Die korsische Krankenschwester, die die Säuglinge Spaniens beruhigt – Thomas Rowlandson
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Beschreibung
Eine satirische Radierung von Thomas Rowlandson aus dem Jahr 1808, die Napoleon Bonaparte als Kindermädchen der abgesetzten spanischen Königsfamilie darstellt.
Die am 12. Juli 1808 von Thomas Tegg veröffentlichte Radierung ist ein bissiger Kommentar zur napoleonischen Intervention in den spanischen Thron. Der Stich zeigt Napoleon Bonaparte in der Rolle eines Kindermädchens, das versucht, die abgesetzten spanischen Royals zu besänftigen. Er hält zwei Säuglinge, die als Antonio und Carlos bezeichnet sind, während der Fürst von Asturien und die alten spanischen Monarchen in nahegelegenen Wiegen liegen. Die Szene verspottet die Behauptungen des französischen Kaisers, er sei der spanischen Königsfamilie wohlgesinnt, die er effektiv abgesetzt hatte, um seinen Bruder Joseph Bonaparte auf den Thron zu setzen. Thomas Rowlandson, ein produktiver Illustrator und Karikaturist, arbeitete hier mit George Moutard Woodward zusammen, der den Entwurf lieferte. Die Bildsprache stützt sich auf die Konventionen der georgianischen politischen Satire: übertriebene Gesichtszüge, klare Beschriftung der Figuren, um sicherzustellen, dass der Betrachter die politische Allegorie versteht, und eine direkte, schmucklose Komposition. Napoleon wird in seiner Militäruniform gezeigt, doch seine Haltung ist absurd häuslich, was einen irritierenden Kontrast schafft, der die Heuchelei seiner politischen Manöver unterstreicht. Die Sprechblase, in der er die Rückgabe der Kronen verspricht, während er zugibt, nicht zu wissen, wann, fängt die zynische Natur der diplomatischen Situation der damaligen Zeit ein. Dieses Werk ist ein charakteristisches Beispiel der britischen satirischen Tradition während der Napoleonischen Kriege. Solche Drucke wurden in London weit verbreitet und dienten sowohl der Unterhaltung als auch der Meinungsbildung gegen die französische Expansion. Die handkolorierte Farbe verleiht den Figuren eine zusätzliche Klarheit und stellt sicher, dass die politische Botschaft lesbar bleibt. Der Druck ist eine Primärquelle für das Verständnis der häuslichen Rezeption internationaler Konflikte im frühen 19. Jahrhundert und spiegelt die Ängste und Einstellungen der britischen Öffentlichkeit gegenüber den sich verschiebenden Machtverhältnissen in Europa wider.
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Die korsische Krankenschwester, die die Säuglinge Spaniens beruhigt – Thomas Rowlandson
Artist Biography
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
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- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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