Maria Magdalena - Piero di Cosimo
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Beschreibung
Ein kontemplatives Porträt der Maria Magdalena von Piero di Cosimo, das die Heilige mit ihrem traditionellen Salbgefäß und einem Andachtsbuch zeigt.
Dieses Porträt der Maria Magdalena des Florentiner Malers Piero di Cosimo zeigt die charakteristische Raffinesse des späten fünfzehnten Jahrhunderts. Die Dargestellte ist in Halbfigur dargestellt, ihr Blick nach unten auf ein offenes Andachtsbuch gerichtet. Ihr Ausdruck ist der einer stillen Kontemplation, ein in der religiösen Porträtmalerei der Epoche häufiges Motiv. Der Künstler verwendet einen dunklen, neutralen Hintergrund, der die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Figur und ihre Kleidung lenkt. Die Magdalena trägt ein grünes Mieder, kombiniert mit einem roten Mantel, der über ihre rechte Schulter drapiert ist, und kontrastiert mit einem blassgelben Ärmel. Ihr Haar ist in langen, fließenden Locken frisiert und mit einer einfachen Perlenschnur geschmückt. Neben ihr auf dem Sims steht ein Salbgefäß, das traditionelle Attribut der Heiligen, zusammen mit einem kleinen Stück Pergament. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig und modelliert die Gesichtszüge mit subtilen Tonübergängen. Piero di Cosimo war bekannt für seine eigenwillige Herangehensweise an die Komposition und sein Interesse an naturalistischen Details, beides ist in der sorgfältigen Darstellung der Stofffalten und der zarten Gesichtszüge der Dargestellten präsent. Dieses Werk spiegelt den Einfluss der zeitgenössischen flämischen Malerei auf italienische Künstler wider, insbesondere in der Behandlung der Kleidung des Motivs und der präzisen, glatten Farbauftragung. Die Komposition ist ausgewogen und zurückhaltend und verzichtet auf übermäßige Ornamente, um den Andachtscharakter der Szene zu betonen. Die Einbeziehung des Salbgefäßes dient als klares ikonografisches Merkmal, das die Figur im Kontext der christlichen Erzählkunst identifiziert. Das Gemälde bleibt ein hervorragendes Beispiel der Porträtmalerei, die in Florenz während des Übergangs zur Hochrenaissance entstand und die technische Fertigkeit und den stilistischen Geschmack der Epoche demonstriert.
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Maria Magdalena - Piero di Cosimo
Artist Biography
Piero Di Cosimo
He was born in Florence around 1462, took the name di Cosimo from his master Cosimo Rosselli, and by 1480 was working as an unpaid apprentice in Rosselli's workshop. He operated outside the official artistic circles of Florentine Renaissance painting, borrowing freely from Leonardo, Signorelli and Netherlandish artists without belonging to any school.
His mythological paintings, many based on Vitruvius's account of human evolution, are filled with hybrid creatures, fantastic landscapes and strange revels. He also painted portraits, including the posthumous bust of Simonetta Vespucci (c. 1480), and excelled at designing pageants and triumphal processions for Florentine festivals. He could discern equestrian battles and urban scenes in the stains on a wall, a habit Leonardo also described. He died in Florence in 1521.
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- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Piero di Cosimo
He was born in Florence around 1462, took the name di Cosimo from his master Cosimo Rosselli, and by 1480 was working as an unpaid apprentice in Rosselli's workshop. He operated outside the official artistic circles of Florentine Renaissance painting, borrowing freely from Leonardo, Signorelli and Netherlandish artists without belonging to any school.
His mythological paintings, many based on Vitruvius's account of human evolution, are filled with hybrid creatures, fantastic landscapes and strange revels. He also painted portraits, including the posthumous bust of Simonetta Vespucci (c. 1480), and excelled at designing pageants and triumphal processions for Florentine festivals. He could discern equestrian battles and urban scenes in the stains on a wall, a habit Leonardo also described. He died in Florence in 1521.
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