Penelope – Dante Gabriel Rossetti
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Beschreibung
Ein Porträt der mythologischen Penelope von Dante Gabriel Rossetti, eingefangen in einem Moment stiller Kontemplation mit warmen, bernsteinfarbenen Tönen.
Dante Gabriel Rossetti malte dieses Porträt der Penelope im Jahr 1869. Das Werk zeigt die mythologische Figur aus Homers Odyssee, bekannt für ihre Geduld und Treue, während sie auf die Rückkehr des Odysseus wartet. Rossetti stellt sie in einem Moment stiller Kontemplation dar, ihre Hand ruht am Kinn, eine Pose, die sowohl Müdigkeit als auch Standhaftigkeit andeutet. Die Komposition wird von warmen, monochromen Tönen in Bernstein und Ocker dominiert, die die Figur mit dem Hintergrund vereinen. Im Hintergrund deutet sich ein Webstuhl an, der auf das Leichentuch verweist, das Penelope webte und wieder auftrennte, um ihre Freier hinzuhalten. Der Künstler konzentriert sich auf die haptische Qualität des Stoffes, mit weichen Falten des Drapé, die über das Motiv fallen. Ihr Ausdruck ist charakteristisch für Rossettis spätere Periode, mit schweren Augenlidern und einem melancholischen Blick. Die Lichtquelle erscheint weich und diffus, wodurch ein sanfter Schein entsteht, der die Textur der Haut und das fließende Haar hervorhebt. Dieses Werk spiegelt das präraffaelitische Interesse an klassischen Themen wider, gefiltert durch eine romantisierte, persönliche Linse. Anstatt sich auf die narrative Handlung des Mythos zu konzentrieren, fängt Rossetti einen psychologischen Zustand ein. Das Gemälde ist unten rechts signiert und datiert, was seiner Praxis in diesem Jahrzehnt entspricht. Das Werk bleibt ein hervorragendes Beispiel für seine Fähigkeit, literarischen Sujets ein Gefühl intimer, menschlicher Emotionen zu verleihen und sich vom starren Realismus seiner früheren Karriere hin zu einem atmosphärischeren und symbolischeren Ansatz in der Porträtmalerei zu bewegen.
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Penelope – Dante Gabriel Rossetti
Artist Biography
Dante Gabriel Rossetti
He was born in London to an Italian political exile and named after the author of the Divine Comedy. His father was a professor of Italian at King's College. The household ran on poetry, politics, and argument. Rossetti wrote verse throughout his life and considered himself a poet as much as a painter.
His early paintings are small, bright, and meticulously detailed in the Pre-Raphaelite manner. The Girlhood of Mary Virgin and Ecce Ancilla Domini have the flat, jewelled quality of medieval altarpieces. After 1860 the style changed. The paintings became larger, more sensual, and dominated by the face and figure of Jane Burden, who was William Morris's wife.
The relationship between Rossetti, Morris, and Jane is one of the more uncomfortable triangles in art history. Morris married her. Rossetti painted her obsessively. She modelled for Proserpine, La Pia de' Tolomei, and dozens of other works in which she appears as a mythological woman trapped in an unwanted situation. Whether the affair was physical remains debated. Morris, characteristically, said nothing publicly and channelled his feelings into wallpaper.
Rossetti buried a manuscript of his poems in his wife Lizzie Siddal's coffin when she died of a laudanum overdose in 1862. Seven years later he had the coffin exhumed to retrieve them. He published the poems. He was addicted to chloral hydrate by then and increasingly paranoid. He died in 1882, at fifty-three.
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- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Dante Gabriel Rossetti
He was born in London to an Italian political exile and named after the author of the Divine Comedy. His father was a professor of Italian at King's College. The household ran on poetry, politics, and argument. Rossetti wrote verse throughout his life and considered himself a poet as much as a painter.
His early paintings are small, bright, and meticulously detailed in the Pre-Raphaelite manner. The Girlhood of Mary Virgin and Ecce Ancilla Domini have the flat, jewelled quality of medieval altarpieces. After 1860 the style changed. The paintings became larger, more sensual, and dominated by the face and figure of Jane Burden, who was William Morris's wife.
The relationship between Rossetti, Morris, and Jane is one of the more uncomfortable triangles in art history. Morris married her. Rossetti painted her obsessively. She modelled for Proserpine, La Pia de' Tolomei, and dozens of other works in which she appears as a mythological woman trapped in an unwanted situation. Whether the affair was physical remains debated. Morris, characteristically, said nothing publicly and channelled his feelings into wallpaper.
Rossetti buried a manuscript of his poems in his wife Lizzie Siddal's coffin when she died of a laudanum overdose in 1862. Seven years later he had the coffin exhumed to retrieve them. He published the poems. He was addicted to chloral hydrate by then and increasingly paranoid. He died in 1882, at fifty-three.
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