Porträt des Sir Thomas More - Hans Holbein der Jüngere
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Beschreibung
Ein Porträt von Sir Thomas More aus dem Jahr 1527 von Hans Holbein dem Jüngeren, das den Staatsmann in seinen Amtsroben mit präziser Detailgenauigkeit festhält.
Dieses 1527 gemalte Porträt von Sir Thomas More zeigt den Staatsmann während seiner Amtszeit als Kanzler Heinrichs VIII. Hans Holbein der Jüngere, ein deutscher Künstler, der unter der Schirmherrschaft des Erasmus nach England reiste, demonstriert in diesem Werk seine technische Präzision. Der Dargestellte ist in Dreiviertelansicht zu sehen, bekleidet mit den schweren pelzgefütterten Roben und dem goldenen Halsband des Hosenbandordens, die sein hohes Amt und seinen sozialen Status kennzeichnen. Holbein wendet bei den Gesichtszügen des Dargestellten einen kontrollierten, realistischen Ansatz an. Die Hauttöne sind mit subtilen Abstufungen wiedergegeben, und die Textur des Pelzkragens unterscheidet sich deutlich von dem glatten, dunklen Stoff des Gewandes. Der Hintergrund zeigt einen grünen Vorhang, der einen Kontrast zu den dunklen Tönen der Kleidung und der Kappe des Dargestellten bildet. Die Beleuchtung kommt von links, wirft sanfte Schatten auf das Gesicht und hebt den metallischen Glanz der goldenen Kette hervor. Dieses Gemälde ist Teil einer Reihe von Porträts, die Holbein für den englischen Hof anfertigte. Es spiegelt die Fähigkeit des Künstlers wider, formale Darstellung mit einem Sinn für individuelle Charakterzüge zu verbinden. Die Komposition ist strukturiert und stabil, typisch für die Porträtmalerei dieser Zeit. Die goldene Kette mit ihren sich wiederholenden „S“-Gliedern und dem Tudorrosen-Anhänger dient als visuelles Zeugnis von Mores politischem Status. Das Werk ist ein herausragendes Beispiel der nordischen Renaissance-Porträtmalerei, bei der der Fokus auf Klarheit, Detail und der genauen Beobachtung des Motivs liegt. Das Tafelbild befindet sich derzeit in der Frick Collection in New York, nachdem es Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Huth-Sammlung erworben wurde. Es bietet einen klaren Einblick in die Mode und die formelle Kleidung der Tudorzeit, wiedergegeben mit der für den Künstler charakteristischen Aufmerksamkeit für Materialoberflächen.
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Porträt des Sir Thomas More - Hans Holbein der Jüngere
Das Kunstwerk
Portrait of Sir Thomas More
Unser Leitfaden zum Originalwerk, das diesem Druck zugrunde liegt.
Artist Biography
Hans Holbein The Younger
He was born in Augsburg, Germany, the son of a painter also called Hans Holbein. He studied under his father and was working independently by his late teens. He moved to Basel, where he painted portraits and religious works and illustrated Erasmus's In Praise of Folly with marginal drawings. Erasmus recommended him to Thomas More in England, writing that 'the arts are freezing' in Basel and Holbein should try his luck elsewhere.
He arrived in London in 1526 and painted More's family portrait, the first group portrait of a domestic scene in Northern European art. He returned to Basel, found the Reformation had destroyed the market for religious art, and went back to England permanently in 1532.
His portraits of the Tudor court are the visual record of the period: Thomas More, Thomas Cromwell, Anne Boleyn (probably), Jane Seymour, and the succession of courtiers and merchants who populated Henry's orbit. The technique is almost supernaturally precise. The textures of fur, velvet, jewellery, and skin are rendered with a fidelity that makes other portraitists look approximate.
He was sent to paint prospective brides for Henry, including Anne of Cleves, whose portrait Henry found more attractive than the person. Holbein was not blamed. He died during a plague outbreak in London in 1543, at forty-five.
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- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Hans Holbein the Younger
He was born in Augsburg, Germany, the son of a painter also called Hans Holbein. He studied under his father and was working independently by his late teens. He moved to Basel, where he painted portraits and religious works and illustrated Erasmus's In Praise of Folly with marginal drawings. Erasmus recommended him to Thomas More in England, writing that 'the arts are freezing' in Basel and Holbein should try his luck elsewhere.
He arrived in London in 1526 and painted More's family portrait, the first group portrait of a domestic scene in Northern European art. He returned to Basel, found the Reformation had destroyed the market for religious art, and went back to England permanently in 1532.
His portraits of the Tudor court are the visual record of the period: Thomas More, Thomas Cromwell, Anne Boleyn (probably), Jane Seymour, and the succession of courtiers and merchants who populated Henry's orbit. The technique is almost supernaturally precise. The textures of fur, velvet, jewellery, and skin are rendered with a fidelity that makes other portraitists look approximate.
He was sent to paint prospective brides for Henry, including Anne of Cleves, whose portrait Henry found more attractive than the person. Holbein was not blamed. He died during a plague outbreak in London in 1543, at forty-five.
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