Die Skiapoden - Odilon Redon
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Beschreibung
Eine eindringliche Lithographie des symbolistischen Künstlers Odilon Redon, die den mythischen Sciapoden mit einer philosophischen, ironischen Bildunterschrift darstellt.
Diese Lithographie von Odilon Redon mit dem Titel „Les Sciapodes: La tête le plus bas possible, c'est le secret du bonheur!“ gehört zur Serie der „Noirs“ des Künstlers. Redon, ein französischer Symbolist, wandte sich von der objektiven Darstellung der Naturwelt ab, um die innere Landschaft von Träumen, Albträumen und dem Unterbewusstsein zu erkunden. Die Sciapoden sind mythische Kreaturen aus der antiken Folklore, traditionell beschrieben als Wesen mit einem einzigen, riesigen Fuß, den sie benutzten, um sich vor der Sonne zu schützen. Redon interpretiert diese Legende durch seine charakteristische kohleartige lithographische Technik neu, die tiefe, samtige Schwarztöne und subtile Schattierungen ermöglicht. Das Bild zeigt eine einzelne, ambivalente Form, die aus einer dunklen, atmosphärischen Leere auftaucht. Der Titel, der übersetzt „Die Sciapoden: Den Kopf so tief wie möglich halten, das ist das Geheimnis des Glücks!“ bedeutet, fügt eine Ebene ironischer, philosophischer Kommentare hinzu, die typisch für Redons Werk sind. Indem er sich auf die physische Absurdität der Kreatur konzentriert, lädt Redon den Betrachter ein, die psychologischen Implikationen eines solchen Zustands zu betrachten. Die Komposition ist karg und beruht auf dem Kontrast zwischen der dichten, strukturierten Dunkelheit der Zentralfigur und dem strahlenden Weiß des Papiereinfassungs. Dieses Werk demonstriert Redons Meisterschaft in Licht und Schatten, wobei die Abwesenheit von Farbe die emotionale und mysteriöse Qualität des Themas verstärkt. Seine Fähigkeit, das Immaterielle durch präzise Strichführung darzustellen, bleibt ein prägendes Merkmal seines grafischen Schaffens im späten neunzehnten Jahrhundert.
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Die Skiapoden - Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
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Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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