Säulentisch (Stal) - Georges Braque
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Beschreibung
Ein wegweisendes Werk des Analytischen Kubismus von Georges Braque, das einen dekonstruierten Sockeltisch in einer gedämpften Palette aus Ocker und Grau zeigt.
Georges Braque malte „Sockeltisch (Stal)“ im Jahr 1911, auf dem Höhepunkt der analytisch-kubistischen Periode. Dieses Werk veranschaulicht die systematische Dekonstruktion von Objekten in eine Reihe von überlappenden Ebenen und geometrischen Facetten. Die Komposition lehnt die traditionelle Perspektive zugunsten einer abgeflachten, mehrdimensionalen Ansicht ab, bei der das Sujet über die ovale Leinwand zerlegt ist. Die Farbpalette beschränkt sich auf Ocker-, Grau- und Brauntöne, ein Merkmal von Braques Arbeiten aus dieser Zeit. Diese begrenzte Farbgebung ermöglicht es dem Betrachter, sich auf die strukturelle Anordnung der Formen zu konzentrieren und nicht auf atmosphärische Effekte. Die Aufnahme des Wortfragments „STAL“ führt Typografie in den Bildraum ein, eine Technik, die die Unterscheidung zwischen der gemalten Oberfläche und der Realität der dargestellten Objekte infrage stellt. Diese Texteinbeziehung erinnert an die künstliche Natur des Bildes und verankert die abstrakte Komposition in der Alltagswelt der Printmedien und kommerziellen Beschilderung. Braque, der eng mit Pablo Picasso zusammenarbeitete, versuchte, die Gesamtheit eines Objekts darzustellen, indem er es gleichzeitig aus mehreren Blickwinkeln zeigte. In diesem Werk ist der Sockeltisch kein einzelnes, statisches Objekt mehr, sondern eine Sammlung visueller Hinweise, die der Betrachter mental wieder zusammensetzen muss. Die Linien sind präzise und bewusst gesetzt, wodurch innerhalb des scheinbaren Chaos der fragmentierten Ebenen ein Gefühl von Ordnung entsteht. Das ovale Format unterstreicht die in sich geschlossene Natur der Komposition zusätzlich und lenkt das Auge auf die Mitte, wo die dichteste Schichtung der Formen stattfindet. Dieses Werk bleibt ein klares Beispiel für den rigorosen intellektuellen Ansatz, der die frühen Jahre der kubistischen Bewegung prägte und die Analyse der Form über die Nachahmung der Natur stellte.
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Säulentisch (Stal) - Georges Braque
Artist Biography
Georges Braque
He grew up in Argenteuil and Le Havre, the son and grandson of house painters. He apprenticed as a decorative painter, learning to imitate wood grain and marble, techniques he later used in his Cubist papiers colles. He studied at the Ecole des Beaux-Arts in Paris and exhibited with the Fauves in 1906, painting bright, loose landscapes influenced by Matisse.
Everything changed when he saw Picasso's Les Demoiselles d'Avignon in 1907. He went to L'Estaque that summer and painted landscapes that broke the scenery into geometric facets, which is what a critic called 'cubes.' The name stuck. Between 1908 and 1914 he and Picasso worked so closely that their paintings from this period are sometimes difficult to tell apart. They showed each other everything. They finished each other's ideas.
The war separated them. Braque was severely wounded at Carency in 1915: a head injury that left him temporarily blind and required trepanning. He did not paint for over a year. When he returned to work, the collaboration with Picasso was over. They remained on good terms but never worked together again.
His post-war paintings are quieter, more resolved, less competitive. The Studio series, large paintings of the interior of his Normandy studio with birds flying through the space, occupied him through the 1950s. He died in 1963, at eighty-one. Picasso outlived him by ten years.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Georges Braque
He grew up in Argenteuil and Le Havre, the son and grandson of house painters. He apprenticed as a decorative painter, learning to imitate wood grain and marble, techniques he later used in his Cubist papiers colles. He studied at the Ecole des Beaux-Arts in Paris and exhibited with the Fauves in 1906, painting bright, loose landscapes influenced by Matisse.
Everything changed when he saw Picasso's Les Demoiselles d'Avignon in 1907. He went to L'Estaque that summer and painted landscapes that broke the scenery into geometric facets, which is what a critic called 'cubes.' The name stuck. Between 1908 and 1914 he and Picasso worked so closely that their paintings from this period are sometimes difficult to tell apart. They showed each other everything. They finished each other's ideas.
The war separated them. Braque was severely wounded at Carency in 1915: a head injury that left him temporarily blind and required trepanning. He did not paint for over a year. When he returned to work, the collaboration with Picasso was over. They remained on good terms but never worked together again.
His post-war paintings are quieter, more resolved, less competitive. The Studio series, large paintings of the interior of his Normandy studio with birds flying through the space, occupied him through the 1950s. He died in 1963, at eighty-one. Picasso outlived him by ten years.
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