Symbolischer Kopf - Odilon Redon
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Beschreibung
Ein eindringliches, meditatives Porträt des französischen Symbolisten Odilon Redon, das eine Profilfigur vor einem tiefen, atmosphärischen roten Hintergrund zeigt.
Odilon Redon, eine zentrale Figur der symbolistischen Bewegung, entfernte sich oft von der objektiven Darstellung der physischen Welt, um die innere Landschaft des Geistes zu erforschen. Dieses Werk, Symbolischer Kopf, fängt die Beschäftigung des Künstlers mit dem Traumhaften und dem Rätselhaften ein. Die Profilansicht der Figur, mit einer düsteren, gedämpften Palette wiedergegeben, suggeriert einen meditativen Zustand, losgelöst von der unmittelbaren Umgebung. Die Komposition basiert auf einem starken Kontrast zwischen den dunklen, texturierten Tönen des Subjekts und dem tiefen, atmosphärischen Rot des Hintergrunds. Redon verwendet eine Technik, die die Ränder der Form weicher macht und der Figur eine ätherische Qualität verleiht. Der Kopf ist mit einem einfachen, strukturierten Kopfschmuck verziert, der dem Porträt einen historischen oder vielleicht zeitlosen Charakter verleiht. Die Kleidung weist subtile, dekorative Motive auf, die auf Redons Interesse am Ornamentalen hinweisen, ohne vom primären Fokus auf das Gesicht abzulenken. Redons Herangehensweise an die Porträtmalerei beinhaltete häufig die Verwendung von Licht, um eine spirituelle oder psychologische Tiefe anzudeuten. In diesem Werk fällt das Licht nicht von einer natürlichen Quelle, sondern scheint aus dem Inneren des Subjekts zu stammen, wodurch ein Gefühl des Geheimnisses entsteht. Der Pinselstrich ist bewusst, Schichten von Farbe werden aufgebaut, um eine Oberfläche zu erzielen, die sowohl taktil als auch schwer fassbar wirkt. Indem er sich auf das Profil konzentriert, lädt Redon den Betrachter ein, das Sujet aus der Ferne zu beobachten, was das Gefühl der Introversion verstärkt, das einen Großteil seines späteren Werks auszeichnet. Dieser Druck fängt die Nuancen des Original-Ölgemäldes ein und bewahrt die Balance zwischen den schweren, dunklen Tönen der Figur und der Wärme des umgebenden Feldes.
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Symbolischer Kopf - Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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Besondere Eigenschaften
Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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