Kizette mit Polnischem Schal - Tamara de Lempicka
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Beschreibung
Ein eindrucksvolles Art-Déco-Porträt von Kizette, der Tochter der Künstlerin, die einen traditionellen polnischen Schal trägt. Dieses Werk aus dem Jahr 1933 zeigt die skulpturalen Formen und die dramatische Beleuchtung, die charakteristisch für Tamara de Lempickas Stil sind.
Tamara de Lempicka malte dieses Porträt ihrer Tochter Kizette um 1933. Das Werk gehört zu einer Reihe von Porträts, die die Künstlerin in den 1920er und 1930er Jahren von ihrem Kind anfertigte. Diese spezielle Komposition zeigt das junge Mädchen, das einen traditionellen polnischen Schal trägt, der auf die Herkunft der Familie verweist. Das Motiv hält ein Buch mit dunklen Einbänden; ihr Blick ist nach oben und vom Betrachter weggewandt. Das Gemälde zeigt den charakteristischen Stil der Künstlerin, der oft als weicher Kubismus beschrieben wird. Die Formen sind skulptural und durch scharfe, klare Kanten definiert. Lempicka verwendete einen glatten Farbauftrag von Ölfarbe, um Oberflächen zu schaffen, die fast metallisch oder keramisch wirken. Die Beleuchtung ist dramatisch und wirft tiefe Schatten, die die zylindrischen Formen der Finger und die abgerundeten Konturen des Gesichts definieren. Die Farbpalette ist zurückhaltend. Sie basiert auf dem Kontrast zwischen dem weißen Stoff des Schals und dem dunklen Hintergrund. Rote Blumenmuster auf dem Schal bilden das primäre dekorative Element. Diese Blumenmotive sind mit der gleichen geometrischen Präzision wie die Figur dargestellt. Die Behandlung des Haares, das als enge, goldene Locken dargestellt ist, spiegelt den Einfluss der Renaissance-Porträtmalerei wider, gefiltert durch eine moderne, industrielle Ästhetik. Lempicka war eine zentrale Figur in der Pariser Kunstszene der Zwischenkriegszeit. Ihr Werk verband klassische Zeichenkunst mit der Modernität des Maschinenzeitalters. Dieses Porträt von Kizette ist ein repräsentatives Beispiel dafür, wie sie diese Prinzipien auf intime, häusliche Themen anwandte.
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Kizette mit Polnischem Schal - Tamara de Lempicka
Artist Biography
Tamara De Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Tamara de Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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