Wächter – El Lissitzky
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Beschreibung
Eine geometrische Lithographie von El Lissitzky, die einen mechanischen Sentry aus seinem Portfolio von 1923, Sieg über die Sonne, darstellt.
Diese Lithographie mit dem Titel „Wächter“ stammt aus El Lissitzkys Portfolio „Figuren. Die dreidimensionale Gestaltung des elektro-mechanischen Spektakels: Sieg über die Sonne“ aus dem Jahr 1923. Das Werk bezieht sich auf die Beteiligung des Künstlers an der Produktion der futuristischen Oper „Sieg über die Sonne“, die 1913 uraufgeführt wurde. Lissitzky stellte die Figuren als mechanische, geometrische Wesen neu dar und entfernte sich dabei vom traditionellen Theaterkostümdesign hin zu einer Vision des Schauspielers als Marionette oder Maschine. Die Figur des Wächters ist aus einer Reihe klarer, geometrischer Volumen aufgebaut. Ein großer Würfel dominiert den oberen Teil der Komposition, balanciert auf einer schrägen Ebene. Darunter deutet ein skelettartiges Gerüst Beine oder eine Stützstruktur an, während ein gebogenes Element einen Kontrapunkt zu den starren Winkeln bildet. Die Farbpalette ist auf Grau-, Schwarz- und Weißtöne beschränkt, was die strukturelle Klarheit der Formen betont. Indem Lissitzky die menschliche Figur auf diese grundlegenden Komponenten reduziert, erforscht er die Beziehung zwischen Raum, Masse und Bewegung. Lissitzky war eine zentrale Figur in der Entwicklung der russischen Avantgarde. Sein Werk versuchte oft, die Kluft zwischen Malerei und Architektur zu überbrücken, ein Konzept, das er als Proun bezeichnete. Dieser Druck spiegelt sein Interesse am Potenzial industrieller Materialien und mechanischer Formen zur Neudefinition der visuellen Sprache wider. Der Wächter ist keine wörtliche Darstellung eines Wachmanns, sondern eine Erforschung, wie Volumen und Linie den Raum einnehmen können. Die Komposition ist präzise, kalkuliert und frei von unnötigen Details, was die umfassenderen Ziele der konstruktivistischen Bewegung widerspiegelt, Kunst zu schaffen, die funktional und objektiv ist. Dieses Werk bleibt ein bedeutendes Beispiel für die grafische Gestaltung und das theatralische Experimentieren des frühen 20. Jahrhunderts und fängt die Faszination der Epoche für die Schnittstelle von Technologie und Kunst ein.
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Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
To keep your artwork looking its best:
- Dust gently with a soft, dry cloth
- Avoid prolonged direct sunlight
- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Wächter – El Lissitzky
Artist Biography
El Lissitzky
He was born Lazar Markovich Lissitzky in 1890. After returning to Russia, he worked alongside Malevich at the UNOVIS art school in Vitebsk, where Suprematism and the revolution were supposed to be the same thing. He became one of the most influential graphic designers of the twentieth century, his poster designs, book layouts, and exhibition installations connecting Russian avant-garde art to the Bauhaus and De Stijl in western Europe.
He contracted pulmonary tuberculosis and continued working as a book artist and photomonteur because he could do it lying down. His sister Jenta committed suicide in Vitebsk in 1925 while he was hospitalised in Switzerland. He married Sophie Kuppers, a German woman whose family disapproved of the match; she had to leave her sons behind to move to Moscow. He died in Moscow in 1941, the year Germany invaded Russia.
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