Reiter im Kampf (Lutte de cavaliers) - Odilon Redon
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Beschreibung
Eine frühe Radierung von Odilon Redon, die zwei Reiter in einer schroffen, schattigen Landschaft darstellt und die Meisterschaft des Künstlers in Linie und Ton zeigt.
Diese Radierung von Odilon Redon mit dem Titel „Horsemen in Combat (Lutte de cavaliers)“ gibt einen Einblick in das frühe grafische Werk eines Künstlers, der eher für seine späteren traumhaften, monochromen Lithografien bekannt ist. Um 1865 entstanden, zeigt dieses Werk Redons technische Auseinandersetzung mit der Radiertechnik in seinen prägenden Jahren. Die Komposition zeigt zwei Reiter, die in einen Kampf verwickelt sind, vor einem schroffen, schattigen Terrain, das eine trostlose oder bergige Umgebung andeutet. Redon verwendet ein dichtes Netzwerk von Kreuzschraffuren und unterschiedlichen Linienstärken, um die Formen der Pferde und ihrer Reiter zu konstruieren. Der starke Farbauftrag im Hintergrund erzeugt einen atmosphärischen Druck, der die Figuren in den Vordergrund drängt. Die Behandlung des Himmels, der mit horizontalen, rhythmischen Linien dargestellt ist, kontrastiert mit den chaotischeren, zackigen Markierungen, die zur Definition des felsigen Bodens verwendet werden. Dieser Ansatz in Bezug auf Textur und Licht spiegelt den Einfluss früherer Druckgrafiker wie Rembrandt und Rodolphe Bresdin wider, die für Redons Entwicklung als Zeichner wesentlich waren. Im Gegensatz zu den ätherischen, oft surrealen Sujets, die seine spätere Karriere prägen, bleibt dieses Werk in einem traditionelleren Erzählstil verankert. Der Fokus liegt auf der physischen Spannung der Begegnung und dem Zusammenspiel von Schatten in der Szene. Der Druck fängt einen Moment des Konflikts ein, doch die Unklarheit der Umgebung und die undeutlichen Merkmale der Reiter verleihen dem Bild einen Sinn für Geheimnis. Es bietet einen klaren Einblick in die frühe Meisterschaft des Künstlers in Licht und Schatten und zeigt seine Fähigkeit, durch die Manipulation von Tinte und Platte Stimmungen zu erzeugen. Dieser Kunstdruck ist eine Reproduktion der Originalradierung, die die tonale Tiefe und die strukturelle Qualität des ursprünglichen Eindrucks des Künstlers bewahrt.
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Reiter im Kampf (Lutte de cavaliers) - Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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