Porträt von Frau Boucard - Tamara de Lempicka
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Beschreibung
Ein beeindruckendes Porträt von Tamara de Lempicka aus dem Jahr 1931, das die scharfen Linien und die skulpturale Eleganz zeigt, die synonym mit der Art-Déco-Bewegung sind.
Tamara de Lempicka, eine zentrale Figur der Art-déco-Bewegung, malte 1931 dieses Porträt von Frau Boucard. Das Werk fängt die ästhetische Sensibilität der Zwischenkriegszeit ein und verbindet eine kühle, distanzierte Eleganz mit der scharfen, geometrischen Präzision, die den Stil der Künstlerin kennzeichnet. Lempicka war bekannt für ihre Fähigkeit, die menschliche Form mit einer skulpturalen Qualität darzustellen, wobei sie oft glatte, emailleartige Oberflächen verwendete, die den Einfluss von Renaissancemeistern neben modernen Industrieformen erkennen lassen. Die Dargestellte ist in sitzender Pose abgebildet, gehüllt in einen auffälligen roten Wickel und Pelz, der einen Kontrast zur strengen, weißen Seide ihres Kleides bildet. Ihr Ausdruck ist einer der gefassten Introversion, ein häufiges Merkmal in Lempickas Porträts. Der Hintergrund zeigt eine stilisierte städtische Umgebung mit vereinfachten, kantigen Wolkenkratzern, die die Vertikalität der Haltung der Sitzenden widerspiegeln. Diese Gegenüberstellung der raffinierten, wohlhabenden Person vor einer modernen, maschinellen Kulisse war ein wiederkehrendes Thema in den Werken der Künstlerin während ihrer Zeit in Paris. Technisch gesehen zeigt das Gemälde Lempickas Meisterschaft in Licht und Schatten. Die Modellierung der Figur ist präzise, mit Lichtern auf Stoff und Haut, die ein Gefühl von Volumen und Gewicht erzeugen. Die Farbpalette ist sorgfältig kontrolliert und beruht auf der Spannung zwischen dem tiefen, gesättigten Rot des Gewandes und den neutralen Tönen der Stadt und des Kleides. Diese Komposition vermeidet unnötige Details und konzentriert sich stattdessen auf die Klarheit der Linie und das Zusammenspiel geometrischer Formen. Das Ergebnis ist ein Bild, das sowohl zeitlos als auch fest im kulturellen Klima der frühen 1930er Jahre verankert ist und den Glamour und die strukturelle Strenge dieser Ära widerspiegelt.
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Porträt von Frau Boucard - Tamara de Lempicka
Artist Biography
Tamara De Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Tamara de Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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