Die Ermordung des Heiligen Stanislaus – Jan Matejko
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Beschreibung
Jan Matejkos Gemälde „Die Ermordung des Heiligen Stanislaus“ zeigt die Ermordung des Bischofs von Krakau durch den polnischen König Bolesław II. den Kühnen. Dieses dramatische Ölgemälde fängt den Konflikt zwischen Kirche und Staat in einem dunklen und imposanten Kircheninneren ein.
Jan Matejkos dramatisches Ölgemälde stellt die Ermordung des Heiligen Stanislaus von Szczepanów, des Bischofs von Krakau, im Jahre 1079 dar. Stanislaus wurde auf Befehl des polnischen Königs Bolesław II. des Kühnen ermordet, nachdem der Bischof den König wegen seines unmoralischen Verhaltens exkommuniziert hatte. Das Ereignis fand während der Messe statt, wie der Altar im Hintergrund zeigt. Das Gemälde fängt den Moment ein, in dem die Soldaten des Königs die Ermordung vollziehen, wobei Stanislaus tot auf den Altarstufen liegt. König Bolesław steht links, hält ein Schwert und blickt mit einer Mischung aus Wut und Entsetzen zu. Die Szene spielt in einem dunklen, imposanten Kircheninneren, was die Dramatik und Feierlichkeit des Ereignisses noch verstärkt. Matejkos Werk zeichnet sich durch seine Detailtreue und seinen Einsatz dramatischer Kompositionen aus, um moralische und politische Kommentare zu vermitteln. Der Künstler wollte Nationalstolz und Reflexion über die polnische Vergangenheit anregen. Das Gemälde ist eine kraftvolle Darstellung des Konflikts zwischen Kirche und Staat und der Folgen ungezügelter Macht.
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Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
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- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
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Materials & Sizing
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- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Die Ermordung des Heiligen Stanislaus – Jan Matejko
Artist Biography
Jan Matejko
Matejko was born in Krakow in 1838 to a Czech father and a half-German, half-Polish mother. Despite being only one-quarter Polish by blood, his household was fiercely patriotic: Polish books, portraits of Polish heroes, and a brother who followed General Jozef Bem into the Hungarian Revolution of 1848 (and died in battle). He enrolled at the Krakow Academy of Fine Arts at fourteen, studying under Wojciech Stattler. He never mastered a foreign language and struggled even with Polish, which made the public appearances demanded of him throughout his career an ordeal.
His ambition was to paint Polish history on a monumental scale. Stanczyk (1862) showed the royal jester alone with the news of a military defeat, a painting that reads as an editorial cartoon stretched to the size of a wall. Battle of Grunwald (1878) and Rejtan (1866) followed, each canvas an argument about national identity dressed as historical spectacle. Wilhelm von Kaulbach's method of "historical symbolism", which prioritised interpretation over documentary accuracy, shaped Matejko's approach. His brother Franciszek, a historian at the Jagiellonian Library, fed him archival detail.
As director of the Krakow School of Fine Arts, he trained over eighty students. Maurycy Gottlieb, Jacek Malczewski, Jozef Mehoffer and Stanislaw Wyspianski all passed through his studio; several became leading figures in the Young Poland movement, earning Matejko the title "Father of Young Poland". In 1887 he attended the opening of Queen Jadwiga's sarcophagus to sketch her skull for a portrait. He died in 1893, aged fifty-five.
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