Erinnerungen an New Mexico, Nr. 12 – Marsden Hartley
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Beschreibung
Dieses 1923 in Berlin aus der Erinnerung gemalte Werk von Marsden Hartley zeigt die Wüste New Mexicos durch schwere, expressive Formen und eine düstere Farbpalette aus Terrakotta und Anthrazit.
Marsden Hartley malte New Mexico Recollections, No. 12 zwischen 1922 und 1923, während er in Berlin lebte. Dieses Werk gehört zu einer Serie von etwa fünfundzwanzig Gemälden, die mehrere Jahre nach seinem Besuch im amerikanischen Südwesten im Jahr 1918 aus der Erinnerung entstanden. Hartley strebte keine topografische Genauigkeit an. Stattdessen nutzte er seine Erinnerungen, um eine stilisierte Interpretation der Landschaft New Mexicos zu schaffen. Der Künstler griff oft Themen aus seiner Vergangenheit auf und nutzte die Distanz, um unnötige Details herauszufiltern und sich auf das emotionale Gewicht der Szene zu konzentrieren. Die Komposition zeigt eine zentrale, dunkle Bergmasse, flankiert von kleineren Gipfeln in Terrakotta- und Ockertönen. Hartley trug die Farbe in dicken, rhythmischen Strichen auf, die der Landschaft eine skulpturale Qualität verleihen. Der Vordergrund enthält röhrenförmige, baumstammartige Formen, die die Kurven der Hügel widerspiegeln. Über dem Horizont wirbeln schwere graue und weiße Wolken in einem dunklen Himmel. Diese atmosphärischen Elemente nehmen fast die Hälfte der Leinwand ein und erzeugen ein Gefühl von Gewicht und Bewegung. Die Wolken erscheinen fast fest und spiegeln die abgerundeten Formen der Berge darunter wider. Hartleys Zeit in Europa beeinflusste seine Herangehensweise an diese Serie. Die dunklen Umrisse und vereinfachten Formen deuten auf den Einfluss des deutschen Expressionismus hin. Er ließ sich auch von den strukturellen Experimenten Paul Cézannes inspirieren, dessen Werk er genau studierte. Indem er die Szene von spezifischen Details befreite, konzentrierte sich Hartley auf die physische Präsenz der Erde. Die Farbpalette beschränkt sich auf eine begrenzte Auswahl an erdigen Rot- und Anthrazittönen. Diese Farbwahl spiegelt die trockene Umgebung der Hochwüste wider und bewahrt gleichzeitig eine düstere Stimmung. Dieses Gemälde stellt einen Übergang in Hartleys Karriere dar. Es bewegt sich weg von seinen früheren abstrakten Experimenten hin zu einem stärker gegenständlichen Stil. Die Serie New Mexico Recollections ermöglichte es ihm, seine amerikanischen Erfahrungen durch eine europäische modernistische Brille zu verarbeiten. Das Ergebnis ist eine Landschaft, die sich sowohl alt als auch modern anfühlt und den rauen Charakter der Wüste durch eine disziplinierte formale Anordnung einfängt.
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Erinnerungen an New Mexico, Nr. 12 – Marsden Hartley
Artist Biography
Marsden Hartley
Returning to the United States, Hartley sought to capture the essence of the American landscape and its people. He embraced a more representational style, focusing on the rugged beauty of his native Maine and the working-class communities he encountered. His "Dogtown" series, depicting the desolate landscape of a former settlement, showcases his ability to find beauty in the stark and unforgiving. These works are not mere landscapes; they are meditations on memory, loss, and the enduring power of nature.
Despite facing personal struggles and periods of obscurity, Hartley remained committed to his artistic vision. His willingness to experiment with different styles and subjects, from abstract symbolism to representational landscapes, makes him a truly unique and compelling figure. Marsden Hartley died in 1943, leaving behind a body of work that continues to challenge and inspire, inviting viewers to contemplate the complexities of identity, place, and the human condition.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Marsden Hartley
Returning to the United States, Hartley sought to capture the essence of the American landscape and its people. He embraced a more representational style, focusing on the rugged beauty of his native Maine and the working-class communities he encountered. His "Dogtown" series, depicting the desolate landscape of a former settlement, showcases his ability to find beauty in the stark and unforgiving. These works are not mere landscapes; they are meditations on memory, loss, and the enduring power of nature.
Despite facing personal struggles and periods of obscurity, Hartley remained committed to his artistic vision. His willingness to experiment with different styles and subjects, from abstract symbolism to representational landscapes, makes him a truly unique and compelling figure. Marsden Hartley died in 1943, leaving behind a body of work that continues to challenge and inspire, inviting viewers to contemplate the complexities of identity, place, and the human condition.
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