived in London with a taste for the violent, the erotic, and the supernatural.
William Blake, not easily impressed, said of him: the only man that e'er I knew who did not make me almost spew. This was a compliment. Blake meant Fuseli was the only person who did not disgust him. Their friendship lasted decades. Fuseli married his model Sophia Rawlins in 1788. He became Keeper of the Royal Academy and grew increasingly conservative in his politics despite having started as a radical. He died in 1825, aged eighty-four, and was buried in St Paul's Cathedral.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Henry Fuseli
He was born Johann Heinrich Fussli in Zurich in 1741, the second of eighteen children. He was ordained as a minister in 1761 but forced to leave Switzerland after helping expose a corrupt magistrate. He spent eight years in Rome, changed his name from Fussli to the Italianate Fuseli, and arrived in London with a taste for the violent, the erotic, and the supernatural.
William Blake, not easily impressed, said of him: the only man that e'er I knew who did not make me almost spew. This was a compliment. Blake meant Fuseli was the only person who did not disgust him. Their friendship lasted decades. Fuseli married his model Sophia Rawlins in 1788. He became Keeper of the Royal Academy and grew increasingly conservative in his politics despite having started as a radical. He died in 1825, aged eighty-four, and was buried in St Paul's Cathedral.
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