Fechtschule des Herrn H. Angelo - Thomas Rowlandson
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Beschreibung
Eine satirische Radierung von Thomas Rowlandson, die einen Fechtkampf aus dem Jahr 1787 zwischen dem Chevalier d'Eon und Sergeant Léger in Angelos Akademie darstellt.
Thomas Rowlandson, ein produktiver britischer Karikaturist, schuf diese Radierung im Jahr 1787. Sie fängt ein spezifisches gesellschaftliches Ereignis in der Londoner Fechtschule von Henry Angelo ein. Die Szene zeigt eine öffentliche Vorführung zwischen dem Chevalier d'Eon, einem französischen Diplomaten und Spion, der dafür bekannt war, als Frau zu leben, und dem Fechtmeister Sergeant Léger. Rowlandson verwendet seine charakteristische fließende Linienführung, um die Körperhaltungen der Fechter und die vielfältigen Reaktionen der umstehenden Zuschauer festzuhalten. Die Komposition ist so arrangiert, dass der Betrachter die Spannung des Duells beobachten und gleichzeitig die verschiedenen sozialen Typen im Raum wahrnehmen kann. Die Figuren sind mit einem Gefühl der Bewegung dargestellt, typisch für Rowlandsons Herangehensweise an die Gesellschaftskritik. Der Hintergrund umfasst Fechtausrüstung und gerahmte Porträts, die den Kontext für die Szenerie liefern. Dieses Werk ist ein bemerkenswertes Beispiel der satirischen Druckgrafikkultur des späten 18. Jahrhunderts. Es dokumentiert die öffentliche Faszination für den Chevalier d'Eon, dessen Geschlechtsidentität zu dieser Zeit in der Londoner Gesellschaft Gegenstand intensiver Spekulationen und Wetten war. Die Verwendung von Aquarell über den geätzten Linien fügt den Kleidern und dem Innenraum eine Schicht visueller Details hinzu. Rowlandson vermeidet eine übermäßig starre Formalität und zieht es vor, die Energie der Menge und die spezifische Dynamik des Fechtkampfes einzufangen. Der Druck dient als Aufzeichnung der Schnittstelle zwischen Sport, Prominenz und sozialer Performance im georgianischen London.
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Fechtschule des Herrn H. Angelo - Thomas Rowlandson
Artist Biography
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Thomas Rowlandson
He trained at the Royal Academy Schools in London and may have spent time in Paris, though the often-quoted two years at a Parisian academy has been narrowed by recent scholarship to a few weeks at most. His technique was fast, fluent, and populated by figures who bulge, lurch, stumble and grope their way through Georgian England. The line is always in motion. Fat men eat. Thin women flirt. Horses rear. Coaches overturn. The world in a Rowlandson drawing is always on the verge of falling over.
He drew for the satirical press, illustrated books (including the Dr Syntax series, which sold well enough to keep him solvent for several years), and produced erotica for a private clientele that was never published in his lifetime. Unlike James Gillray, whose satire was ferocious and politically targeted, Rowlandson's humour was broader and warmer. He drew human beings as comic animals: vain, greedy, amorous and fundamentally absurd.
His subjects included Vauxhall Gardens, the races at Brighton, country fairs, and the particular chaos of London streets. He drew the city as a place where everyone is either trying to sell something, steal something, or seduce someone, often simultaneously. He died in 1827, aged seventy, having drawn everything he saw and gambled most of what he earned.
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