Der Heilige Berg II – Horace Pippin
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Beschreibung
Horace Pippins Gemälde „Heiliger Berg II“ zeigt eine friedliche Szene von Tieren und Figuren in einem dunklen Wald, inspiriert von Jesaja 11,6-9. Die vereinfachten Formen und die Farbgebung des Gemäldes erzeugen eine traumähnliche Qualität.
Horace Pippin (1888-1946) war ein amerikanischer autodidaktischer naiver Maler. Er begann relativ spät mit der Malerei, nachdem eine während des Ersten Weltkriegs erlittene Verletzung die Benutzung seines rechten Arms einschränkte. Pippin ist bekannt für seine Darstellungen historischer und biblischer Szenen sowie Genreszenen des afroamerikanischen Lebens. Sein Stil zeichnet sich durch eine flache Perspektive, vereinfachte Formen und den Einsatz von Farbe zur Schaffung von Stimmung und Erzählung aus. „Heiliger Berg II“ zeigt eine Szene, die von Jesaja 11,6-9 inspiriert ist und eine Welt des Friedens und der Harmonie unter allen Geschöpfen vorstellt. Die Komposition ist in einen dunklen Waldhintergrund und einen Vordergrund unterteilt, der mit verschiedenen Tieren und Figuren bevölkert ist. Die Tiere, darunter Löwen, Lämmer, Leoparden und Kühe, sind auf vereinfachte, fast kindliche Weise dargestellt. Kleine weiße Blumen oder Sterne durchziehen die Szene und verleihen ihr einen Hauch von Laune und Wunder. Zwei menschliche Figuren, eine in Weiß und die andere in Gelb, scheinen sich um die Tiere zu kümmern, was das Thema des friedlichen Zusammenlebens verstärkt. Die dunkle Farbpalette und der naive Stil tragen zur traumhaften Qualität des Gemäldes bei.
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Der Heilige Berg II – Horace Pippin
Artist Biography
Horace Pippin
He was born in West Chester, Pennsylvania, in 1888; his grandparents had been enslaved. As a boy in Goshen, New York, he won a box of crayons in a competition sponsored by an art supplier. That was the extent of his formal art education. After the war, he settled back in West Chester and began painting in the early 1930s, using his left hand to prop up his injured right arm. He worked on canvas, fabric, and cigar boxes, and burned images into wood panels with a hot poker. He also tried bee sting therapy for his wound, trading fish pepper seeds to his Quaker friend H. Ralph Weaver in exchange for bees.
Pippin produced roughly 140 works over twenty years. His subjects ranged from war memories to biblical scenes, landscapes and domestic interiors. The style was self-taught and non-academic: flat, bold colour within firm outlines, with a structural clarity that recalls American folk art and Edward Hicks's peaceable kingdom paintings. In 1943, the collector Albert C. Barnes and curator Christian Brinton began championing his work, bringing it to major exhibitions in Philadelphia and New York.
He became the first Black artist to be the subject of a published monograph, Selden Rodman's Horace Pippin, A Negro Painter in America (1947). He died in West Chester in 1946, at fifty-eight. The New York Times called him the most important Black painter in American history.
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- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Horace Pippin
He was born in West Chester, Pennsylvania, in 1888; his grandparents had been enslaved. As a boy in Goshen, New York, he won a box of crayons in a competition sponsored by an art supplier. That was the extent of his formal art education. After the war, he settled back in West Chester and began painting in the early 1930s, using his left hand to prop up his injured right arm. He worked on canvas, fabric, and cigar boxes, and burned images into wood panels with a hot poker. He also tried bee sting therapy for his wound, trading fish pepper seeds to his Quaker friend H. Ralph Weaver in exchange for bees.
Pippin produced roughly 140 works over twenty years. His subjects ranged from war memories to biblical scenes, landscapes and domestic interiors. The style was self-taught and non-academic: flat, bold colour within firm outlines, with a structural clarity that recalls American folk art and Edward Hicks's peaceable kingdom paintings. In 1943, the collector Albert C. Barnes and curator Christian Brinton began championing his work, bringing it to major exhibitions in Philadelphia and New York.
He became the first Black artist to be the subject of a published monograph, Selden Rodman's Horace Pippin, A Negro Painter in America (1947). He died in West Chester in 1946, at fifty-eight. The New York Times called him the most important Black painter in American history.
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