Les Bretonneries – Émile Bernard
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Beschreibung
Eine beeindruckende Zinkografie von Émile Bernard aus dem Jahr 1889, die die vereinfachten, kräftigen Formen und grafischen Konturen zeigt, die charakteristisch für die Cloisonnist-Bewegung sind.
„Les Bretonneries“ ist eine bedeutende Zinkografie, die Émile Bernard 1889 anfertigte. Dieses Werk fängt das Engagement des Künstlers für das Landleben der Bretagne ein, einer Region, die Ende des 19. Jahrhunderts viele Avantgarde-Maler anzog. Bernard, ein Zeitgenosse und Weggefährte von Paul Gauguin, war maßgeblich an der Entwicklung des Cloisonnismus beteiligt. Dieser Stil zeichnet sich durch kräftige, flächige Farbbereiche aus, die durch dunkle, dicke Konturen getrennt sind, eine Technik, die von Glasmalerei und japanischen Holzschnitten inspiriert ist. Die Komposition ist in zwei separate Tafeln unterteilt. Die linke Seite zeigt Figuren in traditioneller bretonischer Tracht, deren Formen zu rhythmischen, dunklen Gestalten vereinfacht sind, die mit dem umgebenden Laub verschmelzen. Die rechte Tafel stellt eine Küstenszene dar, in der eine Figur in der Nähe eines Bootes sitzt und über das Wasser auf eine ferne Küstenlinie blickt. Der starke Kontrast zwischen den tiefen Schwarztönen und dem hellen Papier erzeugt eine grafische Qualität, die dem dekorativen Muster Vorrang vor traditioneller Modellierung oder Perspektive einräumt. Bernards Werk aus dieser Zeit spiegelt eine Abkehr von den optischen Beobachtungen des Impressionismus hin zu einer synthetischeren, symbolischen Darstellungsweise wider. Durch die Reduzierung der visuellen Informationen auf wesentliche Linien und Massen schafft er ein Gefühl der Stille und des archaischen Charakters. Die Einbeziehung des Titels und der Signatur des Künstlers in die Komposition selbst deutet auf ihre Funktion als Umschlag oder Titelblatt für eine Reihe von Drucken hin. Dieses Werk bietet einen klaren Einblick in die experimentellen Drucktechniken der Pont-Aven-Schule, wo Künstler versuchten, den Geist des bretonischen Volkes durch vereinfachte, ausdrucksstarke Formen auszudrücken. Der Druck bleibt ein überzeugendes Beispiel für die grafische Innovation, die den Übergang zur Moderne am Ende des Jahrhunderts prägte.
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Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
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- Dust gently with a soft, dry cloth
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- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Les Bretonneries – Émile Bernard
Artist Biography
Emile Bernard
He was raised by his grandmother, who owned a laundry in Lille, because his younger sister was ill and required his parents' full attention. He entered the Ecole des Beaux-Arts in Paris but was expelled for insubordination. At the Academie Cormon he met Toulouse-Lautrec and Van Gogh; his friendship with Van Gogh produced some of the most important letters in art history.
Bernard and Gauguin fell out definitively in 1891 over the paternity of Symbolism and cloisonnism. Bernard believed he had been written out of the story, which he had. He spent years writing criticism and art history to set the record straight, producing first-hand accounts of the period that remain primary sources.
His later work turned conservative. He travelled to Egypt, studied the Old Masters, and repudiated the avant-garde experiments of his youth. The early paintings, made between 1886 and 1897 when he was barely out of his teens, are the ones that matter. He was brilliant too young and spent the rest of his career looking backwards. His correspondence with Van Gogh, preserved and published, is one of the most direct records of how two young painters in the 1880s thought about colour, composition and what painting was for.
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