La Folie (Wahnsinn) – Odilon Redon
Archival Pigmentdruck
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Beschreibung
Eine eindringliche Lithographie des symbolistischen Künstlers Odilon Redon, die ein Profilporträt vor einem scharfen, geometrischen Schatten zeigt.
Odilon Redon, eine zentrale Figur der symbolistischen Bewegung, schuf diese Lithographie als Teil seiner umfassenderen Erforschung der menschlichen Psyche und des Unterbewusstseins. Das Werk mit dem Titel „La Folie“ zeigt ein Profilporträt einer Figur, deren Züge mit einer zarten, fast ätherischen Anmutung wiedergegeben sind. Die Figur wird von einem scharfen, geometrischen Schatten umrahmt, der die Komposition durchschneidet und einen Kontrast zwischen der weichen, menschlichen Form und der abstrakten, sich ausbreitenden Dunkelheit schafft. Redon nutzte die Lithographie, um eine Reihe von Tonwerten zu erzielen, die von den tiefen, samtigen Schwarztönen des Schattens bis zu den subtilen, grauen Abstufungen der Haut reichen. Diese technische Präzision ermöglicht es dem Künstler, ein Gefühl psychologischer Unruhe hervorzurufen, ohne auf eine explizite Erzählung zurückzugreifen. Die Figur scheint in einem inneren Zustand verloren zu sein, ihr Blick ist vom Betrachter abgewandt, was eine Loslösung von der physischen Welt suggeriert. In dieser Zeit wandte sich Redon von der objektiven Beobachtung der Natur ab und zog es vor, aus seiner eigenen Vorstellungskraft und seinen Träumen zu schöpfen. Seine Werke zeigen oft mehrdeutige Formen, die den Betrachter dazu einladen, seine eigenen Interpretationen auf das Bild zu projizieren. Die Einbeziehung des scharfen, dreieckigen Schattens dient dazu, das traditionelle Porträtformat aufzubrechen und das Werk in den Bereich des Unheimlichen zu verschieben. Dieser Druck spiegelt das Interesse des Künstlers am Unsichtbaren, Irrationalen und den mysteriösen Aspekten der menschlichen Erfahrung wider. Indem Redon überflüssige Details entfernt, lenkt er die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Zusammenspiel von Licht und Schatten und die stille Intensität des Ausdrucks des Subjekts. Es ist ein charakteristisches Beispiel für seine Fähigkeit, einfache grafische Zeichen in eine Meditation über die Komplexität des Geistes zu verwandeln.
Rückgaberecht
Da jeder Druck auf Bestellung gefertigt wird, bieten wir keine Rücksendungen, Rückerstattungen oder Umtausche aufgrund von Meinungsänderungen an. Sollte Ihre Bestellung fehlerhaft, beschädigt oder falsch ankommen, ersetzen wir sie kostenlos – kontaktieren Sie uns einfach innerhalb von 48 Stunden nach Lieferung. Vollständige Details finden Sie auf unserer Rückerstattungsseite.
Versand
Wir versenden weltweit und drucken im Produktionszentrum in der Nähe Ihrer Lieferadresse. Lieferzeiten und -kosten variieren je nach Zielort – die Ihnen zur Verfügung stehenden Optionen werden Ihnen an der Kasse angezeigt.
Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
To keep your artwork looking its best:
- Dust gently with a soft, dry cloth
- Avoid prolonged direct sunlight
- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
La Folie (Wahnsinn) – Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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