Stepping Out - Roy Lichtenstein
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Beschreibung
Ein Pop-Art-Werk von Roy Lichtenstein aus dem Jahr 1978, das kubistisch inspirierte Abstraktion mit seiner charakteristischen Ben-Day-Punkttechnik und kräftigen grafischen Linien verbindet.
Stepping Out, entstanden 1978, ist ein repräsentatives Beispiel für Roy Lichtensteins Spätwerk, in dem er sich über die direkte Aneignung von Comic-Panels hinaus mit der Geschichte der modernen Kunst auseinandersetzte. In diesem Werk übernimmt Lichtenstein die gebrochene, multiperspektivische Herangehensweise des Kubismus, die sich speziell auf die Werke von Fernand Léger und Pablo Picasso bezieht, während er seine charakteristische Pop-Art-Ästhetik beibehält. Die Komposition zeigt zwei Figuren, einen Mann und eine Frau, die mit den abgeflachten Formen und kräftigen Umrissen dargestellt sind, die für den Stil des Künstlers charakteristisch sind. Das Gesicht der Frau ist mit einem einzigen, übergroßen Auge wiedergegeben, eine Anspielung auf die surrealistische Verzerrung der menschlichen Form. Lichtenstein verwendet seine charakteristischen Ben-Day-Punkte, eine mechanische Drucktechnik, die er zur Kunst erhob, um Schattierungen und Texturen auf den Gesichtern der Dargestellten zu erzeugen. Die Farbpalette ist auf die Primärtöne Gelb, Rot und Blau beschränkt, die vor scharfen Schwarz-Weiß-Bereichen gesetzt sind, was ein visuelles Erlebnis mit hohem Kontrast schafft. Im Gegensatz zu seinen früheren Werken, die sich auf das Melodrama von Liebesroman-Comics konzentrierten, zeigt dieses Werk einen analytischeren Ansatz gegenüber dem Akt der Malerei. Die Figuren werden als Ikonen des urbanen Lebens dargestellt, ihre Merkmale sind zu geometrischen Formen und grafischen Linien vereinfacht. Der Mann trägt einen Hut und eine gestreifte Krawatte, während die Frau mit wallendem Haar und einem Schal geschmückt ist, was auf einen Abend in einer Metropole hindeutet. Indem er die Hochsprache der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts mit den „Low Art“-Techniken des kommerziellen Drucks verschmilzt, hinterfragt Lichtenstein die Grenzen zwischen diesen beiden Welten. Das Werk ist ein klarer Beweis für seine Fähigkeit, die visuelle Sprache zu dekonstruieren und vertraute Motive zu Objekten formaler Untersuchung zu machen.
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Fertigung
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Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
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- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Stepping Out - Roy Lichtenstein
Artist Biography
Roy Lichtenstein
He was not young when this happened. He was thirty-eight, teaching art at Rutgers University, and had spent the previous decade painting Abstract Expressionist canvases that looked like everyone else's. The comic paintings were a deliberate rejection of the idea that art had to show the artist's inner emotional state. They showed Donald Duck instead.
Leo Castelli gave him his first show in 1962. Every painting sold before the exhibition opened. The speed was unusual. Warhol was doing similar things with soup cans and Coca-Cola bottles, but Lichtenstein's method was different: he hand-painted everything to look mechanically reproduced. The Ben-Day dots were applied through a stencil. The lines were drawn with a projector and then painted by hand. The process was laborious and precise, which was the joke: meticulous craftsmanship in the service of something that was supposed to look cheap.
He moved beyond comics into landscapes, brushstrokes (paintings of brushstrokes), Chinese landscapes, interiors, and nudes, all in the same flat, graphic style. The Brushstroke series, where he painted enormous images of painterly brushstrokes in the same deadpan comic-book technique, annoyed Abstract Expressionists specifically and delighted everyone else.
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