John Brown auf dem Weg zum Galgen - Horace Pippin
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Beschreibung
Horace Pippins Gemälde „John Brown Going To His Hanging“ aus dem Jahr 1942 fängt die düstere Atmosphäre rund um die Hinrichtung des Abolitionisten ein, die im unverwechselbaren Folk-Art-Stil des Künstlers dargestellt ist.
Horace Pippins „John Brown Going To His Hanging“ (1942) ist eine eindringliche Darstellung eines historischen Ereignisses, das im unverwechselbaren Folk-Art-Stil des Künstlers wiedergegeben ist. Pippin, ein Autodidakt, griff oft auf persönliche Erfahrungen und historische Erzählungen zurück, um Werke zu schaffen, die sowohl visuell fesselnd als auch emotional ansprechend sind. Dieses Gemälde fängt die düstere Atmosphäre rund um die Hinrichtung von John Brown ein, dem Abolitionisten, der 1859 für seinen Überfall auf Harpers Ferry gehängt wurde. Die Komposition ist sorgfältig arrangiert, mit den silhouettierten Figuren von Brown und seinen Henkern vor einem blassen, fast gespenstischen Hintergrund aus Gebäuden und kahlen Bäumen. Die in dunklen Tönen gehaltene Menschenmenge darunter verstärkt das Gefühl von Ernsthaftigkeit und Vorahnung. Pippins Farbwahl ist zurückhaltend, mit einer Palette, die von Schwarz, Weiß und gedämpften Blautönen dominiert wird, was die düstere Stimmung des Gemäldes noch verstärkt. Die kahlen Äste der Bäume ragen gen Himmel und spiegeln die harte Realität von Browns Schicksal wider. Das Gemälde ist eine Meditation über Gerechtigkeit, Opfer und die Komplexität der amerikanischen Geschichte.
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John Brown auf dem Weg zum Galgen - Horace Pippin
Artist Biography
Horace Pippin
He was born in West Chester, Pennsylvania, in 1888; his grandparents had been enslaved. As a boy in Goshen, New York, he won a box of crayons in a competition sponsored by an art supplier. That was the extent of his formal art education. After the war, he settled back in West Chester and began painting in the early 1930s, using his left hand to prop up his injured right arm. He worked on canvas, fabric, and cigar boxes, and burned images into wood panels with a hot poker. He also tried bee sting therapy for his wound, trading fish pepper seeds to his Quaker friend H. Ralph Weaver in exchange for bees.
Pippin produced roughly 140 works over twenty years. His subjects ranged from war memories to biblical scenes, landscapes and domestic interiors. The style was self-taught and non-academic: flat, bold colour within firm outlines, with a structural clarity that recalls American folk art and Edward Hicks's peaceable kingdom paintings. In 1943, the collector Albert C. Barnes and curator Christian Brinton began championing his work, bringing it to major exhibitions in Philadelphia and New York.
He became the first Black artist to be the subject of a published monograph, Selden Rodman's Horace Pippin, A Negro Painter in America (1947). He died in West Chester in 1946, at fifty-eight. The New York Times called him the most important Black painter in American history.
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- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Horace Pippin
He was born in West Chester, Pennsylvania, in 1888; his grandparents had been enslaved. As a boy in Goshen, New York, he won a box of crayons in a competition sponsored by an art supplier. That was the extent of his formal art education. After the war, he settled back in West Chester and began painting in the early 1930s, using his left hand to prop up his injured right arm. He worked on canvas, fabric, and cigar boxes, and burned images into wood panels with a hot poker. He also tried bee sting therapy for his wound, trading fish pepper seeds to his Quaker friend H. Ralph Weaver in exchange for bees.
Pippin produced roughly 140 works over twenty years. His subjects ranged from war memories to biblical scenes, landscapes and domestic interiors. The style was self-taught and non-academic: flat, bold colour within firm outlines, with a structural clarity that recalls American folk art and Edward Hicks's peaceable kingdom paintings. In 1943, the collector Albert C. Barnes and curator Christian Brinton began championing his work, bringing it to major exhibitions in Philadelphia and New York.
He became the first Black artist to be the subject of a published monograph, Selden Rodman's Horace Pippin, A Negro Painter in America (1947). He died in West Chester in 1946, at fifty-eight. The New York Times called him the most important Black painter in American history.
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