Himmlische Kunst – Odilon Redon
Archival Pigmentdruck
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Beschreibung
Eine eindringliche Lithografie aus dem Jahr 1894 des französischen Symbolisten Odilon Redon, die ein kolossales Profil zeigt, das einen kleinen, geflügelten Musiker beobachtet.
Odilon Redon, eine zentrale Figur der symbolistischen Bewegung, schuf diese Lithografie im Jahr 1894. Das Werk fängt die traumhafte, introspektive Qualität ein, die seine Schwarz-Weiß-Periode, oft als seine „Noirs“ bezeichnet, kennzeichnet. In dieser Komposition dominiert ein kolossales, gelassenes Profil die rechte Seite des Bildes und blickt mit einem Ausdruck stiller Kontemplation nach unten. Gegenüber dieser riesigen Figur spielt ein kleiner, geflügelter Musiker Geige, schwebend in einem nebligen, atmosphärischen Raum. Redon nutzte die technischen Möglichkeiten der Lithografie, um eine breite Palette von Tonwerten zu erzeugen. Der Hintergrund ist keine feste Oberfläche, sondern eine strukturierte, verschwommene Leere, die durch zarte Punktierungen und weiche Schattierungen erreicht wurde. Diese Technik lässt die Figuren aus der Dunkelheit auftauchen und deutet auf eine Realität jenseits der physischen Welt hin. Der Kontrast zwischen der monumentalen Größe des Profils und dem ätherischen, winzigen Musiker erzeugt eine psychologische Spannung. Der Geigenspieler erscheint als Manifestation der inneren Gedanken des Riesen oder als Vision künstlerischer Inspiration. Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen, die sich auf die objektive Beobachtung der Außenwelt konzentrierten, blickte Redon nach innen. Er schöpfte aus dem Unterbewusstsein, der Literatur und der Musik, um seine Bildwelt zu konstruieren. Dieser Druck spiegelt sein Interesse an der Schnittstelle von Klang und Vision wider, ein häufiges Thema in seinem Werk. Der Titel, L'Art céleste, suggeriert, dass der Akt der Schöpfung ein spiritueller oder überirdischer Prozess ist. Durch den Verzicht auf Farbe zwang Redon den Betrachter, sich auf das Zusammenspiel von Licht, Schatten und Form zu konzentrieren. Das Ergebnis ist ein Werk, das sich sowohl intim als auch weitläufig anfühlt und den Betrachter einlädt, die Beziehung zwischen dem Beobachter und dem kreativen Geist zu interpretieren.
Rückgaberecht
Da jeder Druck auf Bestellung gefertigt wird, bieten wir keine Rücksendungen, Rückerstattungen oder Umtausche aufgrund von Meinungsänderungen an. Sollte Ihre Bestellung fehlerhaft, beschädigt oder falsch ankommen, ersetzen wir sie kostenlos – kontaktieren Sie uns einfach innerhalb von 48 Stunden nach Lieferung. Vollständige Details finden Sie auf unserer Rückerstattungsseite.
Versand
Wir versenden weltweit und drucken im Produktionszentrum in der Nähe Ihrer Lieferadresse. Lieferzeiten und -kosten variieren je nach Zielort – die Ihnen zur Verfügung stehenden Optionen werden Ihnen an der Kasse angezeigt.
Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
To keep your artwork looking its best:
- Dust gently with a soft, dry cloth
- Avoid prolonged direct sunlight
- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Himmlische Kunst – Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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