Porträt von Madame M. - Tamara de Lempicka
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Beschreibung
Ein Art-déco-Porträt von Tamara de Lempicka aus dem Jahr 1932, das eine Frau in einem weißen Seidenkleid zeigt, wiedergegeben mit skulpturaler Präzision und dramatischer Beleuchtung.
Tamara de Lempicka, eine zentrale Figur der Art-déco-Bewegung, malte dieses Porträt im Jahr 1932. Das Werk zeigt ihren charakteristischen Ansatz der Porträtmalerei, der die Präzision neoklassizistischer Formen mit der geometrischen Vereinfachung des Kubismus verbindet. Das Motiv ist mit einer skulpturalen Qualität wiedergegeben, wobei die Falten ihres weißen Seidenkleides durch scharfe, metallische Glanzlichter und tiefe, kontrastierende Schatten artikuliert werden. Lempicka verwendete eine kontrollierte, polierte Technik, die sichtbare Pinselstriche eliminiert und eine Oberfläche schafft, die so glatt wie Emaille wirkt. Die Komposition ist um starke Diagonalen und architektonische Linien herum strukturiert, die die Dargestellte einrahmen und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ihren gefassten, distanzierten Ausdruck lenken. Die blaue Draperie im Hintergrund bildet einen kühlen, atmosphärischen Kontrapunkt zu den warmen Hauttönen, während das Spiel des Lichts über dem Stoff ein hohes Maß an Künstlichkeit und Glamour andeutet, das typisch für die Zwischenkriegszeit in Paris war. Dieses Porträt fängt die ästhetische Sensibilität der 1930er Jahre ein, in der die menschliche Form oft als Gestaltungsobjekt behandelt wurde. Die Haltung der Dargestellten, mit einer Hand anmutig im Schoß ruhend und der anderen in der Nähe ihres Oberteils positioniert, vermittelt ein Gefühl kontrollierter Eleganz. Die Beleuchtung ist dramatisch und schafft eine scharfe Trennung zwischen den beleuchteten Ebenen der Figur und den dunkleren, abstrakteren Hintergrundelementen. Durch die Synthese dieser unterschiedlichen Bildsprachen schuf Lempicka einen unverwechselbaren Stil, der für seine Verschmelzung von Modernismus und traditioneller Porträtmalerei bekannt ist.
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Porträt von Madame M. - Tamara de Lempicka
Artist Biography
Tamara De Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Tamara de Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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