Es ist ein Totenkopf mit Rosen umwunden. Er beherrscht den perlmuttschimmernden Torso einer Frau – Odilon Redon
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Beschreibung
Eine eindringliche Lithografie aus der Serie „Les Origines“ von 1883, die eine surreale Gegenüberstellung eines blumengeschmückten Schädels und eines leuchtenden weiblichen Torsos festhält.
Diese Lithografie gehört zur Serie „Les Origines“, die 1883 veröffentlicht wurde. Odilon Redon, eine zentrale Figur der symbolistischen Bewegung, nutzte das Medium der Lithografie, um die Grenzen zwischen Realität und Unterbewusstsein zu erforschen. Seine „Noirs“ – der Begriff, den er für seine Kohlezeichnungen und Lithografien verwendete – zeichnen sich durch eine Meisterschaft von Licht und Schatten aus, wobei tiefe, samtige Schwarztöne entstehen, um ätherische, oft beunruhigende Motive einzurahmen. In dieser Komposition ruht ein mit Rosen geschmückter Schädel auf dem Torso einer Frau. Der Kontrast zwischen der organischen, vergehenden Natur des Schädels und der glatten, leuchtenden Darstellung der Haut erzeugt eine Spannung, die charakteristisch für Redons Werk ist. Der Künstler vermeidet eine klare Erzählung und bevorzugt es, einen traumähnlichen Zustand hervorzurufen, in dem Objekte ihre konventionelle Bedeutung verlieren. Die Figur scheint aus einer Leere aufzutauchen, wobei das Licht die Rundungen des Torsos einfängt, während der umgebende Raum von Dunkelheit verschlungen bleibt. Redon wurde von den Schriften Edgar Allan Poes und der wissenschaftlichen Neugier seiner Zeit beeinflusst, insbesondere der Biologie und des mikroskopischen Lebens. Er kombinierte oft anatomische Genauigkeit mit fantasievollen, phantasmagorischen Elementen. Dieser Druck zeigt seine technische Fertigkeit in der Lithografie, indem er eine Reihe von Texturen verwendet, um die Weichheit des Fleisches im Gegensatz zur harten, porösen Oberfläche des Knochens darzustellen. Das Werk lädt den Betrachter ein, über Themen wie Sterblichkeit und Schönheit nachzudenken, ohne sich auf traditionelle allegorische Strukturen zu verlassen. Es bleibt ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Redon monochromatische Drucke verwendete, um eine psychologische Tiefe zu erreichen, die Farbe in seiner früheren Karriere oft nicht einfangen konnte.
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Es ist ein Totenkopf mit Rosen umwunden. Er beherrscht den perlmuttschimmernden Torso einer Frau – Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
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Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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