St. Moritz - Tamara de Lempicka
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Beschreibung
Ein Porträt von Tamara de Lempicka aus dem Jahr 1929, das eine Skifahrerin in den Alpen durch die scharfe, geometrische Linse des Art Déco einfängt.
Tamara de Lempicka malte Saint Moritz im Jahr 1929, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in Paris. Das Werk fängt die Ästhetik der Zwischenkriegszeit ein und verbindet die Präzision neoklassischer Porträts mit der stromlinienförmigen Geometrie der Art-Déco-Bewegung. Die Dargestellte, eine Frau in Wintersportkleidung, nimmt den Vordergrund mit einer skulpturalen Präsenz ein. Ihre Pose, einen Skistock haltend, ist mit dem glatten, metallischen Finish wiedergegeben, das für Lempickas Technik charakteristisch ist. Die Komposition basiert auf starken Kontrasten. Die Figur trägt einen hochgeschlossenen weißen Pullover über einem kräftigen roten Kleidungsstück, vor einer Kulisse stilisierter, kantiger schneebedeckter Gipfel. Lempicka verwendet eine begrenzte Farbpalette, um die Aufmerksamkeit auf das Gesicht der Dargestellten zu lenken, das die schwerlidigen Augen und definierten Gesichtszüge aufweist, die in ihren Porträts üblich sind. Die Lichtquelle ist bewusst gewählt und erzeugt scharfe Schatten, die die Falten der Kleidung und die Konturen des Gesichts definieren. Dieses Gemälde spiegelt das soziale Milieu der 1920er Jahre wider, in dem Freizeitaktivitäten wie Skifahren in den Alpen zu Symbolen von Status und Modernität wurden. Lempicka verzichtet auf weiche, malerische Pinselstriche zugunsten einer polierten, emailleartigen Oberfläche. Dieser Ansatz verleiht der Dargestellten eine distanzierte, ikonische Qualität. Der Hintergrund ist in geometrische Ebenen vereinfacht, was die Figur nach vorne drängt und ein Gefühl von Tiefe erzeugt, ohne sich auf traditionelle atmosphärische Perspektive zu verlassen. Das Werk bleibt ein klares Beispiel dafür, wie Lempicka die visuelle Sprache des Maschinenzeitalters an das Genre der Porträtmalerei anpasste und Bilder schuf, die sowohl zeitlos als auch spezifisch für das kulturelle Klima der späten 1920er Jahre wirken.
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St. Moritz - Tamara de Lempicka
Artist Biography
Tamara De Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Tamara de Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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