Die grüne Augen-Chimäre wendet sich, bellt - Odilon Redon
Archival Pigmentdruck
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Beschreibung
Diese eindringliche Lithografie von Odilon Redon, ein symbolistisches Werk, fängt eine mythische Chimäre ein, die aus tiefen, atmosphärischen Schatten auftaucht.
Odilon Redon, eine zentrale Figur der symbolistischen Bewegung, schuf diese Lithografie als Teil einer Serie, die die Grenzen zwischen Realität und Unterbewusstsein erforschte. Das Werk zeigt eine Chimäre, ein Geschöpf der klassischen Mythologie, das aus einer dichten, atmosphärischen Dunkelheit auftaucht. Redon nutzte die technischen Möglichkeiten der Lithografie, um eine Palette von Schwarztönen zu schaffen, von tiefen, samtigen Schatten bis hin zu helleren, ätherischen Grautönen, die eine traumhafte Umgebung suggerieren. In dieser Komposition ist das Geschöpf eher auf Textur und Form als auf anatomische Präzision hin dargestellt. Der Kopf des Geschöpfs ist abgewandt, sein Blick von den Betrachtern weggerichtet, während sein Körper sich in der umgebenden Dunkelheit auflöst. Die Herangehensweise des Künstlers an Licht ist unkonventionell, da er es nutzt, um die Präsenz des Geschöpfs vor der Leere zu definieren. Diese Technik erzeugt ein Gefühl des Geheimnisvollen und lädt den Betrachter ein, die Figur durch seine eigene psychologische Brille zu interpretieren. Redons Werk schöpfte oft Inspiration aus der Literatur und den dunkleren Aspekten der menschlichen Vorstellungskraft. Durch die Konzentration auf die Chimäre befasst er sich mit Themen der Transformation und des Unheimlichen. Der Druck demonstriert seine Meisterschaft des Mediums, indem er zeigt, wie er Tinte auf Stein manipulieren konnte, um malerische Effekte zu erzielen. Das Fehlen einer klaren Umgebung oder eines Hintergrunds zwingt den Betrachter, dem Geschöpf direkt gegenüberzutreten, entrissen jeglichem Kontext. Dieser Druck ist ein charakteristisches Beispiel für Redons Schwarz-Weiß-Periode, in der er das Ausdruckspotenzial von Kohle und Lithographietinte erforschte, um Gemütszustände statt physischer Realität hervorzurufen. Das Bild bleibt eine Studie über die Kraft der Andeutung, die sich auf die Wahrnehmung des Betrachters verlässt, um die durch die Körperhaltung des Geschöpfs und die umgebende Dunkelheit angedeutete Erzählung zu vervollständigen.
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Versand
Wir versenden weltweit und drucken im Produktionszentrum in der Nähe Ihrer Lieferadresse. Lieferzeiten und -kosten variieren je nach Zielort – die Ihnen zur Verfügung stehenden Optionen werden Ihnen an der Kasse angezeigt.
Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
To keep your artwork looking its best:
- Dust gently with a soft, dry cloth
- Avoid prolonged direct sunlight
- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Die grüne Augen-Chimäre wendet sich, bellt - Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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