Königin Tomyris empfängt das Haupt des Kyros, Königs von Persien – Mattia Preti
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Beschreibung
Ein dramatisches Barock-Historienbild von Mattia Preti, das die legendäre Königin Tomyris mit dem Kopf des Kyros des Großen darstellt.
Mattia Preti, eine Schlüsselfigur des neapolitanischen Barocks, stellt den legendären Moment dar, in dem Königin Tomyris von den Massageten den abgeschlagenen Kopf des Kyros des Großen empfängt. Laut Herodot rächte sich die Königin für den Tod ihres Sohnes, indem sie den persischen König in der Schlacht besiegte und dessen Kopf in ein Gefäß mit Blut tauchte. Preti fängt diese Erzählung mit der dramatischen Beleuchtung und theatralischen Komposition ein, die für seine Reifezeit charakteristisch sind. Das Gemälde konzentriert sich auf die zentrale Interaktion zwischen der Königin und dem Soldaten, der die Trophäe präsentiert. Tomyris, in Rüstung gekleidet und in fließenden Stoff gehüllt, deutet mit ruhigem, autoritärem Ausdruck auf das Becken. Der Soldat, in poliertem Stahl gekleidet, kniet, um den Kopf darzubieten, wodurch eine starke Diagonale entsteht, die den Blick über die Leinwand lenkt. Umgebende Figuren, darunter ein älterer Berater und Zuschauer, verstärken den Eindruck eines inszenierten historischen Ereignisses. Preti verwendet eine Palette, die von tiefen Rottönen, Ockerfarben und metallischen Tönen dominiert wird, die in Verbindung mit dem starken Chiaroscuro die Formen und Texturen der Rüstung, Haut und Textilien definieren. Preti verbrachte einen Großteil seiner Karriere auf Malta, wo sich sein Stil unter dem Einfluss Caravaggios entwickelte, insbesondere in der Verwendung von Schatten, um Volumen und emotionale Tiefe zu erzeugen. Dieses Werk demonstriert seine Fähigkeit, komplexe Mehrfigurenkompositionen zu bewältigen und gleichzeitig einen klaren narrativen Fokus beizubehalten. Die Behandlung des Stoffes, insbesondere des schweren roten Drapierens im Hintergrund, vermittelt ein Gefühl von Größe und Erhabenheit. Der Künstler vermeidet übermäßige Ornamentik, sodass die Spannung der Szene das Hauptthema bleibt. Dieser Kunstdruck fängt die technische Präzision von Pretis Pinselführung und die düstere, dramatische Atmosphäre der Originalkomposition ein.
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Königin Tomyris empfängt das Haupt des Kyros, Königs von Persien – Mattia Preti
Artist Biography
Mattia Preti
He was born in Taverna, Calabria, in 1613 and moved to Rome in 1630 to join his elder brother Gregorio, already a painter there. His style combined Caravaggio's drama with the colour of Guido Reni and the theatricality of Rubens. In 1661 he moved to Malta, where he spent his most productive decades painting the vast ceiling cycle of the life of Saint John the Baptist in Valletta's Co-Cathedral (1661 to 1666). The scale of the Maltese work, covering the entire barrel vault, is among the largest fresco programmes of the seventeenth century. He is buried in the Co-Cathedral alongside fellow Knights.
His colour sensibility, drawn from Reni and filtered through Roman experience, gives even his most dramatically lit compositions a warmth that separates him from the colder tenebrism of other Caravaggisti. He died in 1699, at eighty-six, having worked across Italy and Malta for nearly seven decades.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
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- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Mattia Preti
He was born in Taverna, Calabria, in 1613 and moved to Rome in 1630 to join his elder brother Gregorio, already a painter there. His style combined Caravaggio's drama with the colour of Guido Reni and the theatricality of Rubens. In 1661 he moved to Malta, where he spent his most productive decades painting the vast ceiling cycle of the life of Saint John the Baptist in Valletta's Co-Cathedral (1661 to 1666). The scale of the Maltese work, covering the entire barrel vault, is among the largest fresco programmes of the seventeenth century. He is buried in the Co-Cathedral alongside fellow Knights.
His colour sensibility, drawn from Reni and filtered through Roman experience, gives even his most dramatically lit compositions a warmth that separates him from the colder tenebrism of other Caravaggisti. He died in 1699, at eighty-six, having worked across Italy and Malta for nearly seven decades.
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